....es heißt,
wer auch nur ein einziges Leben rettet,
der rettet die ganze Welt...
4.
Dez.
2010
Fynn meldet sich wieder
Hallo liebe Dimitrovs und Tierfreunde,
nun ist es wieder Winter und Fynn verbringt
die Adventszeit das erste Mal in seinem Zuhause.
Er genießt es ebenso wie er den ersten
Frühling und Sommer genossen hat. Als
ich Adventsdeko zurecht machen wollte saß
er neben mir und meinte er müsse die
Deko doch erst einmal probieren, vielleicht
ist sie ja doch essbar -grins-. Eben ein richtiger
kleiner Kobold. Derzeit geht es ihm sehr gut.
Er hatte vor einigen Wochen eine zweite Zahn-OP,
seine große Schwachstelle. Aber er hat
es gut überstanden und war dieses Mal
nach der Narkose gar nicht mehr panisch sondern
ließ sich ganz ruhig von der TA-Helferin
in die Arme seiner "Mama" übergeben.
Er wußte das wir ihn nicht zurücklassen
würden. Sein Vertrauen in uns ist inzwischen
sehr groß und wir werden ihn auch ganz
sicher nicht enttäuschen! Er ist unser
kleiner Sonnenschein. Heute ist der erste
Schnee gefallen und als wir heute nachmittag
spazieren waren, war er kaum zu bremsen. Es
scheint ihm zu gefallen. Im Garten schlug
er schon die ersten "Purzelbäume"
und als er im Rolli war flitzte er vergnügt
durch den Schnee. Als wir zurückkamen
sah er aus wie ein kleiner Schneehund ;-))
und war bestens gestellt. Es macht so viel
Spass ihm dabei zu zusehen und ihn so vergnügt
zu erleben. Jetzt liegt er neben mir in seinem
warmen Körbchen und schnarcht...
Anhängend senden wir ein paar Bilder
vom Sonntag als hier alles "eingefroren"
war. Es war ein wunderbarer Anblick.
Ganz liebe Grüße sendet
Fynni mit seinem Rudel ;-)
Fynn gibt Gas
Fynns See
Was gibt es da?
stolzer Fynn
5.
Juli
2010
Neues von Fynn
Hallo liebe Dimitrows und liebe Fynn-Freunde!
Hier mal wieder ein paar neue Bilder von unserem
Liebling. Er macht sich soooo wunderbar, dass
uns immer wieder Leute ansprechen und erstaunt
sind, wie gut er mit dem Rolli klarkommt.
Auch die Leute, die uns, den Blicken nach,
anfangs wohl für ein wenig "verrückt"
gehalten haben, weil wir einen behinderten
Hund aufgenommen haben, sind inzwischen eines
besseren belehrt. Alle, die wir beim Spazierengehen
wiedertreffen sind nun begeistert von unserem
kleinen Charmebolzen! Er ist aber auch unwiderstehlich
;-)))
Wir hatten ja inzwischen noch einmal einen
Termin bei unserem "Orthopäden",
der ja auch Fynns Rolli hergestellt hat, um
mal wegen einer Prothese für sein fehlendes
Bein nachzufragen. Da sieht es, leider, leider,
nicht soooo gut aus. Sie vermuten, dass er
aufgrund des Wirbelsäulenschadens, der
ja zu seiner Behinderung geführt hat,
auch mit einer Prothese nicht wirklich gerade
stehen und laufen kann. Wir werden jetzt noch
mal Rücksprache mit seiner Physiotherapeutin
halten, sie hat das mehr Einblick und Erfahrung
als wir. Doch auch ohne Prothese ist er ein
fröhlicher kleiner Kerl. Denn mit seinem
Rolli kommt er ja klasse klar und saust damit
fröhlich durch die Gegend, wie man auf
den Bildern sehen kann. Und unser Ziel ist
ja, dass es IHM gutgeht und ER sich wohlfühlt
und nicht, dass er sich anstrengenden Behandlungen
unterziehen muss, die dann letztlich womöglich
nichts bringen. Zuhause kommt er ja auch ohne
Rolli recht gut klar und spielt trotz seiner
Behinderung gern im Garten mit seinem Spielzeug
und natürlich mit uns. Wir werden sehen
und melden uns natürlich wieder!
Ganz herzliche Grüße senden
Fynn und sein menschliches Rudel
1.
Mai
2010
Fynn auf Video und mehr
Hallo liebe Dimitrovs,
hier nun endlich mal ein kleines Video von
unserem Liebling!
Auf Youtoube Fynn-2.vob ist er beim Spaziergang
Anfang April, bei original Norddeutschem Schietwetter
;-), zu sehen.
Von dem Tag, an dem das Video erstellt wurde
bis heute, hat er schon wieder gute Fortschritte
gemacht. Ich könnte in einer Tour Geschichten
von ihm erzählen, die er auf seinen Spaziergängen
so erlebt, bzw. selbst erschafft. Seine "Betteltouren"
sobald jemand etwas in der Hand hat, das er
als evtl. essbar identifizieren könnte
usw. Es gibt immer was zu lachen, wenn er
mit seinem Teddy-Blick vor den Leuten steht
und sie von oben bis unten mustert. Wenn er
mal wieder seinen "Dickkopf" durchsetzt
und da lang spaziert, wo ER hin möchte
und nicht dorthin wo wir eigentlich hin wollen.
Wie sicher er inzwischen mit seinem Rolli
umgeht und selbst das Gebüsch durchforstet,
auch auf die Gefahr hin, dass er mal einen
halben Busch wieder mit rausbringt, da in
den Rädern verhakt... und sich dann empört
umdreht, wer da hinten dran hängt...
;-) Es ist einfach schön mitanzusehen,
wie fröhlich er meist ist und wie er
inzwischen sogar die anderen Hunde zum Spielen
auffordert indem er hin- und herhüpft,
so wie die anderen eben. Er ist einfach ein
toller kleiner Kerl, dem man einfach nicht
wirklich bös sein kann und der seinen
Charme dann auch nutzt. Nach wie vor liebt
es so viel wie möglich beschmust und
massiert zu werden. Dann liegt er da und grinst
vor sich hin. Ist wirklich so, er kann richtig
grinsen. Er bekommt vorerst weiterhin zweimal
täglich eine halbe Rimadyl. An Tagen
, an denen es ihm besonders gut geht kommt
er auch schon mit nur einer halben aus.
Wir haben die Physiotherapeutin gewechselt.
Ich wollte mal eine zweite Meinung einholen,
bzw. mit Fynn zusammen schauen ob es noch
Alternativen gibt. Hier scheint es recht gut
für uns besser zu passen. Zum einen,
arbeitet sie mit den Tieren immer zu Hause,
zum anderen "traut" sie sich mehr
mit ihm. Was ich sehr faszinierend finde ist,
wie sie in seiner Sprache mit ihm kommunziert.
Blick hin, Blick weg usw. Wie sie ihm vermittelt,
das sie ihn respektiert, er aber dennoch auch
ihr gegenüber Grenzen einzuhalten hat.
Er will sein "gesundes" Bein nicht
gern zum bearbeiten hergeben. Da legt er sich
immer demonstrativ drauf. Aber im Rolli kann
sie es recht gut bearbeiten während wir
ihn vorne ablenken. Das geht schon ganz gut.
Dadurch, dass er seine Fehlhaltung eben schon
so viele Jahre hat, sind auch bei diesem Bein
die Sehnen u. w. verkürzt. So hat sie
festgestellt, dass er sein Bein auch gar nicht
ganz strecken kann. Der Hüftbeuger (oder
wie das heißt) kann (noch?) nicht ganz
gestreckt werden. Was ich auch sehr gut an
ihr finde, dass die ganz klar sagt, wenn nach
einigen Anwendungen keine Besserung eintritt
und sie merkt, dass der Hund nicht anders
laufen lernen WILL (weil es ihn nicht mehr
stört, dass er ohne Rolli eben so läuft),
hat das keinen Zweck und sie würde uns
dann nicht das Geld aus der Tasche ziehen.
Zudem will sie uns möglichst viel zeigen,
wie wir selbst mehr mit ihm arbeiten können.
Aber mir scheint, es bringt bereits etwas.
Schauen wir mal wie es weitergeht. Wir lieben
ihn so oder so und das weiß er! Manchmal
weiß er es schon zu gut... Sein Selbstbewusstsein
wächst und gedeiht.
Vor ein paar Tagen ist der Lümmel uns
entwischt:
Ich habe ja den Garten schon umzäunt,
damit er auch allein im Garten bleiben kann,
aber ich fürchte, er hat der Katze zu
gut zugeschaut wie man sich gaaaanz dünne
macht um durch die kleinste Ecke zu kommen...
Ich hatte drinnen zu tun und Fynni wollte
endlich spazierengehen. Da aber abends die
Physio kommen wollte und wir ausgemacht haben,
dass ich kurz vorher eine kleine Runde mit
ihm drehe und er dann erstmal zur Behandlung
im Rolli bleibt, sollte er sich noch ein wenig
gedulden. Also habe ich ihn, bei offener Terrassentur
in den Garten gelassen, damit er dort spielen
oder liegen konnte. Kurz darauf klingelte
es an der Haustür und ein junger Mann
aus der Nachbarschaft steht davor und fragt
mich: ist es ok, wenn er allein draußen
rumläuft? Ich schaue ihn völlig
verdutzt an und frage: wenn WER allein draußen
rumläuft?? Er: na ihr Hund! Ich: Was??
UNSER Hund?? Kann nicht... Ich gehe mit ihm
um die Ecke in den Vorgarten und wer steht
dort und grinst mich breit an?? Ja, Fynni...
Zum Glück ist er in der Straße
bekannt wie ein bunter Hund, der er ja auch
ist mit seinem blauen Rolli-Porsche... So
hatte der junge Mann gleich geschaltet als
er Fynn allein und ohne Rolli Richtung Flötenteich
tapsen sah. Er meinte, Fynn hätte sich
wohl eh gerade auf den Rückweg machen
wollen und sei dann brav hinter ihm hergekommen
als er ihn gefragt hat ob er ihn nach Hause
bringen dürfe.
So ein Frechdachs! Und freut sich auch noch
nen Keks, dass er schon mal allein spazieren
gegangen ist. So richtig nach dem Motto, wenn
du nicht mitkommst gehe ich eben allein, den
Weg kenne ich ja...
Einen Tag später hat meine Tochter ihn
dann beobachtet wie er versuchte wieder zu
entwischen und so die Lücke gefunden.
Also habe ich dann am Abend noch mal alles
verrammelt und verriegelt. Er hat mir dabei
zugesehen und fand das anscheinend nicht so
toll von mir... Er liegt eben supergern draußen
im Garten wenn wir zuhause sind und das Wetter
schön ist. Sonntag hat er ganz lange
dort gelegen, während ich drinnen geputzt
habe und war total lieb und einen Tag später
findet der Schlingel in ein paar Minuten ein
Schlupfloch. Nun hoffe ich mal, dass ich auch
die letzten Schlupflöcher erwischt habe.
So ein kleines Schlitzohr...
Nun zum weiteren:
Ich habe die Geschichte mit Mima und auch
die Sache mit der "Stimmungmache"
in irgendwelchen Foren auf der Hompage gelesen.
Zum Thema mit den Foren: Wer glaubt, er wisse
und könne alles besser, der soll es doch
bitteschön selbst besser machen! Ich
bin der Meinung, nein, ich weiß, dass
SIE tun was sie können und das sie bereits
ihr Bestes geben! Das sich nicht darum gekümmert
wird, was aus "ihren" Tieren wird,
kann ICH, aus EIGENER Erfahrung absolut NICHT
bestätigen! Sie haben sich anfangs fast
täglich danach erkundigt, wie es Fynn
geht, was wir für ihn veranlasst haben
usw. Wir waren in engem Kontakt und das, wo
Fynn nicht der einzige Hund war und ist, den
sie in dieser Zeit vermittelt haben. Sie haben
mir jederzeitige Hilfe bei Fragen usw. angeboten.
ICH fand das sehr hilfreich, da wir ja auch
noch keine Erfahrung mit behinderten Tieren
hatten. Sie haben ihn aus der ersten Vermittlungsstelle
wieder abgeholt, als klar wurde, dass es dort
wohl irgendwie nicht wirklich zusammen passte
und auch das waren etliche Kilometer die Sie
da wieder unterwegs waren... Meine Bitte an
Sie: Nehmen Sie sich das Geschwätz nicht
so zu Herzen! Es gibt immer irgendwo Menschen,
die immerzu meinen alles besser zu können
(nur können sie es meist gar nicht!)
und ihren Senf dann auch noch öffentlich
machen.
Zu Mima: Ich freue mich sehr für die
kleine Maus, dass sie in guten Händen
ist und es ihr, den Umständen entsprechend,
gut geht! Ebenso hoffen wir alle hier, dass
ihr, wie auch immer, geholfen werden kann,
damit sie wieder laufen und spielen kann!
Wer auch immer ihr das angetan hat, dem mögen
ebenfalls Hände und Füße unter
Schmerzen abfallen! Dann weiß er, wie
Mima sich fühlt!!
Und auch hier hat die DB-Tierhilfe alles Menschenmögliche
getan, um diesem armen Tier irgendwie zu helfen!
Fazit: Meinen bzw. unseren Dank und Respekt
haben Sie und all ihre Mitstreiter der Tierhilfe!
Ganz herzliche Grüße senden
die Langes mit Fynni und Pünktchen
1.
März
2010
Fynn... kann laufen...
Liebe Familie Dimitrov und liebe Fynn-Freunde!
Was muss das für ein Gefühl sein,
wenn man nach über 6 Jahren das erste
Mal wieder gerade laufen kann????
Fynn hat die ersten Runden mit Rolli gedreht!!
Oh was war er stolz und wir erst....
Er hatte es ruckzuck raus, wie das läuft
und trippelte ganz stolz mit uns los.
Wenn Sie ihn gesehen hätten... Er sah
soooo zufrieden und fröhlich aus... Seine
Ohren hochgestellt, den Kopf gerade und dann
mal los. Wir hatten Tränen in den Augen,
so stolz sah er aus...
Wir sind dann durch den Garten zur Straße,
dorthin, wo er auch sonst schon mitgehoppelt
ist. Die paar Meter, für die wir sonst
ca. ne halbe Stunde gebraucht haben, mit Schnüffeln
und Ausruhen, sind wir heute dann in nullkommanix
da gewesen. Ich weiß gar nicht, wer
mehr gestrahlt hat, Fynn oder wir...
Endlich, endlich konnte er wirklich ganz bis
zum Flötenteich laufen und mit zur großen
Wiese, wo immer all die anderen Hunde rumtoben
und es soooo viel zu schnüffeln und sehen
gibt. Da wo er immer so sehnsüchtig hingeschaut
hat, aber die einfach zu weit für ihn
war, solange er ohne Rolli war. Und siehe
da, gleich am ersten Tag hatten wir besonderes
Glück, es war ein gaaaaanz netter anderer
Hund dort. Genau in Fynns Kragenweite. Der
kam gleich neugierig auf Fynn zu und es interessierte
ihn überhaupt nicht, dass Fynn Räder
hatte. Ach was war Fynni stolz, dass er endlich
mal mithalten konnte und auch hinter Chiko
(so heißt der Hund) herrennen konnte.
Nicht mehr traurig sitzen bleiben und hinterhersehen,
wenn andere hin- und herrennen, sondern einfach
mitlaufen. Er schaute uns soooo stolz an.
Chiko musste nur ein wenig auf seine Pfötchen
aufpassen, sonst wären die überrollt
worden. Es war einfach toll Fynn so glücklich
und stolz zu sehen. Er konnte sogar mit den
Vorderpfoten kratzen ohne umzufallen. Das
hat ihm so richtig Spaß gemacht. Er
hat so gekratzt, dass wir zur Seite gehen
mussten, damit wir nicht den ganzen Dreck
abbekamen. Ach, es war einfach nur schön
und absolut rührend, zu sehen, wie viel
Vergnügen es ihm bereitet hat ein "ganz
normaler" Hund zu sein...
Das Anlegen des Rollis müssen wir allerdings
noch ein klein wenig üben. Da bei seinem
amputierten Bein ja doch noch das halbe da
ist, ist es (noch) nicht so einfach die Beine
in die Halterungen hinein zu sortieren. Meine
Tochter musste ihn vorn stützen, damit
er nicht auf die Schnute fällt, weil
ich ihn ja hinten anheben muss, damit alles
dort hineinkommt, wo es hingehört. Aber
ich schätze mal, das ist eine reine Übungssache,
dann können wir das auch allein. Er hat
auch nicht gemeckert oder gefiepst, er hat
alles über sich ergehen lassen weil er
wusste das es ihm hilft. Wir haben es ja am
Freitag beim Abholen des Rollis gezeigt bekommen.
Da hat er ja zum allerersten Mal gemerkt,
das er vorwärts kommt. Allerdings hat
es da sooo dermaßen geregnet, dass wir
keinen Probelauf draußen machen konnten
und drinnen ist er natürlich gleich mit
der Wand und den Möbeln kollidiert, da
er ja noch gar nicht wußte, wie und
was ihm da nun geschieht. Aber er hat es anscheinend
dennoch als gut gespeichert. Und heute ging
es auch schon besser. Es war gut, dass wir
den Rolli dort persönlich abgeholt haben,
denn so konnte Frau Ausmeier ihn auch gleich
vor Ort noch ein klein wenig verändern.
Sollte noch jemand von uns Nordlichtern einen
Rolli benötigen hier noch mal die Internetadresse:
www.vierbeiner-rehatechnik.de
Heute waren wir dann wieder unterwegs. Sein
Hundefreund Punke hat uns abgeholt. Fynn hat
sich sooo gefreut jetzt auch richtig mit ihm
spazierengehen zu können. Die beiden
sind vergnügt vor uns hergetollt, es
war einfach herrlich mit anzusehen. Trotz
des bescheidenen Wetters waren aber allerhand
Leute und Hunde unterwegs und so gab es wieder
eine Menge zu entdecken und kennenzulernen.
Als wir gegen Abend noch mal raus waren, traf
er auch noch seine Westi-Freundin von nebenan.
Da konnte er jetzt aber richtig angeben und
scharrte mit den Vorderpfoten auf dem Boden
rum, dass der Dreck nur so flog... Die Hündin
schaute ihn dann auch ganz erstaunt an, da
sie ihn ja SO gar nicht kannte. Es war zu
niedlich!!
In unserer Straße sind wir derzeit der
Hingucker schlechthin. Einige Leute trauen
sich uns zu fragen, was er denn hat, einige
schauen nur erstaunt, einige schütteln
sicherlich nur den Kopf (was uns egal ist,
solange sie uns und Fynn in Ruhe lassen).
Die meisten jedoch finden es schön, dass
er trotz seiner Behinderung laufen kann.
Das tolle ist, dass er, auch wenn er ohne
Rolli rausgeht in den Garten, relativ gut
läuft mit seinem Bein. Sicher, er läuft
nach wie vor mit geknicktem Bein, aber er
schlurrt es weniger hinter sich her, sondern
versucht darüber zu laufen. Er bewegt
es auch gut mit im Rolli. Es kommt ganz leicht
auf den Boden, aber nicht ganz. So streckt
er es dann auch gut, was ganz sicher nur gut
für das Bein ist, damit es nicht immer
so geknickt benutzt wird und sich die verkürzten
Sehnen langsam wieder etwas dehnen können.
Montag haben wir noch einen Termin bei der
Physiotherapeutin. Ich werde den Rolli mitnehmen
und mal schauen, was sie dazu sagt, was wir
noch tun können.
Im Anhang dann schon mal die schönsten
Bilder, trotz Schietwetter...
Und noch ein gaaaaaanz dickes Dankeschön
von uns und Fynn an den Sponsor!!! Sie haben
eine wirklich gute Tat getan!! Ich wünschte,
Sie könnten ihn live sehen... ist noch
viel schöner als auf den Bildern! Wir
wollen in der nächsten Zeit aber noch
mal versuchen, eine Videoaufnahme über
die Digi-Cam meiner Tochter zu machen. Die
werden wir dann auch hierherschicken!
Ganz fröhliche und dankbare Grüße
senden
Fynn und sein Team...
Tag 1 - ich stehe
lauf ich toll
ich hol dich ein
Hundetreffen
gehts nun mal los?
wir waren so lieb
11.
Febr.
2010
Fynns gute Blutwerte
Liebe Dimitrovs,
nun noch schnell die nächste GUTE NACHRICHT!!
Fynns Blutwerte haben keine Auffälligkeiten
ergeben... es ist also alles soweit in bester
Ordnung mit ihm!!
IST DAS NICHT TOLL???
Freudige Grüße aus dem Norden
die Langes, Pünktchen und FYNN
10.
Febr.
2010
Fynn`s Frauchen meldet sich wieder
Liebe Dimitrovs,
nicht uns ist zu danken, wir danken FYNN und
natürlich Ihnen (ohne sie Beide wäre
er nie hierher gekommen), dass WIR so viele
tolle Stunden mit ihm verbringen dürfen
und ER UNS SO VIEL LEHRT!!! Ja, das ist wirklich
so. Wir alle können uns ganz schön
was von seinem Kampfgeist und seiner Intelligenz
abschauen!
Und in einem haben Sie Recht... wir lieben
ihn abgöttisch... Er ist unser kleiner
Prinz! Und das wiederum spürt er eben
und gibt es uns doppelt und dreifach zurück.
Unter anderem dadurch, dass er so unheimlich
schnell lernt. Sie können sich gar nicht
vorstellen, wie viel er schon versteht und
wie gut wir uns mit ihm verständigen
können. Und wie lieb und gleichzeitig
verspielt er ist... Er ist soooo ein kluger
Hund. Meine Freundin hat eine Geschichte über
ihn erfunden, in dieser ist er eigentlich
ein verschollener Königshund... Ich glaube,
ihm gefällt diese Rolle ganz gut... grins..
Schade, dass ich keine Videokamera habe. Wenn
Sie sehen könnten, wie er tatsächlich
mit uns auf dem Teppich rumkuschelt, dann
würden Sie noch mehr Tränen verdrücken
können. Selbst mir, die das ja inzwischen
täglich hat, kommen in manchen Momenten
immer noch wieder die Tränen, so süß
ist das. Er umarmt einen richtig, wenn man
neben ihm liegt. Und er kuschelt seinen Kopf
sehr gern in Pulli oder Schlafanzug... Ein
kleines abendliches Ritual ist für ihn
inzwischen, dass er meine Socken, die ich
mir ausziehe schnappt und damit weghoppelt
um sie dann ordentlich durchzuschütteln...
ich soll sie mir dann immer wiederholen und
wenn ich es versuche, patscht er mir die Pfoten
auf die Hände, schaut mich schelmisch
an und man sieht ihn richtig lachen, so viel
Spaß macht ihm das. Meist lässt
sich dann umfallen, damit ich ihm den Bauch
kraulen kann. Und wehe, ich höre zu früh
auf, dann wird in meinen Arm "gebissen"
und der wieder dorthin zurückgezogen,
wo er noch gekrault werden möchte. Ich
habe das Gefühl, in diesen Momenten holt
er seine Welpenzeit nach... Da ist er dann
richtig albern...
Wir waren ja bereits einmal bei der Physiotherapeutin,
die uns ja schon ganz gute Tipps gegeben hat.
Nun, wo wir die Ergebnisse des Röntgen
haben, werden wir mal sehen, was sie so meint,
was wir evtl. noch für ihn tun können.
Aber ich denke, wenn er erstmal seinen Rolli
hat, wird sein noch vorhandenes Bein so ganz
langsam mittrainiert. Gut ist da ja schon,
dass er das Bein dann beim "Luftlaufen"
strecken kann. So kann er dann langsam lernen,
seine Fehlhaltung des Beines wieder aufzugeben
und die Sehnen usw. wieder lang zu machen.
Wir haben hier im Norden auch so jemanden,
der Hunde-Rollis baut. Die arbeiten wohl mit
der Klinik Bad Wildung zusammen und haben
ihren Sitz in Schortens (Nähe Wilhelmshaven).
Diesen Tipp hat uns ein Arbeitskollege von
meiner Freundin gegeben, der auch überaus
am Schicksal von Fynn interessiert ist. Er
hat auch eine Hündin aus dem Tierheim.
Das wäre von uns "nur" so ca.
70 km entfernt. Wäre es auch ok, wenn
wir Fynn dort den Rolli anpassen lassen würden?
Noch habe ich da keinen Kontakt aufgenommen,
da ich Sie erst fragen wollte. Aber die Homepage
habe ich mir schon angesehen. Ich sende Ihnen
mal den Link, dann können Sie sich das
mal anschauen, ob es was für den Kleinen
ist: http://vierbeiner-rehatechnik.de
Gerade liegt er neben mir und träumt
mal wieder vom rennen... alle Beine sind in
Bewegung, auch das halbe. Er scheint oft davon
zu träumen, wie es war, als er noch rennen
konnte. Und bald wird er es wieder können...
Wir freuen uns schon so darauf, wenn er das
erste Mal losflitzen kann!!
Meine Freunde nehmen mich ja schon immer ein
wenig hoch... sie meinen, ich hätte noch
nie so für einen Mann geschwärmt
wie für Fynn...
Liebe Grüße
die Langes und Tiere
Febr.
2010
Neues von Fynn
Hallo liebe Dimitrovs, soooo... das schlimmste
ist überstanden! Unser Kleiner ist wieder
sicher zu Hause. Heute war ja sein "großer
Tag" mit Narkose und Röntgen.
Autofahren ging heute schon ein wenig besser,
wenn auch noch immer mit ein wenig zittern
und bei meiner Tochter unter den Ärmel
kriechend. Den Pieks in die Vene fand er auch
nicht wirklich gut, da hat er schon ein wenig
gejammert und mir schon wieder leid getan...
Aber dann ist er doch in meinen Armen müde
geworden und die Tierärztin hat uns (meine
Tochter und mich) dann "rausgeschmissen".
Wir sind dann zum verabredeten Zeitpunkt wieder
da gewesen und mussten noch ne Weile auf ihn
warten. Und wie das Schicksal es so will,
kamen wir ins Gespräch mit einer jungen
Frau, die mitbekam, dass wir einen "Dreibeiner"
haben. Sie erzählte uns dann, das sie
auch einen Hund (aus Polen) hat, bei dem ein
Vorderbein versteift worden ist, und die Geschichte
dazu. Und sie hat uns ein Internet-Forum empfohlen,
in dem sie auch ist, wo es um Tiere mit Behinderungen
geht. Nun, ich schätze, wir sehen uns
wieder und die Hunde werden sicher bald mal
miteinander spielen und ausgehen...
Dann kam die Helferin und holte mich. Fynn
schien nach dem Aufwachen aus der Narkose
ein kleines Dejavue gehabt zu haben und war
etwas panisch, da er hinter Gittern in einer
Box saß. Er hat wohl gedacht, er wäre
wieder im Tierheim und sein neues Leben war
nur ein Traum... Ich wäre beim Aufwachen
lieber dabei gewesen, hätte ich vielleicht
vorher sagen sollen... Nun gut, ich habe ihn
dann aus der Box gehoben und wir haben dann
noch ein wenig im Aufwachraum gesessen, er
auf meinem Schoß und ich habe ihn gestreichelt
bis er sich soweit wieder beruhigt hatte.
Meine Tochter hat dann schon mal den Wagen
geholt und wir konnten von diesem Raum aus
hinausgehen. So hatte er nicht noch mal den
Stress durch die anderen Hunde zu müssen.
Er war ja von der Narkose noch ziemlich durcheinander.
Wir hatten vorsorglich ein Kissen und seine
Decke mitgenommen. So habe ich ihn dann meiner
Tochter auf den Schoß gegeben und sie
hat ihn schön eingekuschelt. Da wurde
er dann auch noch ruhiger. Sie hat nach ihrer
Vollnarkose vor zwei Wochen auch so geschlottert,
also dachte ich mir, dass es Fynn wohl ähnlich
gehen würde. Und es schien ihm besser
zu gehen, als wir ihn schön warm in die
Decke hüllen.
Und nun zum wirklich Positiven... Die Tierärztin
zeigte mir die Röntgenaufnahmen und sagte
selbst, dass sie überrascht sei. Sie
hätte nicht gedacht, dass er KEINE sichtbare
Arthrose hat und auch laut Röntgenbild
keine ernsthafte Schädigung der Wirbelsäule
usw... Selbst sein "gesundes" Bein
scheint keine wirklich schlimme Schädigung
zu zeigen, trotz dieser ständigen Fehlhaltung!
Sie meinte, mit Training und Geduld und auch
Rolli könne er üben es wieder einigermaßen
gerade zu benutzen!!!! Ohhhh... ich wusste
es!!! Ich wusste, das er ein echter Kämpfer
ist und er wird das hinbekommen!! Ich bin
mir soooo sicher. Sie sagte auch, dass er
in diesen 3 Wochen, seit sie ihn das erste
Mal gesehen hat, viel klarer und aufgeweckter
wirke. Naja, vor drei Wochen hatte er ja auch
gerade eine ziemliche Odyssee hinter sich,
kein Wunder also, das er nur verängstigt
wirkte....
Ein kleiner Wermutstropen ist, dass man ihm
doch einige Zähne entfernen musste. Das
muss so sehr gemüffelt haben, dass die
Praktikantin, die ihren ersten Tag dort hatte
und zugesehen hat, umgefallen ist... Hat die
Ärztin wirklich gesagt... oh oh... da
muss sich dann ja was unter den Zähnen
angesammelt haben. Aber sie sagte auch, besser
ein paar weniger und die sind gesund, als
die ständigen Entzündungen usw.
im Mund. Aber nun haben sie auch ein paar
von den unteren Zähnen entfernt, von
seinem Überbiss... Wir finden das ganz
Schade, da wir immer fanden, dieser Überbiss
machte ihn so charmant... und nun sind nur
noch 2 Zähne davon da...
Die Blutwerte werde ich am Mittwoch bekommen.
Aber auch da bin ich guter Dinge, ich glaube
nicht, dass er irgendwelche dramatischen Krankheiten
hat. Das würde mich wirklich wundern.
Und wenn etwas dabei sein sollte, bin ich
mir sicher, er überwindet es!
Ach, Sie können sich gar nicht vorstellen
(doch können Sie sicher doch), WIE SEHR
ich und die anderen uns freuen, das das Röntgen
so gut ausgefallen ist!!! Wir könnten
hier die reinsten Freudentänze veranstalten.
Jetzt bekommt er ab morgen die Antibiotika
zu dem Rymatil und am Freitag muss er noch
mal zur Kontrolle.
Und Fynni geht es auch schon wieder gut. Er
hat nun endlich, endlich wieder was zu Futtern
bekommen. Gestern Abend so gegen 18 Uhr hatte
er seine letzte Mahlzeit, da er ja nüchtern
bleiben musste... Der Arme!! Den ganzen Tag
hat er jeden von uns um ein Leckerlie oder
was Essbares angebettelt indem er sich wirklich
von seiner allerbesten Seite gezeigt hat.
Und dann gab es nicht mal Leckerlies... ach
was hat er uns leid getan... wir hassen es
auch, wenn wir nichts zu Futtern bekommen!
Da befindet er sich in bester Gesellschaft
Selbst das Katzenfutter war nicht auffindbar,
obwohl er mehrfach den Raum in dem die Katze
ihr Futter bekommt inspiziert hat... Aber
jetzt ist er zufrieden. Er hat erst eine ganz
kleine Portion bekommen und nachdem die eine
Stunde drin geblieben ist, hat er noch mal
etwas bekommen. Jetzt ist er zufrieden, liegt
wieder auf seinem Platz neben dem Sofa und
schielt durch die Tür damit ihm auch
nichts entgeht. In der ersten Stunde zuhause
haben wir abwechselnd neben ihm gesessen,
damit er in Ruhe zu sich kommen kann und auch
schön sicher fühlt... Jetzt hat
er sogar schon sein "Pflaster" abgefummelt.
Ich wollte es abmachen, aber er hat mich nicht
gelassen. Also habe ich es, soweit es ging,
eingeschnitten und er hat den Rest gemacht...
Das nennt man Teamwork... Und das sind wir
alle fünf (drei Frauen, Hund und Katze)
inzwischen...
Wir wissen gar nicht mehr so richtig, wie
unser Leben vor Fynn war, ein so großer
Teil unserer Familie ist er in diesen drei
Wochen geworden.
Wie clever er ist, zeigt er mal wieder...
erst hat er seine Schnauze eine ganze Zeit
in meine Hand gelegt (da ich schöne kalte
Hände hatte), damit er seine Zähne
kühlen kann. Dann ich habe ihm einen
Kühlakku unter die Decke gelegt. Erst
dachte er, ich verstecke da was Essbares.
Aber jetzt liegt er mit dem Kopf auf dieser
Stelle. Denn seine Schnauze ist doch leicht
geschwollen. Kein Wunder nach so einer Zahnbehandlung...
Ich werde Ihnen noch Bilder anhängen
von seine Lieblingsbeschäftigung... Kuscheln...
Liebe Grüße senden
die Langes und ihre Tiere und natürlich
ganz besonders Fynn...
28.
Jan.
2010
Fynn macht große Fortschritte
Liebe Familie Dimitrov, liebe Fynn-Freunde,
die nächste "Hürde" ist
geschafft... Wir waren bei der Physiotherapeuten
und auch noch einmal bei der Tierärztin.
Beide waren recht zufrieden mit unserem kleinen
Schützling.
Die Physiotherapeutin meint, dass er durchaus
den Eindruck macht, mit an seiner Genesung
arbeiten zu wollen. Mit der Voraussetzung
stehen die Chancen nicht wirklich schlecht,
dass wir das "gesunde" Bein wieder
etwas muskulöser bekommen und er so halbwegs
gut damit laufen können wird. Ich habe
sie auch noch mal nach dem Rolli gefragt und
sie sagte, wenn wir ihn noch etwas aufgepäppelt
haben, wäre das für längere
Spaziergänge dann eine prima Sache, damit
er einmal wirklich richtig rennen kann. Aber
erst, wenn wir sein Bein etwas fitter haben,
sonst wird er zu bequem. Und abspecken muss
unser Dickerchen.... Also nix mehr mit Katzenfutter
klauen gehen... Er ist ja ein bisschen moppelig
und das ist nicht gut für seine Gelenke
und den Hinterlauf. Je weniger Gewicht er
damit heben muss, je besser kann er sich bewegen.
DAS wird ihm nicht gut gefallen... Aber, das
Resultat, wenn er wieder besser flitzen kann,
DAS wird ihm gefallen.
Sie sehen, es scheint sich doch noch einiges
für Fynn zu tun! Und er freut sich jeden
Tag, dass er da ist. Inzwischen versucht er
uns auch zu "beschützen" und
knurrt und kläfft, wenn ungewohnte Geräusche
oder Menschen am Zaun langgehen usw.
Die Tierärztin war heute auch schon recht
zufrieden mit ihm. Auch sie meint, er muss
noch ein wenig abnehmen, aber er würde
schon viel besser als letzte Woche wirken.
Viel aufgeweckter und aktiver. Am 8. Febr.
wird er dann in Narkose gelegt, um seinen
Zahnstein zu entfernen und um die Röntgenaufnahmen
von Wirbelsäule und Gelenken zu machen.
Dann will sie ihm auch erst Blut abnehmen,
damit er keinen zusätzlichen Stress hat.
Solange wird er seine Tabletten weiter nehmen
und sie hofft, wenn alles so halbwegs gut
aussieht und wir schön weiter mit ihm
laufen üben, wird er vielleicht irgendwann
nicht einmal mehr die brauchen und dann auch
ohne Tabletten schmerzlos sein können.
Wäre das nicht schön???!!!
Heute hatte er wohl so richtig gute Laune.
Als ich von der Arbeit kam, waren die beiden
anderen schon da und er kam mir "entgegengeflitzt"
so schnell es für ihn ging und freute
sich wie verrückt... er hoppelte vergnügt
über den Teppich und ich sollte ihn fangen...
vor Begeisterung fiel er fast um...
Einziger Wermutstropfen ist: seine Angst wieder
fortgebracht zu werden... Sobald wir ihn "einfangen"
wollen um mit ihm Auto zu fahren, versucht
er zu entwischen... Vor Angst hat er meiner
Tochter wieder auf den Schoß geködelt...
er zittert dann richtig, obwohl sie ihn auf
dem Schoß hat. Ich hoffe sehr, dass
er diese Angst so langsam wieder verliert
und er sich immer sicherer wird, dass wir
ihn keinesfalls wieder hergeben werden!
Die Tierärztin meinte auch, wenn er mit
Autofahren erstmal positive Dinge, wie Spazierengehen
und vielleicht mit einem Rolli durch den Wald
sausen, verbindet, und er merkt, dass wir
ihn auch jedes Mal wieder mit nach Hause nehmen,
wird sich die Angst wohl noch legen. Er ist
ja immerhin ein echter Kämpfer!
Er hat einen enormen Nachholbedarf an Schmuseeinheiten.
Er schubst uns immer an und legt seine Schnauze
auf den Schoß oder knabbert einem an
der Hand solange, bis wir ihn weiterstreicheln...
Wenn es nach ihm geht, sollten wir daraus
einen Vollzeitjob machen ;-)))
Mit der Katze wird es auch immer besser. Gestern
lag die Katze auf dem Sofa, so dass ich sie
mit der einen Hand streicheln konnte und Fynn
lag vor mir, so dass ich ihn mit der anderen
Hand streicheln konnte. Die Entfernungen zwischen
den Beiden werden immer kürzer... Und
das schon nach nur eine Woche!
So, dass war das Neueste von unserem Schatz
Fynn...
Ganz liebe Grüße senden
die Langes, Fynn und Pünktchen (die Mieze)
24.
Jan.
2010
Fynn lebt sich ein
Liebe Familie Dimitrov,
hier die neuesten Bilder von unserem kleinen
Sorgenkind...
Zunächst einmal möchte ich Ihnen,
Herr Dimitrov, wirklich noch einmal ganz herzlich
danken, dass Sie diesen enormen Stress auf
sich nehmen, für die armen Tiere tausende
von Kilometern zurückzulegen!!!!!!
Ich weiß, dass Sie doch ein wenig ins
Hintertreffen geraten sind, obwohl Sie wirklich
die Hauptarbeit (indem Sie hin- und hergejagt
sind) auf sich genommen haben! Aber glauben
Sie mir, Fynn und alle anderen Tiere sind
Ihnen unendlich dankbar für Ihr Engagement!!!
Und wenn Sie sich die neuesten Bilder von
Fynni anschauen, dann werden Sie sicher wissen,
jeder Kilometer hat sich doch gelohnt!
Unserem kleinen Fynni scheint es von Tag zu
Tag besser zu gehen. Er hat tatsächlich
erst einmal Rimadyl (oder so ähnlich)
von der Ärztin bekommen, damit er fürs
erste keine Schmerzen in seinen doch überlasteten
Gelenken hat. Lieb wie er nun mal ist, nimmt
er es auch brav mit einem Stückchen Wurst...
Da wir nicht wollen, dass er vereinsamt und
wir noch keinen rechten Weg gefunden haben,
wie wir mit ihm spazieren gehen können,
haben wir heute einen kleinen Hund in seiner
Größe zu uns eingeladen. Er hat
ihn begeistert aufgenommen und die beiden
sind durch den Garten getobt. Der Hund, der
zu Besuch war, gehört der Freundin meiner
Tochter und ist auch ein ganz liebes Kerlchen.
Er hat richtig toll mit Fynn gespielt und
die beiden sind im Garten herumgetollt, während
wir zähneklappernd (bei uns herrschen
Minusgrade) daneben standen ;-) Fynn hat sogar
richtig gebellt. Inzwischen haben wir ihn
zwar schon mal spielerisch bellen hören,
aber so selbstbewusst wie heute, noch nie.
Die beiden haben sich auch einmal eine zeitlang
gegenseitig angekläfft, da der Punki,
der kleine Besucher, entwischt war und in
Nachbars Garten abgehauen ist.... Fynn hat
dann geschimpft, er solle zurückkommen,
so wie wir auch am Rufen waren... Es muss
wohl ein Bild für die Götter gewesen
sein, wie wir Menschen in allen Stimmlagen
gerufen und mit den Händen gefuchtelt
haben. Punki war von der anderen Seite am
Bellen und hatte gar nicht vor, sich schnell
fangen zu lassen und dann noch Fynn, der ebenfalls
laut schimpfend neben uns saß....
Ich hoffe, dass man an den Bildern so ein
klein wenig sehen kann, wie fröhlich
er heute war.
Wenn er fröhlich ist, sind wir es auch!
Wir haben nächste Woche noch einen weitern
Arzttermin und werden ihm Blut abnehmen lassen,
ob soweit alles ok mit ihm ist, da er am 8.
Febr. dann seinen großen Termin zur
Narkose mit Zahnbehandlung und Röntgen
hat.
Am Montag werden wir jetzt dann das erste
Mal bei der Physiotherapeutin vorstellig,
damit sie ihn sich schon einmal ansehen kann.
Sie wird uns dann sagen, ob sie uns schon
Übungen mit ihm empfehlen kann oder ob
sie lieber erst die Röntgenbilder abwarten
möchte.
Nach Aussage des Tierarztes Dr. Dankov aus
Schumen ist Fynn vor 6 1/2 Jahren nach einer
Autokollision ins Tierheim gebracht worden.
Er war hinten gelähmt und wurde vorerst
1 Monat lang mit Nivalin behandelt (ein Mittel,
das in solchen Fällen verabreicht wird
und in Bulgarien aus dem Extrakt von Schneeglöckchen
gewonnen wird) sowie 10 Tage lang mit Kortison
und Vitamin B-Komplex. behandelt. Nach ca.
vier Monaten ist er aufgestanden und benutzte
da zum 1.Mal seinen rechten Hinterlauf (wie
jetzt auch). Der linke Hinterlauf hielt er
von Anfang an unter seinem Bauch und nach
ca. 2 Jahren wurde festgestellt, dass dieser
Lauf abstirbt und dadurch sofort amputiert
werden musste.
Das ist sicher eine gute Hilfe für die
Physiotherapeutin und für die Tierärztin.
Ich wünsche Ihnen noch ein schönes
Restwochenende!
Ganz herzliche Grüße von
den Langes und ihren Tieren... (natürlich
ganz besonders von Fynni)
warten auf Leckerlis
ein Freund zu Besuch
Fynn kann bellen
21. Jan. 2010
Fynns neues Leben
Hallo liebe Tierschützer, hallo liebe
Dimitrovs,
Fynn macht gerade Krankenwache... Meine
Tochter hat heute eine Zahn-OP in Vollnarkose
gehabt und Fynn liegt jetzt vor dem Sofa
und passt auf sie auf ;-)
Zwischendurch schüttelt er zwar den
Kopf, als wolle er fragen, warum sie denn
nun aussieht wie Witwe Bolte, aber es ist
ok für ihn...
Es scheint ihm wirklich von Tag zu Tag besser
zu gehen. Das er jetzt mal gerade erst etwas
über drei Tage hier ist, glaubt man
bald nicht. Wie es scheint, hat auch die
Spritze der Ärztin ihr übriges
getan. Manchmal kommt er sogar schon relativ
hoch mit seinem Hinterteil
ohne Hilfe! Wir sind dann immer ganz stolz
auf ihn und er freut sich dann...
Gestern war er schon so gut drauf, dass
er mit meiner Tochter sogar einmal ums Haus
spaziert ist.. Sicherheitshalber hat sie
ihm eine Leine angelegt (wir haben ihm eine
Flexileine gekauft, es ist also Spielraum
genug für ihn). Da neben unserem Garten
ein Graben verläuft und er sich doch
immer sehr von diesem angezogen fühlt...
Den Garten hinten kennt er ja inzwischen
relativ gut, da wir dort immer mit ihm hingehen,
vorne hatte er noch ein bißchen Angst,
das war ihm noch nicht ganz geheuer.
Aber er hat mit meiner Tochter schon vergnügt
im Garten getollt. Hat sich hingeschmissen
und sie zum toben aufgefordert. Er bekommt
fast täglich neues Spielzeug, das findet
er toll. Bälle sind ihm noch nicht
so geheuer, aber so ein Tau wo er dran ziehen
kann, das findet er gut. Er wird auch jeden
Tag frecher. Erst hat er meine Socken geklaut,
jetzt fängt er schon an in unsere Schuhe,
am liebsten die mit Fellbesatz, zu zwicken.
Dann schaut er uns so richtig frech an,
als wolle er sagen, Fell ist Fell, mit meinen
Artgenossen darf ich das...
An den Bildern werden Sie schon sehen können,
wie auch seine Ohren jeden Tag ein wenig
höher stehen und sein Blick immer etwas
klarer und fröhlicher wirkt. Sie werden
an den Gartenbildern vielleicht sehen können,
dass er sein Beinchen so langsam ein wenig
"vorholt".
Ich werde ja morgen noch einmal mit der
Tierärztin telefonieren und sie wird
mir dann sagen, ob ich noch Medikamente
herausholen soll. Dann werden wir sicher
auch schon einen Termin für nächste
Woche, vielleicht auch noch eine Woche später,
machen, um seine Zähne machen zu lassen
und gleichzeitig die Röntgenbilder.
Ich schätze, bis dahin hat er sich
so gut eingewöhnt, dass er nicht mehr
sooo viel Angst hat, dass wir ihn fortbringen.
Wenn er in so einem Tempo weitermacht mit
Einleben und fit werden, gewinnt er nächstes
Jahr sicher schon das erste Rennen der behinderten
Hunde
Die Katze und er haben sich gestern Abend
schon das erste mal gemeinsam in einem Raum
aufgehalten. Die Neugierde der Katze war
dann wohl doch größer als ihr
Gemaule. Auf einmal lag sie hinter dem Fernsehschrank
und beobachtete Fynn aufmerksam. Später
kam sie sogar aufs Sofa. Fynn hat sie auch
nur von weitem betrachtet, er hat wohl gespürt,
dass sie noch nicht so weit ist, sich von
ihm anschnüffeln zu lassen. Sie hat
dann zwischendurch noch mal die "dicke
Mieze" markiert, indem ein wenig rumgeknurrt
und gefaucht hat... aber auch wohl nur um
sich dann anschließend bequem zurückzulehnen
und sich zu putzen... wir mussten doch ziemlich
über sie lachen und haben Fynn auch
gelobt, dass er das so gut macht und so
tut als würde er sie nicht sehen...
Sie sehen also, ich könnte jeden Tag
Romane schreiben über Fynns neues Leben...
Es ergibt sich jeden Tag etwas Neues, Positives....
Im Anhang dann ein paar Bilder von Tag 1,
2 und drei...
Herzlichste Grüße
von
Fynn, Pünktchen und den Langes
Fynn aus Schumen bittet um Hilfe!
Das fröhliche Lachen, mit dem er jahrelang
- denn seit fast sechs Jahren befindet er
sich in Schumen - hoffnungsvoll an den Zaun
gehoppelt war, um ein paar Streicheleinheiten
zu ergattern und vielleicht "seinen"
Menschen auf sich aufmerksam zu machen, ist
ihm vergangen. Er hat zu lange vergebens gewartet.
Ohnehin schon behindert und in seiner Bewegung
eingeschränkt, ist er jetzt, durch die
Amputation eines Hinterlaufes und durch fortschreitenden
Muskelschwund fast lahmgelegt. Er braucht
dringend einen Rollator - und ein Heim in
dem er liebevolle Zuwendung erhält, denn
er ist gefährlich nahe daran sich aufzugeben.
Das Heim haben wir gefunden; er wird am 10.1.
Bulgarien verlassen und ein Körbchen
wartet schon auf ihn - aber noch kein Rolli,
denn diese sind teuer. Er braucht ihn unbedingt,
wenn er auch nur halbwegs seine Bewegungsfreiheit
zurückgewinnen soll - und er braucht
ihn schnell!
Wir bitten Sie daher um Spenden für Fynn
- denn alle Liebe wird ihm nicht helfen, wenn
der Muskelschwund nicht aufgehalten werden
kann!
Da auch erhebliche Tierarztkosten zu erwarten
sein werden bitten ebenso herzlich noch um
weitere Patenschaften für ihn, die uns
- und damit ihm - unterstützend zur Seite
stehen wollen.
Danke!
Ihr db-Team
Sept.
2010
Fynn im Sept. 2009 im Behindertenauslauf.
es gibt Leckerli
Juni
2010
Neue Fotos von dem Collie-Mix- Rüden
mit deformierten Hinterläufen, kastriert.
Er hat eine Schulterhöhe von ca. 40 cm
Fynn in Schumen
Er heißt "Dogdancing", weil
er sich wegen seiner Behinderung teilweise
hüpfend vorwärts bewegt. Wir haben
ihn "Fynn" genannt, wegen seines
nordischen Aussehens.
Deutsch-Bulgarische Straßentier-Nothilfe
e.V., Frankfurter Str. 105, 35315 Homberg/Ohm