....es heißt,
wer auch nur ein einziges Leben rettet,
der rettet die ganze Welt...
Dez.
2009
Liebe Nikolausgrüße mit Fotos
von Lina und Felix
Liebe Familie Dimitrov,
viele liebe Nikolaus- und Adventsgrüße
senden Ihnen und Ihren Vereinsmitarbeitern
von Herzen Ihre Familie Wawrok nebst allen
Fellnasen!! Wir hoffen, es geht Ihnen gut!
Von uns gibt es nicht viel Neues zu berichten,
nur so viel: FELIX ist ein richtiger Mutti-Hund geworden. Er
ist mein persönlicher Schatten und begleitet
mich auf Schritt und Tritt. Er ist sooo ein
lieber, kleiner und treuer Gefährte.
Ja und LINA hat sich zu einem richtigen schicken
und knuffigen Mädchen entwickelt. Ängstlich
ist sie nach wie vor nur nicht beim Spazierengehen,
da strotzt sie vor Selbstbewusstsein. Im Haus
merkt man sie gar nicht, dafür ist sie
im Garten umso lauter und temperamentvoller.
Trotzdem ist sie unsere kleine, süße
Knuddelmaus, die mittlerweile schon 15 kg
wiegt!!
Von beiden schicken wir Ihnen anbei ein paar
neue Bilder.
Mit herzlichsten Grüßen aus Kahsel
Ihre Familie Wawrok
Lina badet
Lina vor dem Spaziergang
Lina "kann ich vorbei"?
Lina interessiert
2.
Juli
2009
Aktueller Steckbrief
Name:
Lina Wawrok
Nickname:
Schönes Mädchen
Alter:
ca. 1,5 - 2,5 Jahre
Gewicht:
13,5 kg
Mein Bruder:
könnte Srcat aus "Ice
Age" sein :o)
Besonderheiten:
Panikmaus, Stubenhocker und
nachtaktiv (Ich belle sehr gerne
nachts um vier das halbe Dorf
zusammen.)
Hobbys:
Essen, Schlafen, Spazierengehen,
Tisch- und Bettdecken tackern,
Läufer und Kissen zerfetzen
Das mag ich gerne:
meine 3 Körbchen, wenn
mich Frauchen krault und bürstet,
Verstecken spielen, im Dunkeln
durch den Garten schnuppern, ganz
viel essen - egal was, große
Haufen machen und meine Leute
auf Trab halten
Das mag ich gar nicht:
laute Geräusche, Gewitter,
Hektik, Kater Nico, fremde Menschen
und Männer
My mealtimes:
03:00 - 04:00 Uhr kleiner Hunger
06:00 - 07:00 Uhr großes
Frühstück
16:00 - 17:00 Uhr großes
Abendbrot
22:00 - 23:00 Uhr Betthupferl
(ohne dem kann ich nicht schlafen)
New pictures:
Juni 2009
Neue Fotos von Lina, ehemals aus dem Hunde-KZ
in Rousse
Liebe Familie Dimitrov,
ganz herzliche Grüße mit lauen
Lüften, viel Sonnenschein und noch
mehr Blütenduft schicken die Wawrok´s
aus Kahsel!
Unsere Fellnasen toben mit Wonne durch das
grüne Gras und freuen sich des Lebens.
Felix, unsere kleine Sportskanone, trägt
schon seine 2. Sommerfrisur und genießt
die warmen Temperaturen. Susi nimmt es eher
gelassen und Lina taut von Tag zu Tag mehr
auf. Sie hat schon viele Fortschritte gemacht.
Ihr Fell ist wunderschön nachgewachsen
und sie liebt ihre Streicheleinheiten. Im
Haus und im Garten ist sie nach wie
vor ziemlich ängstlich, aber beim Spazierengehen
dreht sie so richtig auf. Dann wedelt ihr
Schwänzchen vor Freude und mit Elan
tobt sie hin und her, kaum zu bremsen, das
Mädel .
Ich hoffe, es geht Ihnen allen gut.
Bis demnächst mal wieder - alles Liebe
für Sie!
Kuschelmaus
Körbchenkind
Spaziergang
Schnupper
Relaxen
16.3.
2009
LINAS erstes Spaziergang - Video
Liebe Familie Dimitrov,
wie längst versprochen, möchte ich
Ihnen heute endlich das kleine Video von unserer
Lina schicken.
Zu sehen ist LINA bei ihrem ersten Spaziergang
in Deutschland mit unserer Tochter Stefanie
(an der Leine) und ihrer Freundin Julia (hinter
der Handy-Cam). Beide Mädels mag LINA
sehr. Spazierengehen ist für sie immer
sehr aufregend, besonders wenn es dann zur
Belohnung auch noch Leckerlis gibt!
Das werden dann hoffentlich die letzten Bilder
mit Schnee sein - auf das der Frühling
komme ...
In diesem Sinne, viele liebe Grüße!
Ihre Familie Wawrok, nebst Fellnasen
Hallo liebe Familie Dimitrov, hallo liebe
Freunde!
Heute möchte ich mal berichten, was
in den letzten Tagen alles so passiert ist.
Ach, es war ja so aufregend.
Nachdem ich am Sonntag den Flug von Bulgarien
nach Frankfurt am Main mit meiner netten
Flugpatin gut überstanden hatte, dachte
ich, es wäre vorbei, aber nein, ich
musste ich noch mal in einen Flieger, und
zwar in den nach Dresden. Erst wollten mich
die Leute auf dem Flughafen gar nicht mitfliegen
lassen, weil ich als Handgepäck angemeldet
war. Aber meine Box war größer
als erwartet und somit musste ich in den
Frachtraum. Dank ganz vielen fleißigen
Helfern auf dem Frankfurter Flughafen hat
es dann doch noch geklappt. Man hat mir
ganz schnell meine Transportpapiere ausgestellt
und extra für mich den Frachtraum vorgeheizt.
Das musste alles ganz schnell gehen, weil
das Flugzeug ja nicht warten konnte. Und
erst als mein Herrchen das OK vom Servicepersonal
bekommen hatte, dass ich bereits im Flieger
sitze, ist auch er eingestiegen.
In Dresden angekommen, hat mich dann mein
Frauchen zum ersten Mal begrüßt
und ich habe ganz viele Leckerchen von ihr
bekommen, die ich schnell verdrückt
habe. Man weiß ja nie aber
aus meiner Box wollte ich nicht rauskommen.
Das war mir zu stressig, ich habe nur mein
Köpfchen rausgestreckt. Dann sind wir
endlich nach Hause gefahren, im Auto habe
ich fest geschlafen - um 1 Uhr früh
(am Montag) sind wir in Kahsel angekommen,
wo mein Herrchen mich aus meiner Box holte.
Dann habe ich erstmal ganz aufgeregt alles
abgeschnuppert und eine große Portion
Hundewürstchen in leckerer Brühe
bekommen. Das fand ich super! Und danach
durfte ich meine neuen Geschwister kennenlernen.
Die waren schon ganz unruhig und kamen aus
der Haustür herausgeschossen und haben
sich über Frauchen und Herrchen gefreut.
Als sie mich gesehen haben, waren sie ganz
verwirrt und haben mich nur komisch angeschaut.
Und dann haben wir uns beschnuppert, ich
war ganz vorsichtig. Bevor wir ins Haus
gingen, bin ich mit Herrchen eine Runde
durch den Garten gelaufen, weil ich eigentlich
mein Geschäft machen sollte, tja -
aber ich wollte nicht.
Weil Frauchen und Herrchen sehr müde
waren, sollten wir alle gleich schlafen
gehen. Frauchen hat mir mein tolles, neues
Kuschelbettchen gezeigt. Ich hab mich gefreut,
aber dachte, das wäre meine Toilette
und habe deshalb gleich hier mein Geschäft
erledigt. Kacka und Pulli alles da rein.
Das war aber nicht schlimm, Hauptsache ich
konnte überhaupt mein Geschäft
machen, hat meine Family gesagt
Am Morgen habe ich dann meine zweibeinige
Schwester Stefanie kennengelernt. Sie hat
mich gestreichelt und gesagt, dass ich eine
ganz süße Knuddelmaus bin. Als
Dankeschön habe ich ihr die Hand abgeschleckt.
Ich habe auch schon mal versucht, mit meinem
Schwänzchen zu wackeln, das hat ihr
wohl gefallen, weil sie mich danach am Ohr
gekrault hat. Ich habe es noch mal probiert
und sie hat gelacht. Ich glaube, Stefanie
mag mich!
Den ganzen Montagvormittag bin ich aufgeregt
hin und her gerannt und wusste gar nicht,
wo ich bin. Bei jeder Bewegung/Geräusch
bin ich zusammengeschreckt. Frauchen hat
einmal geniest, da hab ich mich so erschrocken,
dass ich auf dem Laminat gleich eine Krätsche
gemacht habe. Es ist alles noch so fremd.
Aber meine neue Familie kümmert sich
sehr um mich. Ich werde ganz oft gestreichelt
und gelobt. Auch Susi und Felix sind lieb
zu mir. Sie beschnuppern mich und halten
etwas Abstand. Nur der Kater Nico mag mich
überhaupt nicht und jagt mich ständig
durch die Wohnung. Vor ihm habe ich große
Angst.
Am Mittag habe ich mit Susi und Felix ein
kleines Sonnenbad genossen. Susi hat mir
zur Begrüßung gleich ihre Kuscheltiere
zeigen wollen, die haben mich aber gar nicht
interessiert.
Am Dienstag sind wir dann zu meiner neuen
Ärztin gefahren. Erst war ich ein wenig
aufgeregt, weil ich dachte, ich müsste
schon wieder von zu Hause weg, da aber Frauchen
ganz ruhig im Auto neben mir saß,
habe ich mich einfach hingelegt und geschlafen.
Beim Arzt war es toll. Ich hatte natürlich
riesige Angst, aber Frau Dr. Espich hat
mich ganz viel gestreichelt und gesagt,
dass ich ein braves Mädchen bin. Sie
hat mein Fell, meine Ohren und Kastrationswunde
kontrolliert. Auch alle meine Zähne
sind vorhanden. Dann habe ich eine Antibiotika-Spritze
und ein Mittel gegen meine Hautmilben vorbeugend
erhalten. In ein paar Wochen muss ich noch
mal da hin
Heute bin ich bereits viel ruhiger und
ausgeglichener, trotzdem aber noch sehr
ängstlich. Ich schlafe sehr viel und
renne nicht mehr so aufgeregt durch die
Wohnung. Ich genieße die Ruhe. Mein
Futter schmeckt mir ausgezeichnet, stubenrein
bin ich auch. Gestern bin ich das erste
Mal alleine die Treppen im Haus hoch und
runter gelaufen. Meine Familie war ganz
freudig überrascht. Das mache ich aber
nicht immer - nur, wenn ich will *zwinker*.
Ordentlich an der Leine gehen, müssen
wir noch üben, sagt Frauchen. Aber
das wird schon.
So, das war´s für heute!
Ganz liebe Grüße an alle, die
mich gern haben, besonders an Daniela, Nelly,
Ivelina Dimitrova und Frau Dr. Markova.
Ich vermisse euch ganz dolle!!! Aber vielleicht
sehen wir uns ja irgendwann mal wieder,
das würde mich riesig freuen
Eure LINA, die euch nie vergessen wird!
9.2.
2009
Galja, Malcho und Lina sind gestern, am
8.2.2009, in ihrem endgültigen Zuhause
angekommen.
13. Jan.
2009
Neue Bilder von Lina
Anbei neue Bilder von Lina. Es wird Zeit,
dass sie bald in ihr Zuhause kommt. Sie zeigt
im Moment ein bisschen Ängstlichkeit.
Sie braucht unbedingt Geborgenheit. Leider
ist unsere Krankenstation überbelegt
und deshalb fühlt sie sich oft ein bisschen
bedrängt. Ihre tiefen Wunden sind verheilt.
Nun muss sich die Haut noch regenerieren.
Aber dieser Prozess schreitet auch gut voran.
24.12.
2008
Lina - fotografiert am 24.12.2008
Auf den Bildern kann man schon deutlich sehen,
dass ihre Hautkrankheit langsam abklingt.
Wir hoffen, dass die Fortschritte weiter so
bleiben werden, denn am 8.Februar kommt sie
nach Deutschland und zieht bei unserem Hundeweihnachtsmann
Felix Wawrock, aus dem 24. Türchen unseres
Adventskalenders, ein.
17.12.
2008
Lina, nach 5 Tagen in unserem Tierheim
Lina ist jetzt erst 5 Tage in unserem Tierheim
und sieht schon viel besser aus. Sie frisst
gut und geht auch schon mit unserer Mitarbeiterin
spazieren. Was doch Streicheleinheiten , gutes
Futter und Wärme ausmachen. Die kleine
Hündin blüht schon jetzt richtig
auf. Das tut auch dem ganzen Heilungsprozess
gut. Wir drücken ihr weiter die Daumen!
Lina mit Dr. Markova in dem Aufwachraum unserer
Krankenstation
Lina mit Dr. Markova
Lina mit unserer Assistenzärztin Ivelina
Dimitrova
12.12.
2008
Für Lina mussten wir 20 Tage intensiv
kämpfen, um sie überhaupt erst einmal
aus dem staatlichen "Isolator" in
Rousse heraus zu bekommen. Sie wäre fast
dort dem Kannibalismus zum Opfer gefallen,
weil die Tiere sehr wenig und dann vielleicht
auch manches Mal nur ein paar Kekse zu fressen
bekommen. Außerdem hat man sie dort
auch medikamentös, ja man kann schon
sagen, misshandelt. Dieser unfähige Tierarzt,
der den "Isolator"(ehem. Tötungsstation
oder auch noch) leitet, dürfte niemals
mehr praktizieren, der er auch vollkommen
verantwortungslos, gefühllos und gleichgültig
ist. Der Zustand von Lina hat sich in den
20 Tagen sehr verschlimmert. Darum wollte
er uns sicherlich auch das Tier nicht mehr
geben. Als unsere Mitarbeiterin die Hündin
in dem "Isolator" entdeckte und
fotografierte, dachte sie erst, dass die Vorderpfote
gebrochen sei. Darum der erste Name Krüppelchen.
Seit dem 10.Dez.08 ist Lina nun in unserem
Tierheim in der Krankenstation.
Wir werden über den Heilungsprozess laufend
berichten.
Deutsch-Bulgarische Straßentier-Nothilfe
e.V., Frankfurter Str. 105, 35315 Homberg/Ohm