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Deutsch-Bulgarische Straßentier- Nothilfe e.V. - Tierheime in Dobrich, Schumen und Rousse
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Nachrufe

... ihr seid nicht fort, ihr seid nur jenseits des großen Stromes...
Elfi 1
Hier schreibe ich einen Nachruf für eine süße Wuschelmaus, der einfach nur tragisch ist und bei dem mir die Tränen laufen.
Elfi, am Sonntag hättest du in dein neues Zuhause hier in Deutschland umziehen sollen und wir alle - vor allem dein neues Frauchen - haben sich so gefreut. Das Schicksal war gnadenlos und so kurz vorm Ziel, schlug es erbarmungslos zu. Heute Morgen bei der Fütterung gab es einen Angriff einer größeren Hündin, der so blitzschnell kam, dass die Mitarbeiter nicht mehr eingreifen konnten, du warst sofort tot. Einer unserer Mitarbeiter rief hier in Deutschland an, um die traurige Nachricht weiterzuleiten. Wir sind alles vollkommen fassungslos und können nicht glauben, dass du tot bist. Du wurdest doch so sehnsüchtig erwartet und nun das.
Wir sind untröstlich.

>> Elfis Seite
 
Usmivka
Usmivka
 
Stotinka
Stotinka
 
Bug 1
Unser blinder Bug ist gestorben. Wir sind alle sehr betroffen und traurig über die Nachricht, die uns heute aus Dobrich erreichte. Unser Mitarbeiter teilte uns mit, dass Bug heute Morgen in seiner Hundehütte lag und friedlich eingeschlafen ist. Er kam 2009 zu uns ins Tierheim, da er erblindet war und sein Besitzer ihn deswegen nicht mehr länger wollte. Wir haben so gehofft, dass er dieses Jahr ein eigenes Zuhause finden würde und in den Sommermonaten ausreisen könnte. Da er blind war, konnte es passieren, dass er schnappte, auch nach den anderen Hunden. Diese Situation war für Bug sehr stressig; aber er war, sobald man sich ihm näherte und Kontakt aufnahm sehr freundlich und freute sich über Streicheleinheiten. Umso trauriger sind wir, dass das Schicksal es anders wollte und das Herz von Bug einfach aufgehört hat zu schlagen. Unsere Webmasterin, die selbst eine blinde Hündin hat, trauert sehr um Bug.
"Bug, Du durftest nicht mehr die Liebe und Geborgenheit eines Zuhauses kennenlernen. Es tut mir so leid..... Allein und einsam bist Du auf die andere Seite des Regenbogens gegangen. In meinem Herzen wirst Du immer einen besonderen Platz haben, mein blinder Bug.....
Wir sehen uns wieder, da bin ich sicher. Bis dahin wirst Du auf grünen Wiesen in der Sonne spielen mit Deinen Freunden, Du kannst wieder sehen, rennen, genießen..... "

>> Bugs Seite
 
Mirka
Mirka
Mirka die stolze, schöne Hündin ist gestorben. Mirka kam vor 3 Jahren in unser Tierheim. Zuvor hatte sie "ihr Zuhause", den Platz vor einer Botschaft in Sofia, verloren. Sie kam zu uns, aber ihr Herz hing an dem ihr vertrauten Ort, den sie kannte und wo sie viele Jahre gelebt hatte. Aber die Menschen vor Ort wollten sie vertreiben und nicht mehr dort haben, so blieb keine andere Wahl, ansonsten hätte man sie sicher umgebracht. Richtig glücklich wurde Mirka bei uns nie, auch wenn sie die Mitarbeiter akzeptierte und sich hin und wieder streicheln ließ. Des Weiteren hatte sie einen Tumor am Bein, der medizinisch versorgt wurde. Der Tumor war bösartig und zuletzt gab es keine andere Wahl als sie gehen zu lassen. Außerdem starb sie sicher auch an gebrochenem Herzen und hatte gar nicht mehr die Kraft sich gegen ihre Krankheit zu wehren. Wir trauern um dich, du stolze, im Herzen sicher einsame Hündin.
>> Mirkas Seite
 
Didi1
Didi 1
Didi, die kleine, alte Wuschelmaus ist gestorben. Bei meinem letzten Besuch im Februar 2010 lernte ich die kleine Hunde-Omi kennen, 1 Tag nach ihrer schweren Operation, wo ihr ein Tumor herausoperiert wurde. Eine Mitarbeiterin zeigte mir diesen Tumor und ich konnte es nicht fassen. Klein-Didi war allerdings den Umständen entsprechend munter. Allerdings wollte - oder konnte? - nichts fressen. Daher wurde sie über Infusionen versorgt, ihr Lebenswille war ungebrochen und unsere Mitarbeiter haben alles Menschenmögliche versucht ihr dabei zu helfen. Leider konnte sie nur noch einige Tage nach der OP leben. Zu groß war der Tumor, zu viel die Operation für das alte kleine Herz. Sie schlief friedlich ein. Nicht nur die Mitarbeiter im Tierheim trauern um sie, auch ich, die sie kennenlernen durfte bin sehr traurig, dass sie es nicht geschafft hat. Ich denk an dich, kleine Wuschelmaus.
>> Didis Seite
 
Abby
Abby
Unsere kleine alte Hundedame Abby ist tot. Abby kam im Oktober 2009 in ein eigenes Zuhause nach Deutschland. Anfangs sollte sie als Pflegehund bleiben und letztendlich blieb sie für immer. Ihr "Pflege-"Frauchen wollte sie nicht mehr gehen lassen und ihr einen schönen Lebensabend bieten. Vor einigen Tagen legt sich Klein-Abby in ihr Hundekörbchen und wachte nicht mehr auf. Es war für uns alle, vor allem für ihr Frauchen, ein richtiger Schock. Keiner konnte es richtig fassen, klar war Abby alt, aber wir alle hatten gehofft, dass sie noch längere Zeit glücklich in ihrem Zuhause verbringen könne. Aber es tröstet auch, dass Abby nicht krank war, nicht leiden musste und friedlich entschlafen ist. Machs gut kleine Abby..
>> Abbys Seite
 
Maik
Maik
Maik unser Stafford-Terrier aus Schumen ist tot. Maik ist wieder ein Beispiel dafür, wie es ist "als falsche Rasse" geboren worden zu sein. Er war ein sog. Kampfhund und sicher wurde er auch als solcher "behandelt". Sollte er "scharf gemacht" werden? Zumindest gibt es einige Anzeichen hierfür: z.B. hatte er eine Art epileptischer Anfälle die von Schlägen auf seinen Kopf herrührten. Maik hatte auch kupierte Ohren. Da er bereits über 10 Jahre alt war, mit Sicherheit einigen Misshandlungen durch Menschenhand ausgesetzt war, war sein Lebenswille gebrochen und Maik hatte keine Kraft mehr. Seine Anfälle wurden immer schlimmer und letztendlich konnte Maik nicht mehr geholfen werden. Unsere Mitarbeiter kümmerten sich mit viel Liebe und Verständnis um ihn und so konnte er erfahren, dass Menschen auch gut mit ihm umgehen.
>> Maiks Seite
 
Tasha
Tasha
Tasha die kleine alte Hündin ist gestorben. Vor 3 Jahren kam die kleine Hunde-Omi in unser Tierheim. Sie war damals bereits mind. 12 Jahre als, ihr Hals war schief und auch sonst war sie in einem recht schlechten Allgemeinzustand. Aber dank medizinischer Therapie und menschlicher Liebe kam Tasha wieder auf die Beine und sie lebte zufrieden in unserem Kleinhunderudel. Im letzten Jahr kamen Tumore an der Milchleiste hinzu und den Kampf gegen diese Krankheit verlor diese überaus liebenswerte Hündin und so mussten wir sie gehen lassen. Unsere Mitarbeiter trauern um Tasha, war sie doch einfach nur lieb und freute sich immer über die Zuwendung von ihnen.
>> Tashas Seite
 
Dexter 1
Unsere Tierheimleiterin in Sofia, Frau Vasileva, teilte uns mit, dass Dexter, der alte Wuschelrüde gestorben sei. Dexter kam im Spätsommer 2009 in unser Tierheim, ein richtig kleines Häufchen Elend, sein wuscheliges Fell total zersaust, seine Zähne sanierungsbedürftig und über 10 Jahre alt. Wieder so eine kleine arme Seele, die ihre letzte Zeit bei uns im Tierheim verbringen sollte. Er wurde umsorgt und geliebt. Es wurde jemand auf sein Schicksal aufmerksam und wollte ihm noch einen schönen Lebensabend bieten, als zeitgleich die Nachricht von seinem Tod kam. Dies macht uns sehr traurig, zeigt aber auch, dass es auch Menschen gibt, die sich für solche ältere Hundeschicksale interessieren. Dies macht die Trauer etwas leichter.
>> Dexters Seite
 
Rudi
Von unserem Tierarzt im Tierheim Schumen erhielten wir die Nachricht, dass Rudi gestorben sei. Sein Herz hat aufgehört zu schlagen. Er war rd. 12 Jahre alt und auch wenn dies unter den Umständen eines in einem Zuhause lebenden Hundes nicht "alt" sein muss, sind Hunde, die schon schwierige Zeiten hinter sich haben, oft körperlich und seelisch viel schwächer und "älter". Wir trauern, dass du deinen Lebensabend nicht mehr im Rahmen einer eigenen Familie verbringen durstest, wissen aber, dass es dir im Tierheim gut ging.
>> Rudis Seite
 
Bogart

Am Montag erhielten wir die Nachricht von unserer Tierärztin Dr. Markowa aus Rousse, dass der sanfte Riese Bogart am Sonntagabend gestorben sei. Er ist gestorben, bevor das Leben ihm seine schönen Seiten zeigen konnte. Er konnte dem Tod im Isolator entkommen, aber er war in einem so schlechten Zustand, dass unsere Tierärztin damals schon befürchtete, er würde die Qualen, die er dort durchlitten hatte, nicht überleben. Fast nackt und in sehr schlechtem Allgemeinzustand kam Bogart in unser Tierheim. Durch die Pflege und aufopferungsvolle Betreuung sprang er dem Tod noch mal von der Schippe. Im letzten Jahr bei den beiden Besuchen unserer Webmasterin im Tierheim in Rousse verliebte sie sich in diesen sehr sanftmütigen Rüden mit dem traurigen Blick. Sie hatte ihm ein eigenes Zuhause versprochen, wo er all seine Leiden und überstandene Krankheit vergessen könne. Für einen kurzen Moment verwandelte sich Bogarts Blick und es schien, als ob er sie verstanden hätte. Aber der Tod war schneller und so können wir Bogart nur als einen liebenswürdigen Hund mit traurigem Blick in Erinnerung behalten, der durch seine Größe und sein absolut sanftes Wesen eine Ausnahmeerscheinung war zwischen all den Hunden. Mit dem Wissen, dass auch unsere Mitarbeiter um diesen außergewöhnlichen Hund trauern, sind wir in Gedanken bei ihnen.DICH.
>> Bogarts Seite

 
Denka

Heute Morgen erhielten wir von Dr. Katja Markowa die Nachricht, dass Denka, die kleine Schäferhundmischlingshündin gestorben ist. Wie wir erfuhren lag sie gestern tot in ihrem Auslauf. Da sie nicht mehr ganz jung war, nehmen wir an, dass ihr die Kälte zu sehr zugesetzt hat. Sie hatte es nicht immer gut in ihrem Leben und schlechte Zeiten hinterlassen ihre Spuren an Körper und Seele und irgendwann reicht dann Kraft einfach nicht mehr aus, um gegen äußere Widrigkeiten anzugehen. Denka, wir hätten dir ein eigenes kuscheliges Zuhause gewünscht, dein Weg sollte ein anderer sein. Wir trauern um DICH.
>> Denkas Seite

 
Cooper

Im März dieses Jahres kam der Cockerspaniel Cooper in seinem neuen Zuhause in Grevenbroich an. Seither durfte er erfahren, wie toll ein Hundeleben sein kann und wurde geliebt, umsorgt und wickelte sogar den bereits im Haushalt lebenden Hund um seine Hundepfote, was dieser mit Gelassenheit hinnahm. Im Mai musste sich der kleine Hundemann einer Ohr-OP unterziehen, was er bestens wegsteckte. Alle waren froh, dass es Cooper nun richtig gut ging und er sein Leben in vollen Zügen genießen konnte.
Heute nun kam der Anruf seines Frauchens, dass Cooper krank wurde und sie ihn zum Tierarzt bringen musste. Er bekam keine Luft mehr und außerdem war auch noch eine Sehne gerissen, was ihm unerträgliche Schmerzen bereitete. Dies alles zusammen führte dazu, dass der Tierarzt Cooper nur noch erlösen konnte, alles andere wäre eine Qual gewesen, was niemand wollte. Cooper wurde rd. 14 Jahre.
Wir trauern mit Coopers Familie und hätten dem kleinen Kerl noch eine lange glückliche Zeit gewünscht. Danke an seine Familie für die liebevolle Aufnahme von Cooper.

>> Coopers Seite

 
Rita 1

Gestern erhielten wir die Nachricht vom Tod der kleinen Hunde-Oma Rita1 aus Sofia. Sie lebte seit einigen Monaten in unserem Tierheim und durfte hier in Ruhe und Frieden ihre letzte Zeit verbringen. Rita wurde von unserer Tierheimleiterin Frau Wassileva gehegt und gepflegt und sie erholte sich zusehens. Nur hat ihr Herz aufgehört zu schlagen. Rita war eine kleine alte Hundedame, die nach Meinung unserer Tierheimleiterin sogar fast 20 Jahre alt gewesen sein dürfte. Nun hat Rita ihren Frieden gefunden und wir sind froh, dass unsere Mitarbeiter sie auf diesem letzten Stück ihres Weges begleitete haben.
>> Ritas Seite

 
Nachruf für Charly, der Held unseres Buches

"In den Augen mancher Menschen sind wir Tiere, die man ausrotten muss. Die übrigen Menschen aber haben durch ihre Fürsorge für uns Tiere das Menschliche in sich selbst entdeckt."

Charly, März 1995, Osteuropa, Bulgarien

Am 19. November 2009, hörte sein Herz auf zu schlagen. Charly, der große Held unseres Buches "Charly, die Lebensphilosophie eines bulgarischen Straßenhundes", der damals 6 Jahre alte Rüde aus Varna/Bulgarien und der 10 Jahre lange Weggefährte und Familienmitglied unserer Vereinsmitglieder Herr und Frau Kleebach ist von uns gegangen.
Der Verlust und die Bitternis über seinen Tod schnürt unsere Kehle zu. Tiefe Trauer und Schmerz erfüllt uns, denn wir müssen Abschied nehmen von ihm. Er ist auf dem Tag genau 16 Jahre alt geworden, er hatte ein erfülltes Leben in Geborgenheit ohne Krankheiten und Schmerzen. Doch zum Schluss ging die Kraft seines Herzens zu Ende und erlöste ihn sanft von dieser Welt.
>> Charlys Seite

 
Nina
Nina, Du lieber kleiner Engel aus Schumen wurdest ca. 13 Jahre alt. Wir und vor allen Dingen Deine liebe Adoptivmama wollten Dich fühlen lassen, dass es schon ein kleines Paradies auf Erden gibt. Dein Näschen sollte noch vieles erschnuppern und erkunden, die Sonnenstrahlen sollten Dich streicheln und die liebenden menschlichen Arme Deiner Mama gaben Dir alle Zärtlichkeit der Welt. Doch Dein Feind der Krebs ließ Dir nur noch zwei Monate Zeit. Trotzdem waren es bestimmt die schönsten Monate in Deinem Leben.
Auch der beste Arzt hätte Dir nicht mehr helfen können.
Du warst für uns alle, die Dich kannten, so ein süßes und wertvolles Seelchen, das immer einen Platz in unserem Herzen behalten wird.
Leb wohl - es tut so weh.
>> Nina in Schumen
 
Frieda / Shila
Frieda ist 12,5 Jahre geworden und jetzt von uns gegangen.
Sie gehörte mit zu den ersten Tierschutzhunden, die wir in Bulgarien in unserem dortigen Zuhause persönlich aufpäppelten und umsorgten. Mit ihr, Kleopatra und Cäsare begann unser Tierschutz in Bulgarien. Wir brachten alle drei im Oktober 1999 mit nach Deutschland und sie wurden von sehr, sehr lieben und warmherzigen Menschen aufgenommen.
Vielen, vielen Dank dafür!
Frieda lächelte immer, wenn sie uns sah und es tut besonders weh, sie jetzt loszulassen. Sie war eine ganz besondere Hündin.
Wir werden dich nie vergessen.
>> Frieda / Shila früher
 
Mausi aus Sofia
Auch die kleine Mausi ist gestorben. Mausi lebte wie Schubi in unserem Tierheim in Sofia. Mausi war eine kleine Hunde-Omi, die sicher schon 14 Jahre und älter war. Sie hatte Krebs und auch ihre Lebensuhr war abgelaufen und ihr fehlte die Kraft weiter dagegen zu kämpfen. Auch bei Mausi trauern wir um diese kleine Seele.
 
Schubi aus Sofia

Wieder ist ein kleiner, junger Hund gestorben, der in sehr schlechtem Zustand in unser Tierheim nach Sofia kam. Schubi war ein zierlicher Rüde, voller Angst und hatte sein Leben noch vor sich. Er war schon kränklich und sehr schwach und hatte leider nicht die Kraft mehr zum Kämpfen. Wir trauern um diese kleine Seele.
Aber auch unsere Tierheimmitarbeiter stehen fassungslos da, werden sie doch mit solchen Notfällen gerade in letzter Zeit fast überhäuft und auch ihre Kraft ist nur begrenzt. In unserer Trauer wünschen wir aber vor allem auch den Mitarbeitern im Tierheim weiterhin die Kraft dieses Leid zu ertragen.
 
Albena aus Dobrich
Albena
Wir haben erfahren, dass Albena aus Dobrich gestorben ist. Dies hat uns sehr betroffen gemacht, war sie doch so etwas wie die „erste Dame“ im Tierheim. Albena war keine junge Hündin mehr, sie war mind. 6 Jahre, das genaue Alter kann bei ehemaligen Straßenhunden nur geschätzt werden. Daher gehen wir davon aus, dass sie etwas älter war. Aber sicher war sie zu jung um zu sterben. Aber Krankheiten fragen nicht nach dem Alter. Beim letzten Besuch im Tierheim Dobrich unseres ersten Vorsitzenden war Albena schon schwach und krank und lag in warme Decken gehüllt auf ihrem Platz. Die Mitarbeiter haben versucht Albena die letzen Tage so liebevoll wie nur möglich zu bereiten und deckten sie zu und waren immer wieder bei ihr. Dann eines Morgens Anfang Oktober war Albena friedlich eingeschlafen. Sie hatte keine Kraft mehr sich gegen eine Krankheit, die stärker war als sie zu wehren. Albena kam vor rd. 5 Jahren ins Tierheim, sie wurde am Strand vom Seebad Albena gefunden, daher erhielt sie diesen Namen. Sie hatte IHREN kleinen Bereich im Tierheim mit einer Hütte, die sie gerne mit anderen Hunden teilte. Sie hinterlässt eine Lücke, nicht nur was den Platz mit Hütte angeht, auch in unseren Herzen hinterlässt sie Spuren. Wir sind sehr traurig, dass du nicht mehr Zeit hattest.
 
Babykater Kiro aus Rousse

Diese Zeilen widme ich Katerchen Kiro, der viel zu früh sterben musste. Ich bin dankbar, dass gerade ich für mein Patenkätzchen einen Nachruf schreiben darf, auch wenn es mir sehr schwer fällt. Bei meinem Besuch in Rousse letzte Woche teilte mir Dr. Katja Markowa mit, dass Kiro kurz zuvor verstorben sei. Kiro wurde auf der Straße gefunden und war schon krank und an den Hinterbeinchen verletzt als er ins Tierheim kam. Dr. Markowa hat alles versucht ihn zu retten; er durfte auch eine kurze Zeit leben und spüren, dass es gute Menschen gibt, die ihn lieben. Dann ging alles ganz schnell: er maunzte und lief hin und her und immer wieder hin und her. Sie schaute nach ihm und merkte, dass sein Bäuchlein ganz hart war. Nach einer Behandlung bekam er noch Flüssigkeit zugeführt, was ihn allerdings nicht mehr retten konnte. Er starb innerhalb weniger Stunden. Ich bin froh und sehr dankbar, da ich weiß mit welcher Liebe gerade in Rousse mit den Tieren umgegangen wird.
 
alter Schäfi-Mix Rüde in Rousse
Während des Aufenthaltes unserer Webmasterin und 2 weiteren engagieren Tierschützerinnen in Rousse haben sie auch diesen alten Schäferhund fotografiert, der einen Platz im Außenbereich nahe des Büro-/OP-Gebäudes hatte. Unsere Webmasterin beobachtete, wie sich eine Mitarbeiterin abends tränenreich von dem alten Opi verabschiedete und erfuhr, dass diese Mitarbeiterin sehr an dem Hund hing und immer befürchtete, dass er bald sterben könne. Vor 2 Tagen dann der Anruf, dass eben dieser alte Schäferhund gestorben sei. Du hattest keinen Namen, wahrscheinlich hatte dir die nette Mitarbeiterin einen Namen gegeben, den wir leider nicht erfahren haben. Du warst wie schon erwähnt ein sehr alter, aber auf deine eigene Art auch weiser Hund, der mit Sicherheit vieles im Leben erlebt hat und davon nicht nur Gutes. Deine letzten Wochen durftest du an einem sicheren Ort verbringen, wo dich niemand mehr weggejagt hat oder du um Futter kämpfen musstest. Außerdem wurdest DU geliebt und hattest einen Menschen, der dich fest in sein Herz geschlossen hat. Auch uns ist das Herz schwer, wie immer wenn einer unserer Schützlinge geht. Aber die Gewissheit, dass du noch gespürt hast, dass es im Leben auch Gutes gibt und liebevolle Menschen, macht uns den Abschied leichter.
Atos aus Sofia
Auch Atos, neben Daddy, einer unserer ältesten Hunde hier im Tierheim Sofia, hat uns für immer verlassen. Auch du warst ein großer, in dir selbst ruhender Hund. Als Mitarbeiter dich nicht weit von unserem Tierheim fanden, warst du mehr tot als lebendig. Aber du hattest die Kraft und den Lebenswillen "dem Tod von der Schippe zu springen" und wurdest ein wunderschöner Hund, der seine letzten Lebensjahre in Ruhe bei uns verbringen durfte. Du warst ein gutmütiger Einzelgänger und suchtest dir meist einen Platz etwas abseits der übrigen Hunde, von dort aus behieltst du die Übersicht über all das Geschehen um dich rum. Ein schöner, stattlicher Hirtenhund des Balkans ist gegangen und wir werden auch dich in liebevoller Erinnerung behalten
 
Daddy aus Sofia

Heute haben wir von deinem Tod erfahren und sind untröstlich darüber. Du warst hier im Tierheim ein Ruhepol in all dem Hundegewusel. Du warst so etwas wie der "Vater" all der anderen jüngeren, kleineren und quirligeren Hunde hier bei uns. Durch deine Gemütlichkeit und absolute Verträglichkeit wurdest du auch von jedem anderen Hund hier als Rudelführer anerkannt. Deine Hautprobleme, die du hattest, konnten wir behandeln und dass du nur 3 Beine hattest, störte deine Lebensfreude nicht im Geringsten. Aber du warst ein alter Hund, dessen Lebenslicht nun zu Ende ging. Wir werden dich in liebevoller Erinnerung behalten, deine souveräne Art wird uns fehlen.
 
Pamela

Kleine Pamela, wir wurden von deinem Tod informiert und sind überaus traurig, dass du nicht mehr länger zu leben hattest. Klar, wir wussten, dass du nun schon ein älteres Mädchen von 10 Jahren bist, aber was heißt das schon. Auch von deinen Tumoren an Bauch und Kopf wussten wir, aber dass sie dir zu schnell zusetzen würden und du nur noch so eine kurze Zeit hattest ahnte niemand. Aber manchmal ist eine Krankheit stärker als alle Kraft dagegen anzukämpfen, du hattest diese Kraft nicht mehr. Den Rest deines Lebens konntest du in Sicherheit und mit einem immer gefüllten Napf beenden und sicher wurdest du auch von den Mitarbeitern geliebt und bekamst viele Streicheleinheiten. Dies soll uns ein Trost sein.
 
Rubi
Rubi, die alte, weise Hündin aus Schumen ist gestorben. Im Sommer diesen Jahres bist du beim Besuch des Tierheimes in Schumen 3 Tierschützerinnen, darunter unsere Webmasterin, aufgefallen. Dein Name Rubi gaben wir dir aufgrund deiner etwas "wohlgerundeten" Figur. Da du sehr alt warst, hieltest du nicht mehr so viel von Bewegung, aber dem vollen Futternapf warst du nicht abgeneigt. Aber alle dich kannten, allen voran die Mitarbeiter des Tierheimes, gönnten dir deine Ruhe und freuten sich mit dir, wenn du sie freudig begrüßt hast und vor allem warst auch du ein Hund der gelacht hat. Du warst mit einer der ältesten Hunde im Tierheim Schumen und du fühltest dich wohl und wurdest geliebt, da du einfach eine Ruhe und Weisheit ausgestrahlt hast, die nun fehlen wird. Auch wir trauern um dich, sind aber doch getröstet durch dass Wissen, dass es dir im Tierheim gut ging und du eine "sehr schöne Zeit" hattest.
 
Koka
Koka, wir wurden informiert, dass du gestorben bist. Im Sommer, bei dem Blitzbesuch unserer Webmasterin und 2 anderen Tierschützerinnen, hat du glücklich im Hunderudel gelebt und machtest einen zufriedenen Eindruck. Du hast dich sehr über Streicheleinheiten gefreut. Leider hat deine Zeit nicht gereicht, ein eigenes Zuhause zu finden. Du warst zwar "erst" 7 Jahre alt, aber Jahre sind relativ. Da du in der Vergangenheit sicher auch nicht nur Gutes erlebt hast, zählt die Zeit manchmal "doppelt". Als Cockerhündin hattest du wahrscheinlich mal ein eigenes Zuhause, aus welchen Gründen - die wir nie erfahren werden - bist du im Tierheim gelandet. Es ging dir hier gut, du hattest vor allem Futter und Schusha streichelte dich immer wieder. Aber letztendlich konnte dich dies alles nicht wirklich trösten und nun bist du gegangen. Vielleicht auch ein wenig an gebrochenem Herzen, sicher wissen wir es nicht. Wir wissen aber, dass wir dich in liebevoller Erinnerung behalten werden.
 
Nadu
Der 13jährige Nadu ist an Herzversagen gestorben
Lucky 2
Aus unserem Tierheim in Dobrich erhielten wir die Nachricht, dass du ,Lucky, gestorben bist. Dies war im ersten Moment ein richtiger Schock. Du warst doch erst 2 Jahre alt und nun bist du gestorben. Deine Hinterläufe waren nach einem Unfall gelähmt, aber du hattest dich mit deinem Schicksal arrangiert und außerdem solltest du auf Dauer lernen mit einem Rollwagen klar zu kommen, welcher dich noch mobiler gemacht hätte. Denn eines war dir anzusehen, du hattest trotz deiner Behinderung eine unbändige Lebensfreude und es war herrlich dir zuzusehen. Dann wurden deine Nieren krank; diese Krankheit schritt so schnell voran, dass es keine Rettung mehr für dich gab. Wir sind unendlich traurig und hätten dir ein langes Leben gegönnt. Es soll uns trösten, dass du während deiner Zeit im Tierheim deine Freude am Leben "leben" konntest und dass du am Ende nicht leiden musstest. In traurigen Stunden werden wir uns an dich erinnern und dann vor allem an dein Lebensfreude trotz deiner Behinderung.
 
Maja aus Rousse
Maja aus Rousse ist gestorben. Du warst eine wunderschöne Hündin mit einer schlimmen Vergangenheit. Menschen hatten dich ganz einfach im Stich gelassen und das sogar als du 2 Welpen hattest. Deine Welpen haben nicht überlebt. Du hattest Glück und kamst zu uns ins Tierheim. Hier in dem sicheren Umfeld konntest du zu Ruhe kommen und deine Trauer über den Verlust deiner Welpen überwinden. Die Mitarbeiter haben dich geliebt, du warst immer bemüht Streicheleinheiten zu bekommen und hattest immer einen leicht traurigen Blick. Wir hätten dir so sehr ein eigenes Zuhause gegönnt. Aber vor ein paar Tagen wurdest du von einem anderen Hund zu Tode gebissen. Dies ging alles so blitzschnell, dass niemand mehr eingreifen konnte. Vielleicht hattest du deine Trauer über deine Vergangenheit nie ganz überwunden und dann dieser überraschende, schnelle Angriff auf dich. Auf jeden Fall werden wir dich in Erinnerung behalten und wissen, dass du auch in den Herzen der Mitarbeiter einen bleibenden Eindruck hinterlassen hast. Der einzige Trost ist, dass du nicht leiden musstest, aber du bist viel zu früh gegangen.
 
Klein Saphir

Klein Saphir
Saphir, mit Entsetzen habe ich gelesen, dass Du tot bist. Ich kann es nicht glauben. Du warst ein richtig Großer unter all den kleinen und etwas größeren Welpen. Der Auslauf mit den anderen Welpen war nicht "Deine Welt", Du wolltest immer zu den anderen Hunden - und Du hast Dich auch IMMER durchgemogelt, wenn jemand die Tür von diesem Auslauf aufmachte, wenn jemand rein oder raus ging: Du hast immer den richtigen Augenblick abgewartet und schupp warst Du draußen. Dann bist Du zu den anderen Hunden, vor allem die großen, und hast versucht sie zu necken und bist so lange um sie herum, bis sie Notiz von Dir nahmen, am besten gleich mit Dir übers Gelände gerannt sind. Du hattest keine Angst vor großen Hunden, uns Menschen hast Du geliebt und warst immer fröhlich und zu Spielereien aufgelegt. Aber über die Streicheleinheiten hast Du Dich auch sehr gefreut und dann wurdest zu dem "kleinen Welpen", der die Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten einfach nur genießt und bist auch schon mal eingeschlummert - bis zum nächsten "Spielangriff" auf Deine großen Hundefreunde. Machs gut kleiner Hundemann. Aus Dir wäre mit Sicherheit ein hübscher, toller Hund geworden und ich bin froh Dich kennengelernt zu haben. Durch Deine Art hast Du einen bleibenden Eindruck hinterlassen und ich werde an dich denken kleiner Kerl, der im Herzen ein ganz GROSSER war.
 
Kutska aus Rousse
Kutska, unsere gelähmte Schäferhund-Mix-Hündin ist gestorben. Du warst eine wunderschöne Hündin mit einem weichen Fell. Was dich so einzigartig macht, ist dein Lebensmut trotz deiner Behinderung. Du wolltest leben und hast dies auch immer wieder gezeigt. Auch warst du sehr aufmerksam und immer an allem um dich herum sehr interessiert. Du hättest ein anderes Schicksal haben sollen, aber durch einen Unfall warst du gelähmt. Vielleicht waren deine Verletzungen doch schwerer, vielleicht hatte deine Seele mehr gelitten, als wir ahnen konnten. Trotzdem, dass du so jung warst, vielleicht 4 Jahre, bist du gestorben. Aber auch bei dir ist die Anzahl an Jahren relativ. Du lebtest zusammen mit anderen behinderten oder älteren Hunden im Quarantäneraum und die Mitarbeiter hatten dich immer "im Blick", umso schwerer wiegt die Trauer bei ihnen. Auch wir trauern mit ihnen. Wieder ist ein helles Licht erloschen, welches doch noch lange Zeit gehabt hätte.
 
Maika


Am 6. Oktober 2003 habe ich sie in Varna gefunden; eine kleine, abgemagerte Hündin, die von jedem Futterplatz vertrieben wurde. Sie suchte so sehr einen festen Platz im Leben - und sie fand ihn. Als ich sie am 1.2.04 nach Kulmbach zu ihrer neuen Familie brachte kam sie in ihr Paradies: auf einen Hof, in dem sie unumschränkte Herrscherin war und zu Menschen die sie vergötterten und die von Anfang an sicher waren dass ein kleiner Engel auf vier Pfoten bei ihnen Einzug gehalten hatte. Sie gab ihnen diese Liebe uneingeschränkt zurück -
fünfeinhalb Jahre lang.
Gestern musste ihre Familie sie gehen lassen, fassungslos und verzweifelt über die plötzliche Krankheit, gegen die es keine Hilfe mehr gab. Sie wurde höchstens 10 Jahre alt und sie hinterlässt Leere und Traurigkeit.
Die Tür des Paradieses, in dem sie nur so kurz verweilen durfte, ist zugeschlagen.
Und der Himmel hat einen Engel mehr.

Schlaf wohl, mein kleines Mädchen.

Brauni aus Rousse
Brauni ist gestorben. Als wir diese Nachricht erhielten, war es als ob die Welt einen kurzen Augenblick stillsteht. Brauni, die warst so ein tapferer kleiner Wuschel und hast dich meist im Eingangsbereich unseres Büros befunden um ja nichts und niemanden zu verpassen. Du warst trotz deiner Behinderung ein Wachhund. Als du zu uns gebracht wurdest, warst du von einem Auto angefahren worden, liegen gelassen und deinem Schicksal überlassen. Durch diesen Unfall warst du gelähmt, aber mit deinem Rolli warst du gern unterwegs. Du warst einfach nur lieb, verträglich und freundlich zu Mensch und Hund. Über jede noch so kleine Aufmerksamkeit hast du dich gefreut. Auch bei Besuchern warst du immer ganz vorne zum Begrüßen. Du fehlst nicht nur den Mitarbeitern, die nun einen " lieben Wachhund" weniger haben und sehr an dir hingen, nein du fehlst auch uns hier. In unseren Herzen und Gedanken wirst du weiterleben.
Pepsi
Wir erhielten einen Anruf aus unserem Tierheim in Rousse, dass du, Pepsi, gestorben bist. Du warst noch eine junge Hündin von ungefähr 3 Jahren, du hättest noch leben sollen. Aber das Schicksal meinte es nicht gut mit dir. Nach einem Unfall wurdest du in unser Tierheim gebracht und auch du hattest Lähmungen, die nicht mehr zu behandeln waren. Aber du hast dich damit abgefunden, wenn auch immer ein leichter melancholischer Blick in deinen Augen lag. Die Mitarbeiter haben sich sehr um dich gekümmert, du warst aufgrund deiner schweren Behinderung im Quarantänebereich untergebracht und somit war immer wieder mal jemand "für dich" da, der dir - wenn manchmal auch nur im Vorbeigehen - übers Fell streichelte. Deine Behinderung war nicht schuld, dass du gestorben bist; deine Nieren haben versagt. Als dies festgestellt wurde, war es zu spät. Du musstest nicht leiden und dies ist ein Trost für uns.
 
Rex


Rex aus Sofia wurde zusammen mit der kleinen Lea, die bereits in Deutschland ist, aus dem städtischen Tierheim in Seslavzi von uns herausgeholt, da sie angeblich bösartig wären, was natürlich nicht stimmte. Beide saßen vorher 10 Tage bei ihrem toten Frauchen in der Wohnung.
Rex war leider krank und litt unter Enzephalitis. 14 Tage wurde er bei uns mit den passenden Medikamenten behandelt, aber leider war die Krankheit nicht mehr aufzuhalten und eine Wesensveränderung wurde immer sichtbarer (Schieflage und ständiges Wackeln des Kopfes und ein Wegrutschen bei dem Versuch aufzustehen).

Wenn Ihr mich sucht, sucht mich in Euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in Euch weiter.
Rainer Maria Rilke

 
 
Olga


Olga befreiten wir aus dem Isolator in Rousse. Lunge, Herz und Darm - alles war voller Würmer und ihr Immunsystem sehr geschwächt. Eine Woche lang hing sie am Tropf und wurde intensiv behandelt und rund um die Uhr versorgt.
Trotzdem hörte ihr kleines Herz auf zu schlagen.

Es ist nicht Dein Weg, den Du jetzt gehen musst.
Du hattest einen anderen Plan, andere Ziele, andere Hoffnungen.
Du fühlst Dich verlassen, mutlos, allein.
Dein guter Engel gibt Dir die Kraft,
Deinen neuen Weg anzunehmen.

 
 
Dastin

Dastin ist jetzt im Regenbogenland.

Es tut uns so leid, dass wir Dir nicht mehr helfen konnten. Es tut uns so weh, wie viele Schmerzen Du durch den Verkehrsunfall erleiden musstest. Die Entscheidung, Dich einzuschläfern fiel uns nicht leicht und es fiel uns sehr schwer, Dich gehen zu lassen.
Wir hoffen, Du bist jetzt frei von Deinen vielen Schmerzen.

Wenn ich auf dieser Erde nirgends meinen Platz finden sollte, so finde ich vielleicht auf einem anderen Stern einen umso besseren.

Heinrich von Kleist

 
 
Mischo
15.4.2006 - Der Isolator Losenetz in Sofia
"Mischo lebt seit vielen Jahren hier; angeblich soll er bei der Inbetriebnahme des Isolators vor 14 Jahren als kleiner Welpe schon da gewesen sein. Welcher glückliche Umstand ihm das Leben rettete weiß niemand mehr. Aber seither ist er das Maskottchen der Wachleute, die in einem Kabuff neben dem Eingang noch immer ihren Dienst versehen.
Er ist ein alter Bursche, mit dickem, verzotteltem Fell - ein Bobtail? - der schon viel gesehen hat - und als ich ihn betrachte frage ich mich, was er alles gesehen hat.
Die Lkw, die wöchentlich diesen Ort verlassen haben, beladen mit den Leichen seiner Artgenossen? Die Transporter, die täglich zum Tor hereinkamen, verängstigte Hunde, die mit Schaufeln und Stangen aus dem Fond gestoßen, wimmernde Welpen, die aus einem Meter Höhe heruntergeworfen wurden?
Was hat er gehört in all diesen Jahren? Schmerzensschreie, Todesschreie, die Schreie unerträglicher Qual und Angst, wenn diese gottverlassenen Sadisten dort in diesem Gebäude, hinter diesen Mauern, ihre Massaker verübt haben?
Ich durchfurche den schmutzigen, strubbeligen Pelz, in welchem vermutlich dreißig Millionen Flöhe hausen; er reckt mir brummend seinen dicken Kopf entgegen und ich sehe in seine alten guten Augen, die alles gesehen haben in diesen 14 Jahren, kraule seine plüschigen Ohren, die alles gehört haben in diesen 14 Jahren; und für einen Augenblick hilft mir auch die Sonne nicht mehr, weil ich sie nicht mehr sehen kann, solange ich die Welt mit seinen Augen sehe. Und weil diese Welt so entsetzlich dunkel und so voller Angst ist."

Gestern, am 22.2.09, ist er gestorben, fast genau drei Jahre nachdem aus der schlimmsten Tötungsstation des Landes, aus dem Isolator Losenetz, das Tierheim Nadeshda- Hoffnung - wurde. Ich hatte ihm versprochen, dass es hell werden würde - für ihn, für seine Artgenossen und für seine Gefährtin Dantsche, die nun Maika Sofia hieß, die Mutter seiner unzähligen Kinder, von denen man nicht weiß, was aus ihnen geworden ist - bis auf den letzten Wurf, der gerade zwei Wochen zuvor auf die Welt gekommen war. Er war bald nicht mehr allein auf dem großen Gelände; dass es voll und immer voller wurde mit lärmenden Hunden - damit hat er sich arrangiert, wie er sich mit allem in seinem langen Leben abgefunden hat, in Würde und Gelassenheit.
Er ist etwa 17 Jahre alt geworden und er hat den Isolator Losenetz überlebt -14 Jahre lang.
Auf Wiedersehen Mischo. Du warst ein König an deinem Platz - an diesem Platz.
Und du warst es auch an dem in meinem Herzen.
 
Gipsy

Wir haben gemeint und meinen, wir brauchen Dich noch.
Gott hat gemeint, es sei genug.

Gipsy starb an Herzversagen am 07. Januar 2009. Sie wurde ca. 10 Jahre alt.
 
Micky

Als die Kraft zu Ende ging
war`s kein Sterben,
sondern war`s Erlösung.

Auch die Operation an Mickys Unterkiefer brachte nicht den erwünschten Erfolg. Der Unterkiefer war so sehr zerstört, so dass auch die implantierte Platte ihm nicht den nötigen Halt geben konnte. Es entstanden immer wieder Entzündungsherde, die Schmerzen verursachten und Micky trotz Hunger kaum fressen konnte. Auch beim Bellen und Gähnen hatte er Schmerzen. Die verschriebenen Tabletten konnte ihm sein Frauchen auch kaum eingeben, da er immer zurück zuckte und knurrte. Nur Schmerzspritzen halfen noch, die man ihm dann alle 2 Tage hätte verabreichen müssen, sonst würde er am lebendigen Leibe verhungern. Er wurde erlöst. Wir sind überzeugt, dass dies die einzig richtige Entscheidung war.
Ruhe in Frieden kleiner, tapferer Micky ! Wir trauern um Dich.

F o x i

Wenn Liebe eine Leiter wäre,
und Erinnerungen die Stufen,
würden wir hinaufsteigen
und Dich zu uns zurück zu holen.

Es folgt ein erschütternder Bericht:
Heute, dem 03.10.08, fanden unsere Mitarbeiter in unserem Tierheim Dobrich die Hündin Foxi tot auf, die seit 2,5 Jahren mit ihrem Bruder Toxi dort lebte. Sie sollte am 05.10.08 nach Berlin ausgeflogen werden. Unsere Flugpatin und gleichzeitig Mitglied unseres Verein besuchte die Foxi noch am 01.10.08 im Tierheim, um eine Vorstellung von ihr zu bekommen.

Sie glaubt immer, wenn sie Hunde an einer Kette sieht, müssten diese befreit werden, was auch meistens richtig ist.
In unserem dortigen Tierheim befinden sich ca. 500 Hunde, die alle weitestgehend sich frei bewegen können. Drei von ihnen mussten wir allerdings an ganz normale Ketten legen mit Laufseil, da sie auf andere Hunde bissig reagieren.
Unsere Flugpatin und große Tierfreundin meinte, das ändern zu müssen. Sie flocht aus Nylonleinen Schnüre, die sie mit den Ketten der Hunde austauschte, damit diese, nach ihrer Meinung, leichter für die Hunde zu tragen seien. Einer dieser Hunde, der bei uns seit 6 Jahren lebt, kaute aber im Laufe der Nacht diese Schnur durch, befreite sich und hatte es leider ausgerechnet auf die Foxi abgesehen und biss sie tot. Nick, so heißt der Beißer, wurde von unseren Mitarbeitern, die wie erstarrt waren, sitzend neben seiner "Trophäe" vorgefunden.

Leider nicht alles, was gut gemeint ist, führt zu einem glücklichen Ende!

 
Als der Regenbogen verblasste
da kam der Albatross und trug mich auf sanften Schwingen
weit über die sieben Weltmeere.
Behutsam setzte er mich an den Rand des Lichts.
Ich trat hinein und fühlte mich geborgen.
Ich habe Euch nicht verlassen, ich bin Euch nur ein Stück voraus.

Mona verstarb an Nierenversagen, was sie aber gar nicht mehr mitbekam.
Ihre Kraft ging zu Ende und der ewige Frieden war eine Erlösung.

 


Wenn die Kraft versiegt,
die Sonne nicht mehr wärmt,
dann ist der ewige Frieden eine Erlösung.

Sara ist am 13. Juli 2008 von uns gegangen. Sie hatte nach ihrem leidgeprüften Leben in Bulgarien noch 16 sehr schöne Monate bei ihren liebevollen Menschen in Deutschland. Sogar die Nordsee lernte sie noch in Holland kennen. Allerdings waren längere Spaziergänge nicht mehr möglich, da ihre Kräfte doch ein bisschen nachließen. Zuletzt hatte sie noch nicht einmal mehr die Kraft aufzustehen, um ihr Geschäft draußen zu verrichten. Sie blieb einfach liegen. Auch das Fressen verweigerte sie zum Schluss.
Liebe Sara, Du wirst in unserer Erinnerung immer weiter leben. Wir wünschen Dir alles Gute auf dem Weg über die Regenbogenbrücke und werden Dich nie vergessen.
 
Blacky

Für Blacky aus Rousse

Das Schicksal ließ Dir keine Wahl.
Dein Andenken aber wird uns erhalten bleiben
in unseren Herzen als ewigen Sonnenstrahl
kann selbst der Tod es nicht vertreiben.


 
Cezar ist von uns gegangen. Er wurde ca. 15 Jahre alt. Mehr als 4 Jahre davon war er noch bei uns im Tierheim in Rousse. Wir haben ihn im Oktober 2003, als wir die Tötungsstation in Rousse auflösten, mit übernommen. Wir danken Frau Michaela Dörne für ihre Treue als Patin für Cezar.

Lieber Cezar, es ist jetzt Winter und kalt auf Erden. Geh` über die Regenbogenbrücke in ein Land, wo der Frühling grenzenlos ist und die Seele Frieden und Wärme findet.

 













 
Wir trauern um Georgie 2, ehemals Dobcho aus Schumen

Ich träumte eines Nachts, ich wanderte durch die Tiefen des Himmels und sah einen Engel über die Wolken gehen.
Die Lichtgestalt lächelte, trat zu mir und sagte: "Kennst Du mich? Ich bin der Engel des Friedens .Ich tröste Dich in Deinem großen Kummer. Ich trage Dich und lege Dich auf eine weiche Wolke nieder. Alle diese Wolken ziehen mit ihren Schläfern gen Morgen und wenn die Sonne aufgeht, erwachen sie und leben."

 

Wenn man zum Leben ja sagt und das Leben selber sagt
zu einem nein, so muss man auch zu diesem Nein ja
sagen.


Bobby, ca. 15 Jahre alt, wurde in unserem Tierheim in
Sofia vor gut einem Jahr abgegeben, weil er krank war
und viele äußere Wunden hatte. Unser Tierarzt und
unsere Mitarbeiter konnten ihn gut versorgen und er
bekam dadurch wieder eine Lebensqualität. Doch im
August diesen Jahres verweigerte er plötzlich das
Futter und verstarb innerhalb von drei Tagen.
Nachträglich stellte unser Tierarzt ein Nierenversagen
fest.


Vielen Dank auch seiner Patin, die seinen
Lebensunterhalt finanziell mit unterstützte.

 
Dexter
Es ist nicht Dein Weg, den Du jetzt gehen musst.
Du hattest einen anderen Plan, andere Ziele, andere Hoffnungen. Du fühlst Dich verlassen, mutlos, allein. Ein guter Engel gibt Dir die Kraft, Deinen neuen Weg anzunehmen.

Dexter, unser wilder Zausel, verstarb gestern, dem 31. Okt. 07, durch eine Magenumdrehung. Auch eine rasche OP konnte ihn nicht mehr retten. Wir trauern sehr um ihn, denn er sollte im nächsten Jahr nach Deutschland kommen.

 

Wenn Ihr mich sucht, sucht mich in Eurem Herzen.
Habe ich dort eine Bleibe gefunden,
lebe ich in Euch weiter.
Ich bin nicht tot,
ich tausche nur die Räume.
Ich lebe in Euch und geh´ durch Euer Träume.



Liebe Cosima, Du solltest Dein Leben noch lange genießen, doch eine heimtückische Krankheit versperrte Dir plötzlich den Weg und ließ Dir keine Chance.
Wir trauern schmerzhaft und empfinden gleichzeitig tiefe Dankbarkeit für die wunderschöne gemeinsame Zeit, die Dir Deine Adoptiveltern schenken konnten.
 


N a c h r u f

Sie wurden in eine seelen- und verantwortungslose Welt geboren. Sie sind der Grausamkeit der Menschen, ohne sie Gott sei Dank gesehen zu haben, zum Opfer gefallen. Die Kälte der Menschen lässt uns frieren und Übelkeit steigt in uns hoch. Wir haben alles versucht sie zu retten, sie sogar am Körper getragen, aber die Mutter, von der man die hilflosen Welpen trennte, konnten wir nicht ersetzen. Es ist doppeltes Leid, einmal für die Mutter und einmal für ihre Babys.
Was kann der Mensch doch für ein Monster sein?!
 
Djinas Regenbogen
Djina ist nach einem langen Hundeleben am 20. Juni 2007 schmerzvoll von uns gegangen.
+
Ein Engel beschütze dich.
Du kannst mit ihm sprechen.
Niemand braucht es zu hören.
Er sieht dich.
Er versteht dich und
er kennt dich.
Ihm kannst du vertrauen.

 
Darling

 
Teos Jana
D'Artagnan


Teos und Jana aus Nadeshda und d'Artagnan aus Rousse sind von uns gegangen.
 
 

Ein jedes Band, das noch so leise
die Geister aneinander reiht,
wirkt fort auf seine stille Weise
durch unberechenbare Zeit.

J.-W. v. Goethe


 
Wir trauern um Spartacus
Es wird aussehen, als wäre ich tot, und das wird nicht wahr sein...Und wenn du dich getröstet hast wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen. Du wirst in der Nacht die Sterne anschauen. Alle werden sie deine Freunde sein. Und dann werde ich dir ein Geschenk machen... Du, du wirst Sterne haben, wie sie niemand hat...

Wenn du nachts den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können!

Antoine de Saint-Exupéry

 
Wolfi aus Nadeshda
ist zum Horizont gesegelt
 
Charlene aus St.Konstantin...
Ein kleines, scheues Mädchen, das zusammen mit dem Doggenmix Leon in der Sendung "Herrchen gesucht" vorgestellt wurde, dort den Menschen fürs Leben fand und fünf wundervolle Jahre mit ihm teilen durfte, ist zum Regenbogen gegangen.
In diesen fünf Jahren ist sie das lebendige und fröhliche Geschöpf geworden, das in jedem Lebewesen steckt, das geliebt wird und glücklich ist.
Am 30.Januar 2002 begann ihr neues, ihr eigentliches Leben. Wir sind dankbar, dass sie dieses Leben haben durfte.
Am 10.Januar 2007 ist sie in ein anderes hinüber gegangen.
 
Für Corey aus Dobrich, dessen müde, kleine Seele
ihre letzte Heimstatt gefunden hat.
"Als ich noch klein war, bevor ich in die Schule
kam, konnte ich nicht verstehen, wieso mein Abendgebet nur den Menschen gelten sollte.
Wenn meine Mutter daher mit mir gebetet hatte, fügte ich gewöhnlich ein Gebet für alle Lebewesen hinzu, das ich selbst verfasst hatte:
Oh himmlischer Vater,
schütze und segne alle Dinge,
die lebendig sind,
verteidige sie gegen das Böse
und mache, dass sie in Frieden schlafen."
Albert Schweitzer
Er möge in Frieden schlafen
 
Adieu Tequila
Sie gehörte zu den "Charakteren" in Dobrich; so willensstark wie eigenwillig machte sie sich ihre eigenen Gesetze. Sie wurde im Frühjahr 2003 eingefangen, kastriert und - da man ihr ohne weiteres zutraute dem Leben auf der Straße gewachsen zu sein - wieder ausgesetzt. Sie aber hatte andere Vorstellungen von einem guten Leben, und sich auf der Straße abzuplagen gehörte ganz offensichtlich nicht dazu. Wenige Tage später stand sie wieder vor dem Tor und machte deutlich - und zwar sehr deutlich! - dass sie nicht bereit war, sich wieder vertreiben zu lassen. Also blieb sie da und den Namen Tequila erhielt sie nicht umsonst, denn es war besser sich nicht mit ihr anzulegen, was - in Maßen - für Zweibeiner, aber auf jeden Fall für Vierbeiner galt.
Warum sie nun so früh von uns gegangen ist - wir wissen es nicht. Am Morgen des 29.Dezember 06 lag sie tot in ihrer Hütte.
Sie hat den Regenbogen überquert, nach einem Leben dass sie so geführt hat wie sie es wollte und wir hoffen, dass sie nun auch jetzt da ist wo sie sein will.
Adieu Tequila.
Uns gehört nur die Stunde. Und eine
Stunde, wenn sie glücklich ist, ist viel.
Theodor Fontane
 
Eines unserer Mitglieder war vor Ort und Zeuge, als er vor dem Tor des Tierheimes Dobrich aus dem Auto gestoßen wurde und sich der Fahrer davon machte. Die zerrissene Kette hing noch an seinem Hals. Er war abgemagert, völlig ausgetrocknet und hatte so hohes Fieber dass das Wasser regelrecht dampfte als er seine Nase hineinsteckte, um - nach wie langer Zeit wohl? - seinen entsetzlichen Durst zu löschen. Retten konnte es ihn nicht mehr. Die letzten Tage seines langen traurigen Kettenhundelebens hat er an der Mauer liegend verbracht, still und stumm, die Augen voller Tragik und Unverständnis. Ob er jemals einen Namen hatte wissen wir nicht.
Nun soll er zumindest hier einen bekommen: schlafe in Frieden, Julian.
Und auf Wiedersehen in einer besseren Welt.

Der Tod öffnet dieser dahinscheidenden Seele nicht die Tore zur Hölle und Verdammnis, sondern er schließt sie hinter ihr.
Waldemar Bonsels
 
Martha

Was mir nie war vergönnt bei meinem ganzen Leben,
das hat mir nun der Tod nach meinem Sinn gegeben:
Ich mein ein eigen Haus, daraus mich mehr kein Tod,
kein Teufel, kein Tyrann vertreibt
und keine Not.

              Friedrich Freiherr von Logau

Ich habe schon viele Nachrufe mit nassen Augen geschrieben, aber so schwer wie dieser ist mir noch keiner geworden. Sie hat so still und so sehnsüchtig auf ein Zuhause und auf ihren Menschen gewartet, so sanft, bescheiden und geduldig, dass jeder Abschied von ihr mit jedem Mal, da ich sie zurücklassen musste, schwerer wurde. Sie hätte leben sollen und einen - ihren - Menschen, der sicherlich irgendwo auf sie gewartet hat, glücklich machen können. Wir haben beide vergebens darauf gehofft. Heute ist sie gestorben, nach einem Angriff einer anderen Hündin, der so schnell vorbei war, dass niemand mehr eingreifen konnte, und den sie nicht überlebt hat.
Dies ist ein dunkler Tag in Nadeshda -Losenetz und nicht nur meine Tränen
begleiten sie in die Ewigkeit; wir alle haben sie geliebt.

Geh in stillem Frieden ins Licht, Martitschka.
 
 
Für Krümelchen, deren Kraft zum Leben nicht mehr ausreichte.
Mögen Engel durch deine Tür kommen

Wir sind sehr traurig.

Krümelchen

Seht ihr den Regenbogen in der Luft? Der Himmel öffnet seine goldnen Tore,
im Chor der Engel steht sie glänzend da, die Arme streckt sie lächelnd mir entgegen.
Wie wird mir? Leichte Wolken heben mich -
der schwere Panzer wird zum Flügelkleide.
Hinauf - hinauf - Die Erde flieht zurück.

Friedrich von Schiller

 
Eiko, Nelsons Gefährte, der seine ersten, unsicheren Schritte
in einer fremden Welt lenkte, ist gegangen - viel zu früh.

Geb. am 28.03.2004 gegangen am 09.09.2006

ALS DIE SCHRITTE KLEINER WURDEN, DIE WEGE DIESER WELT ZU GROSS, ZU FREMD, ZU STEINIG, DA SCHENKTE GOTT IHM FLÜGEL UND LIESS IHN IN SEINE EWIGKEIT FLIEGEN

Hier kann eine Kerze für Eiko angezündet werden:
http://www.tierhimmel.org/
 

Abschied von Lora

Sie saß still und unsäglich trauernd in ihrem Zwinger, beachtete weder die anderen Hunde, noch zeigte sie Interesse an den fremden Menschen die sie versorgten - es waren nicht die Menschen auf die sie wartete.
Ihre Besitzer hatten sie abgegeben, angeblich weil sie "ins Ausland" gingen. Die kleine Bolonka - Hündin war alt und nierenkrank, brauchte spezielle Nahrung, spezielle Behandlung - und sie brauchte die Liebe ihrer Menschen auf der letzten Strecke ihres Weges, den sie mit großer Treue jahrelang gemeinsam mit ihnen gegangen war. Dies ist ihr verwehrt worden.
Letzte Woche ist sie in Schumen gestorben - an Nierenversagen.
Aber ganz sicher auch an gebrochenem Herzen.

"Es gibt Sonne genug, es gibt Acker genug. Hätten wir nur der Liebe genug."
Björnstjerne Björnson

Lora

Loras Gedenkstein bei Tierhimmel:
Wer möchte, kann hier eine Kerze für die kleine verlassene Maus anzünden. http://zergportal.de/baseportal/Tierfriedhof/detail&Id==1189
 
Cleopatra
Mutter von Cesare, Gefährtin von Vater

...und immer sind da Spuren deines Lebens,
Bilder, Augenblicke und Gefühle,
die uns an Dich erinnern und uns glauben lassen,
das Du bei uns bist.

Cleopatra
Weint nicht an meinem Grab um mich;
Ich bin nicht dort.
Ich schlafe nicht.
Ich bin die Winde,
die da weh'n,
Kristallglitzer auf dem Schnee.
Ich bin die Sonne auf Ährengold.
Ich bin der Regen, herbstlich hold...
Steht nicht am Grab,
die Augen rot,
ich bin nicht dort.
Ich bin nicht tot.


>> zu Cesare's und Cleopatras Seite

 
Nachruf zum einjährigen Todestag von Fritzi
 
Für Shivko, dessen kleine Flügel uns nur gestreift haben
Du kamst, du gingst mit leiser Spur,
ein flücht'ger Gast im Erdenland.
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand in Gottes Hand.

Auf den Tod eines Kindes
Ludwig Uhland


Hier können Sie eine Kerze für Shivko anzünden
 
Wölfi ist zum Regenbogen gegangen

Das Leben des alten Rüden, der von unserem Mitglied, Frau Semmler, in St. Konstantin krank aufgelesen und nach Dobrich gebracht worden war, ist zu Ende gegangen.
Letzte Woche ist er an Nierenversagen gestorben, bzw, musste von seinem Leiden erlöst werden.
Auch er hat ein hohes Alter erreicht, obwohl er die meisten Jahre seines Lebens auf der Straße zugebracht hat.
Nun ist seine Zeit abgelaufen und er ist ins Licht gegangen.

 
Babsy - die Flamme im Wind ist erloschen

Neun von ihren mehr als 16 Lebensjahren hat sie an der Kette gelegen, und als sie endlich gerettet wurde, zählte man ihre Lebensspanne nur noch in Tagen, höchstens in Wochen. Der Tod stand dicht neben ihr.
Sie hat ihn in den folgenden fast sieben Jahren mehr als nur einmal besiegt, ist ihm immer wieder triumphierend davon gelaufen, ihrem Ball hinterher und hinein in den Fluss, dessen Wasser ihr liebstes Element war.
Sie wurde nie wieder völlig gesund, aber ihr Wille zum Leben und ihre Freude daran scherte sich nicht um Krebs und Metastasen, nicht um ihr krankes Herz, die zu große Leber und das Wasser in der Lunge. Das Leben war ihr noch einmal geschenkt worden und sie lebte es bis zum letzten Augenblick - wie eine lodernde Flamme im Wind.
Am 19.3.2006 um 12.30 Uhr ist ihr Leuchten in die Ewigkeit gegangen.

Die, deren Liebe die Grenzen der Welt überschreitet, können durch die Welt nicht getrennt werden. Der Tod ist ein Aufbruch zu neuen Ufern. Wie Freunde, die die Meere überqueren, lebt der eine im anderen weiter.
Babsys vollständige Geschichte können Sie in "Waisenseelen" lesen. Link
 
Vater ging zum Regenbogen
Als Dimitrovs 1995 ihre Übersiedlung nach Varna/Bulgarien vorbereiteten, war er schon da, ein kleiner Platzhirsch im Gebiet Gorna Traka, Vater aller dort geborenen Welpen. Daher sein Name. Damals war er zwei bis drei Jahre alt. Als sie ein Jahr später endgültig dort Wohnung nahmen war er immer noch da und er hielt ihnen die Treue, bis sie im Oktober 1999 nach Deutschland zurückkehrten. Ihn wie seinen Sohn Cesare und seine Ehefrau Cleopatra mitzunehmen, stand außer Frage, denn obgleich er unermüdlich um sie herumlief und ihnen auf jede ihm mögliche Weise seine Ergebenheit zeigte, ließ er sich niemals anfassen. So blieb er zurück, jedoch wurde jemand gefunden, der sich um ihn kümmerte, sodass er nicht verlassen war. Jeder Aufenthalt in Bulgarien bedeutete auch einen Besuch bei ihm, der stets ergab, dass es ihm gut ging.
Im Februar 2003 kam die Nachricht, dass er sich still und leise zum Regenbogen davon gemacht hatte, in dem für einen bulgarischen Straßenhund außerordentlichen Alter von mindestens geschätzten 11 Jahren.
Da seine Geschichte in "Misas Stern" Erwähnung findet, ist sein Platz auch hier in diesen Nachrufen, ganz abgesehen davon, dass er ein außergewöhnlicher Hund war.

Ich habe die Sonne des Tages gesehen, jetzt ist es Zeit, um schlafen zu gehen. Jetzt ist es Zeit, nach Sorgen und Wachen die Augen in Frieden zuzumachen. Doch wem ich ein wenig Licht gegeben, der lasse mich in seinem Herzen weiterleben.
 
Hektor ist gestorben

Der mächtige Kaukase aus Schumen ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Fast zwei Jahre hat er dort gelebt, seinen Lebensabend hier zugebracht, denn er hat ein hohes Alter erreicht. Er hat sich wohl gefühlt in "seinem" Tierheim, das ihm die letzte Zeit seines Lebens Ruhe und Sicherheit und einen stets vollen Futternapf gegeben hat.
Und so wollen wir ihm Frieden und Glück für seine lange Reise wünschen.

David ist gestorben
 
Tommy ist über die Regenbogenbrücke gegangen
Tommy - Es weht der Wind ein Blatt vom Baum. Von vielen Blättern eines. Dies eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein war Teil von unsrem Leben. Drum wird dies eine Blatt allein uns immer wieder fehlen
 
David ist gestorben
David ist gestorben

Als der Regenbogen verblasste, da kam der Albatross und er trug mich mit sanften Schwingen weit über die sieben Weltmeere.
Behutsam setzte er mich an den Rand des Lichts, ich trat hinein und fühlte mich geborgen.
Ich habe euch nicht verlassen, ich bin euch nur ein Stück voraus
 



Kelly ist zu ihrem Engel gegangen

Sie war in unserem Adventskalender vor einem Jahr im 22.Türchen und sie bat ihren Engel, dass jemand kommen möge, um ihr für die letzte Zeit ihres Lebens ein Zuhause zu geben. Tatsächlich sah es so aus, als würde sie erhört werden, doch beide Versuche schlugen fehl, weil das sonst so liebe Mädchen urplötzlich unverständliches Verhalten zeigte, das untersucht werden musste. Dabei stellte sich heraus, dass sie mit Metastasen übersät war und es keine Chance zur Heilung mehr gab.
Ihr Weihnachtswunsch vor einem Jahr lautete, dass jemand durch das Tor kommen sollte. Und dass er nur zu ihr kommen sollte.
Gestern ist er durch das Tor gekommen und er ist nur zu ihr gekommen; hat sie zu sich geholt, ihr Engel, aus einem Leben, in dem es nur wenig Freude für sie gegeben hat, in ein Zuhause, in dem sie nun für immer bleiben kann.

Kelly aus dem Helenenhof, der ihre letzte Heimat war.

 
Elli ist zum Regenbogen gegangen.

Die alte Afghanenhündin wurde erst vor wenigen Wochen von Herrn Dimitrov aus der Tötungsstation in Burgas gerettet und nach Dobrich gebracht. Ihr Foto auf der Homepage bewegte zwei Herzen: Frau Rabea Pinnau und ihren Mann, die die Patenschaft für sie übernahmen und ihr auch ein letztes Zuhause bei sich geben wollten. Ellis Zeit hat für dieses Glück nicht mehr ausgereicht. Aber daher soll der Nachruf für sie diesen beiden überlassen bleiben. Wir glauben, dass Elli auch da wo sie jetzt ist, von dieser Liebe erfahren wird. Mehr als diese hat sie wohl nie gehabt. Und wir danken für das wunderschöne Bild, dass Rabea gezeichnet hat. Es ist ein wahres Engelsbild.

Elli
Liebe Elli,
als ich Dich das erste Mal sah, wusste ich, dass ich mich beeilen muss, doch dass
es schon so spät ist ......
...................................Wir haben uns so sehr auf Dich gefreut...................................

Jetzt schicken wir Dir all unsere Liebe, Zuneigung und Wärme zum Regenbogen.
Du bist und bleibst uns sehr wichtig.
Ich habe nur ein Gefühl davon was für ein Hund Du warst, so glücklich Dich gefunden zu haben.

"In einem einzigen Augenblick, im Übergang zwischen Hoffnung und Verzweiflung, zwischen Leben und Tod, zwischen Davor und Danach, habe ich begriffen, dass dieser Natur, die uns erschafft, ernährt, zerstört und uns gleichmütig überlebt, unser Respekt gebührt, dass sie als einzig wahre Gewissheit geachtet gehört."
(Kuki Gallmann aus "Die Farbe des Windes")

Deine Rabea, Mirko, Emma und all die Anderen

 
 
Auf Wiedersehen, Richie

Am 26.September 2004 kam er in Frankfurt an, mit ängstlichen Augen, blondes Fell über dem klapperdürren Körper, erbarmungswürdig und dennoch wunderschön. Die junge Frau, die ihn abholte, sollte eigentlich nur seine Pflegemutter werden, doch ihn sehen und lieben war die Sache eines Augenblicks. Als er in ihr Auto sprang und sich auf der Rückbank ausstreckte, als hätte es dies schon sein Leben lang getan, wusste sie, dass er bei ihr bleiben würde, dass er zu ihr gehörte.
Man hatte ihn in Rousse im Tierheim abgegeben, nachdem er die ersten sechs Jahre seines Lebens auf dem Balkon eines Plattenbaues verbracht hatte, Tag und Nacht, bei Wind und Wetter. Er kannte keinen Auslauf, er kannte keine Wiesen, keine anderen Hunde und er kannte nur die Menschen, die ihm sein weniges Futter gaben, nicht aber Liebe und Fürsorge. Er war ein Ausgestoßener, noch schlimmer dran als die Straßenhunde, die zumindest den sozialen Zusammenhalt eines Rudels erfahren.
Die Initiative Windhundhilfe, die schon drei Afghanen von uns aufgenommen hat, erklärte sich bereit auch ihn zu nehmen und so kam er her.
Als man ihn aus seiner Flugbox befreite, brach urplötzlich die Sonne durch, und ein deutlicheres Zeichen hätte es kaum geben können, denn nun kamen Wärme, Liebe und Freude in sein Leben, etwas, was er nie erfahren hatte und was er mit vollem Herzen zurückgab. Er hatte zwei Menschen, er hatte einen vierbeinigen Freund - Marco - der aussah wie sein Spiegelbild und er hatte ein Zuhause.
Er hatte es acht Monate lang. Am 2. Mai ist er gestorben, an Tumoren, die jäh und heftig ausbrachen und die ihn besiegt haben.
Seine Menschen, Deborah und Martin und Freund Marco haben ihn zur Regenbogenbrücke begleitet.
Dort wird er auf sie warten, in Liebe und Dankbarkeit.
Richie
Richie



 
Perry ist gegangen

Mit Kummer haben wir erfahren, dass Perry über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Der alte Schnauzer-Mix war schon länger krank, ohne dass man herausfand, was ihm genau fehlte. Auch eine Blutuntersuchung brachte darüber keine Aufklärung. Gestern, am 04.12.04, hat sein altes Herz aufgehört zu schlagen.

Er ist ungefähr 13 Jahre alt geworden und wenn wir auch nichts über sein früheres Leben wissen - das er aber sicherlich nicht als Streuner zugebracht hat, weil er dann kaum dieses Alter erreicht hätte - so wissen wir doch, dass er sein Dasein nicht elend auf der Straße beenden musste, sondern in Frieden und Sicherheit.
Darum hoffen wir, dass der Weg ihm leicht geworden ist.

Perry

Von Gott hast Du das Hunderecht,
das Dir nach irdischem Getümmel,
nach Krankheit, Zärtlichkeit, Gefecht,
ein Kuschelplätzchen schafft im Himmel.

Silvia Gugl

 
Cocky
Cocky ist gestorben

Mit ihm wurde Fußball gespielt - und er war der Ball. Eine Tierschützerin wurde im Frühjahr 2003 Zeugin, wie der Hund nach dem Tritt eines Mannes mehrere Meter durch die Luft flog und verletzt und bewegungsunfähig liegen blieb. Seine Verletzungen waren schwer, zudem war er nahezu blind. Er kam nach Deutschland und wurde soweit wieder hergestellt, dass er laufen konnte. Und wir fanden ein wunderbares Zuhause, in der Nähe von Bremen, für ihn. Über ein Jahr lebte er dort, war glücklich und zufrieden. Am Samstag, den 16.10.04, ist er, vermutlich an den Spätfolgen seiner Verletzungen, gestorben. Die Lähmung seiner Hinterläufe kam jählings, er litt große Schmerzen und der Tierarzt konnte nichts mehr für ihn tun, als ihn von seinen Leiden zu erlösen.
Dass sein letztes Lebensjahr schön und friedlich für ihn war, muss uns ebenso trösten, wie seine Besitzerin, die sehr um ihn trauert.
Mit ihm ist wieder eine tapfere Seele ins Regenbogenland gegangen.

 
Wir trauern um Gina
Gina

Sie kam aus dem Dickicht, als wir das
Tierheim Dobrich übernahmen, ein Bild
des Elends, zum Gerippe abgemagert
und völlig entkräftet.
Ein halbes Jahr später war sie kaum
wieder zu erkennen, eine bildschöne,
schneeweiße und selbstbewußte
Hündin, die jedoch noch lange
außerhalb des eigentlichen Tierheimes
blieb, sich aber stets zu den
Futterzeiten einfand.
Erst im letzten Jahr kam
sie herein, unsere Gina,
unsere First Lady in Dobrich.

Letzte Woche ist sie gestorben.
Die Mitarbeiter fanden sie morgens,
still eingeschlafen in ihrer Hütte.

Wir hoffen, sie hat unsere Grüße an
Rocco, Karla und Maxima
mit ins Regenbogenland genommen.

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus
Und flog durch die stillen Lande
Als flöge sie nach Haus.

Josef v. Eichendorff
Gina
 
Nachruf für Maxima
Maxima
Maxima

Maxima
ist über die Regenbogenbrücke gegangen....

***Nachruf*** für Maxima von
Frau Hannelore Rodrian

>> 1. Todestag von Maxima

>> Maxima kehrt heim

>> Maximas Beisetzung am 13.7

>> Abschied von Maxima

>> >Maxima bei Memory Garden


 
Nachruf für Rocco

Rocco

Rocco
ist über die Regenbogenbrücke gegangen....

***Nachruf*** für Rocco von
Frau Beate Rost aus Berlin.
 
Nachruf für Karla
Karla

Vor kurzem ist sie nun in die Ewigkeit hinüber gegangen. wo sie, wie wir hoffen, von allen Gefährten ihres Lebens, die vor ihr dort angekommen sind, freudig begrüßt wurde.
Auch Karla ist ins Regenbogenland gegangen.

Die ältere Hündin kam schon krank ins Tierheim. Sie hatte Leberzirrhose und Bauchwassersucht, trotz allem aber einen ungebrochenen Appetit. Und da sie nach Aussagen unseres Tierarztes nicht unter Schmerzen litt, wollte niemand ihr Leben vorzeitig beenden.

Die Zeit, die ihr blieb, verbrachte sie also in Sicherheit und Frieden, ließ sich verwöhnen und lag am liebsten in der warmen Sonne.
Spendenkonto:
Verein Deutsch-Bulgarische Straßentier-
Nothilfe e.V.
Kto.Nr. 340002903, BLZ 518 500 79,
Sparkasse Oberhessen
IBAN: DE44 5 185 0079 0340 0029 03
SWIFT-BIC.: HELADEF 1FRI
Kontakt:
G. Dimitrov, 1. Vorsitzender, Tel.: 06633/919865
Fax: 06633/918979
E-Mail: dt-bgTierhilfe.Dimitrov@t-online.de

Vermittlung Hunde:
B. Ostmann, Tel.: 06322/981936
E-Mail: u-ostmann@t-online.de
Telefonzeiten Verein:
von Mo bis Fr von 9 bis 12 Uhr / von 14 bis 16 Uhr und von 17 bis 19 Uhr.
Wochenende: nur in dringenden Fällen
Telefonzeiten Vermittlung:
ab 14 Uhr (Sie können auch auf den AB sprechen, wir rufen zurück)

 

 

 

 

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