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Andere
über uns
Sechs kleine Welpen aus Bulgarien, geboren
unter einem glücklichen Stern / August
2010
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Das ist
die Geschichte über die Rettung der sechs
Junghunde ursprünglich aus der Stadt
Gorna Orjahovitza in Nordbulgarien. Sie wurden
ins TH Schumen gebracht und für die Ausreise
vorbereitet. Dann wurden sie von Lena S. mit
ihrem Transporter am 27. Juli nach D gebracht.
Der erste Welpe wurde schon am ersten Tag
in Füssen, der zweite dann am 2. Tag
nach Wien vermittelt. Die restlichen 4 wurden
vom TH Mayen übernommen und bis gestern
sind 3 davon schon vermittelt. Eine schöne
Erfolgsgeschichte finde ich. Diese Geschichte
hat Frau Gergana Angelova geschrieben, die
diese Rettung ursprünglich initiierte
und bei der außerdem Sachi
aus Rousse ein schönes Zuhause fand.
(db-tierhilfe, Aug. 2010) |
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Es war Im April dieses Jahres an das genaue
Datum kann ich mich nicht mehr erinnern, als
ich die folgende Geschichte auf Facebook gelesen
habe: "Ein Hilferuf- meine Freundin hat
heute sieben kleine Hündchen, eingeschnürt
in einem Plastiksack, in einer Mülltonne
gefunden!" Ja, so entledigt sich der
durchschnittliche Bulgare der ungewollten
Generationen seiner Hautiere, anstatt sie
verantwortungsbewusst kastrieren zu lassen!
Mit dem Anbruch des Sommers kommt das Elend,
wenn Hunderte von Hunden und Katzen auf die
Straßen, in die Wälder ausgesetzt,
in Flüssen oder auf den Müll entsorgt
werden, denn mehr sind diese armen Seelen
in diesem Land nicht wert! Die Frage wie sich
diese Menschen fühlen und selbst betrachten
wagen wir gar nicht zu beantworten, denn sie
wurzelt in der bulgarischen Mentalität-
"jeder für sich und Gott (der Staat)
gegen alle". Ja, der Hund ist nicht mehr
der Freund mit der feuchten Nase, sondern
der Beweis für einen bestimmten sozialen
Status- aus diesem Grund werden gern 1000
leva beim Züchter hingeblättert
um ein Rassenhündchen zu bekommen, und
der Gedanke, dass in diesem Augenblick Hunderte
Streuner elendig sterben, kümmert niemanden
... sterben sollen sie, die Straßenköter!
Doch diese Frau war nicht von der Sorte der
Menschen, die den Blick einfach davon gewendet
hätte, nein, sie holte die sieben Welpen
da raus und belebte sie anschließend,
denn sie waren halb erstickt. Dann nahm sie
sie zu sich, nicht in die Wohnung, sie brachte
die Kleinen in eine Hütte, wo es warm,
trocken und verborgen für fremde Blicke
war. Diese Hütte hatte die Frau zusätzlich
abgedichtet und ausschlüpfsicher gemacht.
Die Hundekinder waren gerade 2 bis 3 Wochen
jung.
Und so dachte ich mir- "denen versuche
ich zu helfen, den kleinen Glückspilzen!"
Angefangen habe ich nach Familien oder aber
auch Pflegestellen in Deutschland zu suchen,
dabei halfen mir befreundete Tierschützer.
Der Frau sagte ich, sie solle die Welpen behalten
bis sie drei Monate alt sind um gegen Tollwut
geimpft zu werden, ohne das dürfen sie
nicht ausreisen. Alles gar nicht so einfach,
weil das Ganze natürlich Geld kostete:
zuerst die Babyimpfungen gegen Staupe und
Parvovirose, dann die Entwurmung und die äußere
Behandlung, das Versorgen (kleine Hunde brauche
drei Malzeiten). Wir starteten einen Spendenaufruf,
der erfolgreich war, gespendet haben Menschen
aus Bulgarien und Deutschland, sodass die
erste Impfung gemacht und die Heimtierausweise
ausgestellt wurden.
Der zweite Spendenanlauf ermöglichte
die Impfungen gegen Tollwut. Und so begann
das große Warten. Die Quarantäne
hat mir etwas Freiraum verschafft. Strapazen
gab es viele.... zweimal sind die in Erwägung
gezogenen Adoptiveltern abgesprungen und zu
allem Überfluss gab mir die Frau Bescheid,
sie müsse zwangsläufig ausziehen
und könne die Hündchen nicht mehr
behalten. Dabei waren die Mikrochips ja noch
gar nicht eingesetzt. Das Geld war aber alle-
nanu?! Aus der Patsche half mir die Deutsch-Bulgarische
Nothilfe für Straßentiere e.V.,
obwohl ich zuerst dort nicht nachfragen wollte,
da sie selbst viel zu viel Arbeit haben. Herr
Dimitrov hat es veranlasst, dass die kleinen
Überlebenskünstler nach Schumen
in eins der vier Tierheime der Organisation
in Bulgarien untergebracht werden. Dort wurden
sie versorgt, gebadet und gechipt. Ein Welpe
wurde in Bulgarien adoptiert, die restlichen
sechs Geschwisterchen wollte niemand haben.
Inzwischen waren sie ausreisefähig. Dies
geschah auch mit der Hilfe der lieben Lena,
die die Hunde mit in ihren Kleintransporter
nahm, mit dem sie seit vier Jahren zwischen
Deutschland, Rumänien und Bulgarien pendelt
und Tiere nach Deutschland bringt.
Und so kamen die sechs erst dem sicheren Tode
geweihten Hündchen nach Deutschland,
um in ein neues Leben einzuziehen- denn sie
wurden unter einem glücklichen Stern
geboren!
Ein Hundemädchen fand sein endgültiges
Zuhause in Füssen, ein kleiner Junge
hat es gesehen und sich sofort in es verliebt.
Die weiteren fünf fuhren weiter zu mir.
Ich hieß sie in den Garten willkommen,
in dem die Kleinen 30 Minuten lang herumgetobt
sind. Davon pickte ich noch ein Mädchen
heraus, das ich dann am selben Tag noch zu
Uwe nach Rosenheim brachte, der bereits ein
Zuhause in Wien gefunden hatte. Die anderen
vier Racker kamen ins Tierheim
Mayen, von wo sie dann weiter vermittelt
werden. Dort haben sie auch einen äußerst
netten Eindruck gemacht. Dazu ist die kleine
Geschichte des Onkels Kim sehr zu empfehlen!
Wie man sagt- Ende gut, alles gut! |
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Spendenkonto:
Verein Deutsch-Bulgarische Straßentier-
Nothilfe e.V.
Kto.Nr. 340002903, BLZ 518 500 79,
Sparkasse Oberhessen
IBAN: DE44 5 185 0079 0340 0029 03
SWIFT-BIC.: HELADEF 1FRI |
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Telefonzeiten Verein:
von Mo bis Fr von 9 bis 12 Uhr / von 14 bis 16 Uhr und von 17 bis
19 Uhr.
Wochenende: nur in dringenden Fällen |
Telefonzeiten Vermittlung:
ab 14 Uhr (Sie können auch auf den AB sprechen, wir rufen zurück) |
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