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Vermittlungen
2009
Koko
aus Rousse
....es heißt,
wer auch nur ein einziges Leben rettet,
der rettet die ganze Welt... |
23.
Dez.
2009 |
Fotos von Buddy/Koko



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20.
Dez.
2009 |
Nachricht von Buddy, ehemals Koko aus
Rousse
Liebe Familie Dimitrov, liebe Familie Ostmann,
im Anhang die ersten Informationen von Koko
(Buddy). Es geht ihm gut. Er verträgt
sich mit den Hausinsassen, mag aber anscheinend
keine fremden Artgenossen. Das werden wir
aber noch herausfinden. Gegenüber meinen
Enkelkindern (2 - 8 Jahre) war er sehr angetan
und zeigte Tendenzen zum Spielen.
Herzliche Grüße
Renate Friedrich und 'Rudel'
P.S.An ordentlichem Bildmaterial arbeiten
wir.
Betrifft: Umzug von Koko (jetzt Buddy)
Liebes Familien-Pflege-Rudel'
in Rousse, liebe Dimitroffs, liebe Ostmanns,
liebes Ehepaar Schumacher-Rupp,
nach fast einer Woche Funkstille möchte
ich nun heute meinen Umzug bekannt geben.
Doch erst einmal herzlichen Dank allen,
die dabei so tatkräftig mitgeholfen
und dies möglich gemacht haben.
Meine neue Heimat ist Deutschland, genauer
gesagt der Fläming dort - eine
Landschaft ca 100 km südlich von
Berlin mit vielen Wäldern. Einer
beginnt gleich hinter der Straße.
Doch der Reihe nach. Die Reise war zwar
etwas beschwerlich, aber doch gut auszuhalten.
Das Schlimmste: der Futterentzug'.
Und so musste ich im neuen Heim zunächst
erst mal alle Tische, Schränke
und andere Möbel der Suche nach
Fressbarem unterziehen. Erfolglos. Mein
neues Frauchen weigerte sich, Selbstbedienung
einzuführen. Dafür war die
Zuteilung dann umso leckerer. Ich habe
auch alles bestens vertragen.
Die Begrüßung des Rudels
ließ zu wünschen übrig.
Ein bisschen Freude hätten die
Ur-Einwohner' doch zeigen können.
Brutus - ein 14 Jahre alter Tattergreis'
(der Ausdruck stammt von ihm selbst!),
beachtete mich kaum. Überhaupt
können wir beide gut nebeneinander
her leben. Doch diese kleine Zicke,
Alva, hatte es in sich. Sie ist 4 Jahre
und hat meine Größe. Wer
uns nicht genau kennt, könnte uns
vom Aussehen her verwechseln. Ihr Empfangsgruß
war ein ernst gemeintes Bellen. Sie
war total eifersüchtig. Ich glaube,
am liebsten wollte sie mich zurückschicken.
Aber da hat Frauchen ein Machtwort gesprochen
und Streicheleinheiten verteilt. Dann
ging es. Inzwischen kommen wir ganz
gut klar. Mal abgesehen, dass ich nicht
an ihren Schlafplatz darf und auch ihr
Futternapf tabu ist. Obwohl sie selten
auffrisst. Wie schade. Nachdem ich den
Garten langsam erkundet habe, darf sie
mich manchmal ein wenig zum Spielen
auffordern. So richtig kann ich mich
damit noch nicht anfreunden. Es gibt
ja auch sooo viel zu tun. Erst mal muss
ich im Garten nach dem Rechten sehen.
Der Geruch- furchtbar. Es ist nichts
von mir zu riechen. Aber nicht mehr
lange. Ich habe schon gute Arbeit geleistet.
Mein Frauchen ist sowieso der Meinung,
dass ich ihr viel Geld erspare und sie
mit mir jede Menge verdienen kann. Weil
ich nämlich nach jedem Geschäft'
so tiefe Löcher scharre. Da spart
sie meine Maniküre, Pediküre
und kann mich an ein Tiefbauunternehmen
ausleihen. Aber das rede ich ihr noch
aus.
Im Haus komme ich auch kaum zur Ruhe.
Schließlich muss ich aufpassen,
wo Frauchen ist. Da will ich auch sein.
Ich bin sozusagen ihr Schatten. Na ja,
in den letzten zwei Tagen habe ich es
etwas schleifen lassen. So lange sie
nur ins Nebenzimmer geht ist ja alles
in Ordnung. Und ansonsten darf ich fast
überall hin mit. Besuch hatte ich
auch schon. Das Menschenrudel wollte
mich mit Leckerlies begrüßen.
Das habe ich natürlich huldvoll
angenommen. Am besten waren die kleinen
Menschen. Da hat mein Bettelblick'
den meisten Erfolg. Außerdem habe
ich eine prima Streicheltaktik entwickelt:
Schnauze unter eine Hand schieben, schon
geht es los. Super. Wir sparen damit
das Kämmen, weil die Haare gleich
mit heraus gestreichelt werden. Sehr
praktisch.
Schwierigkeiten gibt es mit dem Liegeplatz.
Frauchen's Bett ist tabu. Wie gemein.
Auf die Couch soll ich auch nicht unbedingt.
Aber den Eckplatz auf der Küchenbank,
den habe ich dem Kater abgegaunert.
Der geht dafür in ein Hundekörbchen.
Der Deal ist o.k. Ansonsten ist das
mit dem Kater so eine Sache. Irgendwie
tickt der nicht normal. Wir können
Schnauzenkontakt aufnehmen, aber so
bald ich ihn am Hinterteil kennenlernen
will, faucht und tatzt er. Das macht
doch kein ordentlicher Hund! Vielleicht
braucht er mal eine Lektion Hundisch
für Katzen'. Ansonsten muss ich
mich wegen des Ruheplatzes immer neu
entscheiden: Hundebett, Körbchen,
Fell oder einfach Teppich bzw. Fußboden.
Wirklich keine leichte Entscheidung.
Was gibt es sonst noch? Ach ja, die
Gassirunden. Natürlich laufe ich
ordentlich an der Leine; ist doch gar
keine Frage. Ich habe sogar Rehe gesehen.
Leider durfte ich sie nicht persönlich
begrüßen. Es scheint auch
nicht so, als ob sich das ändern
wird.
Na ja, und dann der kleine Vorfall -
gestern und heute. Es tut mir ja wirklich
leid. Ich wollte Frauchen nicht in Angst
und Schrecken versetzen. Kam doch bei
einem Spaziergang so ein junger Spund
(3/4 Jahr) von Rüde und wollte
mich vor Freude umrennen und spielen.
Da habe ich ihm mittels Nackenbiss und
Schütteln kurzerhand mitgeteilt,
dass das bei mir nicht läuft. Warum
die Menschen so entsetzt waren, weiß
ich auch nicht. Irgendwer muss ihm ja
Benehmen beibringen. Seine Mutter scheint
das versäumt zu haben. Ihr werdet
es nicht glauben, aber dieser Kerl wohnt
doch direkt neben uns. Na, dem habe
ich auch schon am Zaun meine Meinung
gegeigt. Der soll sich bloß nicht
blicken lassen. Frauchen war darüber
gar nicht begeistert. Und dann heute
- da war so was Ähnliches. Auch
ein Rüde. In meinem Alter, aber
größer. Ich sollte ihn kennenlernen.
Der kam auch freudig auf uns zu. Die
Freude ist ihm aber gleich vergangen.
Dabei habe ich ihn bloß am Kopf
(Fell) gepackt und nicht wieder los
gelassen. Warum mich Frauchen dann gleich
ins Auto gesetzt hat, ist mir nicht
klar. Ich habe versucht, ihr zu erklären,
dass ich von Artgenossen die Schnauze
erst mal voll habe. Schließlich
habe ich lange genug mit welchen zusammengelebt.
Und das war nicht immer einfach. Jetzt
will ich einen warmen Platz, Auslauf,
Gassi, lecker Fresschen, Streicheleinheiten,
Ruhe und sonst nichts. Alva und Brutus
als Rudel sind mehr als genug. Die anderen
können echt weg bleiben. Ich hoffe,
dass Frauchen dies auch versteht. Sicher
bin ich mir nicht, denn sie hat so viel
telefoniert und irgendwelche Verabredungen
getroffen. Wollen wir das Beste hoffen.
In diesem Sinne: einen schönen
vierten Advent Euch allen.
Euer Koko - Buddy
Wiesenburg, den 19.12.2009 |
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15.
Dez.
2009 |
Koko hat sein Zuhause in Wiesenburg bei
Berlin gefunden.
>> Bericht:
Eine Reise nach Sofia, um 6 Hunden eine hoffentlich
glückliche Zukunft zu bescheren |
Sept.
2009 |
Auch Koko haben wir wiedergesehen bei unserem
Besuch in Rousse. Immer noch freundlich...
Ein ganz toller Rüde!
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Juli
2009 |
Neue Fotos von Koko aus Rousse. Die
smarte Grauschnauze zeigte sich SEHR freundlich
- ständig ein Lachen im Gesicht - er
freute sich über Leckerlis, lebt im Hunderudel
(wir hatten nicht den Eindruck, dass er von
den anderen nicht akzeptiert wird).
Koko würde sich sicherlich sehr über
ein Zuhause freuen!
Koko ist inzwischen 7-8 Jahre alt, kastriert
und gechipt.
Es steckt schon ein wenig Jagdhund in ihm
- das sieht man ihm an ;-)
Vielleicht sollten in seinem neuen Zuhause
keine Kleintiere oder Katzen wohnen.



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Koko, ein ca. 5 Jahre alter Rüde, hat
es sich bequem gemacht.
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Koko, ein 4 Jahre alter kastrierter Rüde,
der bei uns abgegeben wurde, da er angeblich
immer Hühnern hinterher jagte. Im Tierheim
lebt er sehr zurückgezogen, da er von
seinen Artgenossen immer attakiert wird. Es
ist uns noch ein Rätsel warum? Er ist
vollkommen unauffällig.
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Deutsch-Bulgarische Straßentier-Nothilfe
e.V., Frankfurter Str. 105, 35315 Homberg/Ohm
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