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Der Mensch ist nicht das Maß aller
Dinge, sondern Leben inmitten von Leben das
auch leben will!
Albert Schweitzer |
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Wölfchen
- einer von vielen...
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7000 - 10 000 streunende
Hunde schätzt man ungefähr für die
Region Varna und die angrenzenden Seebäder
60 000 - 100 000
nimmt man für Sofia an! Dort versuchte man
das Problem mit "Großreinemachen"
zu bewältigen, durch Massentötungen der
unmenschlichsten Art. Auch ein schwunghafter Handel
mit den Fellen der getöteten Tiere war im Gange.
Es gab heimliche Foto- und Videoaufnahmen aus der
berüchtigten Tötungsanstalt Losenetz
bei Sofia, die uns das Blut in den Adern erstarren
ließen. Die dortige Administration unter dem
damaligen Oberbürgermeister Sofianski
und seines Stellvertreters Spirov,
war niemals bereit, andere Gedanken als die der
Vernichtung zuzulassen, die einen Höhepunkt
zum Besuch des Papstes im Mai 2002 fand. Und der
Vatikan, obgleich von Hunderten entsetzter Tierschützer
informiert, schwieg...
Dieses
Foto wurde von der bulgarischen Tierschützerin
Lyudmila Kirilowa in Losenetz,
von einem Baum herunter, aufgenommen. Sie
hat dieses und andere Fotos, sowie das Video,
zusammen mit einem herzzerreißenden
Brief über die von ihr beobachteten
Massaker auch an Herrn Verheugen geschickt.
Es gab keine Antwort.
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Wir wollten unter allen Umständen verhindern,
dass ein Urlaubsparadies ebenfalls zum Schlachthaus
wird, denn überall, von Touristen unbemerkt,
befanden sich die Tötungsstationen. Schießfreudige
Bulgaren machen ungehindert Jagd auf streunende
Tiere. Wölfchen
war nur eines ihrer Opfer. Man sieht allerorten
nicht nur halbverhungerte, sondern auch misshandelte
und schwer verstümmelte Tiere. In diesem Land
steckt der Tierschutz noch in den Kinderschuhen
- aber: Misshandlung von Tieren gibt es weltweit
- auch bei uns! Den 54 Schrotkugeln im Kopf der
bulgarischen Dogge Leon steht der skalpierte Schäferhund
gegenüber, dessen Misshandler polizeilich in
Hessen gesucht - (aber wohl kaum gefunden werden)
- wird. Und ob die amerikanische Methode, sich seiner
ungeliebten Haustiere durch Tierklappen - säuberlich
nach Größe geordnet - zu entledigen,
wünschenswerter ist als die bulgarische Euthanasie,
verdient keine Diskussion. Wir haben es mit einem
weltweiten Problem zu tun und nur um einen kleinen
Teil davon können wir uns kümmern.
Wir sind ein kleiner Verein von
vielen - und genau das gibt uns Hoffnung!
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Hundeleben
in Bulgarien
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Sie leben unter Autos...
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... in Parkanlagen
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...oder sollen, an der Kette liegend, leere
Grundstücke bewachen.
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Und manchmal kommt eine gnädige Hand,
die Futter gibt. (Die Hündin links
ist trächtig, nicht etwa wohlgenährt!)
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Ein bisschen Trost und Wärme: streunende
Katze und einsamer Kettenhund in baufälliger
Hütte.
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...und Hunger
und Durst sind ihre ständigen Begleiter.
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