 |
|
Nadeshda,
die Hoffnung von Losenetz
Du bist zeitlebens
für das verantwortlich was Du Dir vertraut
gemacht hast
|
Liebe Tierfreunde!
Wir wollen künftig den Namen "Losenetz-Nadeshda"
für unser neues Tierheim verwenden, denn
Losenetz heißt der Bezirk, in dem dieses
Tierheim liegt, aber Nadeshda wird von nun an
der Name sein, den dieses Tierheim tragen soll:
Nadeshda, die Hoffnung von Losenetz.
Vor wenigen Tagen erhielten Sie unseren Newsletter,
in dem wir einige Welpen aus Losenetz-Nadeshda,
die demnächst alt genug sind um vermittelt
zu werden, vorgestellt haben. Wir möchten
Sie auf diesem Weg nochmals bitten, auch wenn
Sie selbst keinen der kleinen Fellnasen aufnehmen
können, dies weiter zu leiten.
Wir müssen diese Welpen unbedingt noch im
Kindesalter in Deutschland vermitteln, denn es
werden schon neue gebracht oder gefunden und zur
Zeit ist die Station noch vollkommen im Anfangsstadium
der Sanierung. Es ist schon schwierig die bisher
vorhandenen Tiere halbwegs artgerecht zu halten,
geschweige denn noch ein Dutzend Hunde, die in
wenigen Monaten ziemlich groß sein werden.
Wir verfügen bislang nur über zwei Ausläufe
und die Ausgaben die für die Dach -und Innensanierung
auflaufen machen es unmöglich an eine Finanzierung
für weitere Zäune und Tore auch nur
zu denken.
Und so müssen wir einen weiteren Hilferuf
versenden.
Um Ihnen die Situation mit ein paar Zahlen - (und
beigefügten Fotos) - zu verdeutlichen: allein
die Sanierung - was wohlgemerkt nur die notwendigsten
Reparaturen beinhaltet - des Daches wird 12.500
€ kosten, die Verfliesung der Innenräume
- nur der Arbeitslohn - schlägt mit 8,00
€ pro qm zu Buche; bei 800 qm Innenfläche
plus 100 qm Außenzwinger erfordert das weitere
7200,00 € . Das sind 19.700 €
die sofort gebraucht werden, damit wir überhaupt
weitermachen können.
Wir haben in den vergangenen zwei Monaten schon
sehr viel geleistet; die widerlichen Todeszwinger
sind abgebaut, der Raum ist entkernt worden und
könnte jetzt, nach Legung eines neuen Estrichs,
verfliest werden. Das hat aber nur dann Sinn,
wenn das Dach repariert und isoliert wird, sonst
ist die Arbeit im Innenbereich spätestens
im Herbst und Winter für die Katz gewesen,
nämlich dann, wenn von oben weiterhin Regen
und Schnee eindringen kann. Die Außentemperaturen
dort können bis auf Minus 30 - heruntergehen,
d.h. Isolierung ist dringend notwendig, sonst
kann im Winter überhaupt nichts getan - zumindest
nicht kastriert - werden.
Wir wissen zur Zeit einfach nicht, wie wir die
fehlenden Gelder in dieser Größenordnung
auftreiben sollen, daher müssen wir jetzt
einfach mal laut um Hilfe rufen. Wir dürfen
nicht scheitern, nicht jetzt, wo wir so weit gekommen
sind, nicht hier in Losenetz-Nadeshda, dieser
Bastion, die wir zwischen die Straßenhunde
und ihre anhaltende Massenvernichtung bauen wollen
- müssen und werden!-, die einzig
imstande ist ein deutliches Fanal für einen
entschiedenen Richtungswechsel zu setzen!
Liebe Tierfreunde, Sie waren immer bereit uns
zu helfen, wie Sie gezeigt haben, indem Sie binnen
kurzem die Gelder für 42 Hundehütten
gespendet haben - bitte helfen Sie uns weiter!
Bis zum Herbst müssen wir soweit sein, dass
der reguläre Kastrationsbetrieb aufgenommen
werden kann. Das heißt, es bleiben noch
etwas mehr als drei Monate um die Sanierungsarbeiten
soweit voran zu treiben, dass auch im Winter operiert
werden kann. Das ist nicht viel Zeit, aber mit
vereinten Kräften ist es zu schaffen. Das
Dach, die Verfliesung und die Schaffung von mindestens
10 Ausläufen für die Hunde sind zwar
die im Augenblick dringendsten Probleme, aber
es wird auch eine Heizung gebraucht und die sanitären
Anlagen, einschließlich einer antiseptischen
Sickergrube, müssen als nächstes in
Angriff genommen werden. In diesem Gebäude
ist in 15 Jahren nie etwas renoviert worden -
die elektrischen Kabel zum Beispiel lassen sowohl
Fachmänner als auch Laien erschauern - und
der Vandalismus, als die "Vormieter"
den Ort verlassen haben, hat allem noch den Rest
gegeben.
In Losenetz-Nadeshda sitzen inzwischen 68 Hunde,
einschließlich aller Welpen, und es werden
täglich mehr. Keiner von ihnen hat noch eine
Heimat, denn wo sie ursprünglich eingefangen
wurden, weiß niemand. Sie sind glücklich
an diesem Ort, wo sie zum ersten Mal in ihrem
Leben in Sicherheit sind.
Wir sind für sie verantwortlich und um ihretwillen
- und um deretwillen, die noch zu Tausenden auf
den Straßen verfolgt werden - helfen Sie
uns und damit ihnen.
Auf einer Tafel, die neben der Gedenktafel
für die ermordeten Hunde angebracht werden
wird, sollen alle Spenderinnen und Spender namentlich
aufgeführt werden.
 |

So soll es nie wieder sein! Nie wieder eingepferchte
angstvolle Hunde, die auf den Tod warten,
nie wieder Berge von Leichen ... |

...sondern wunderschöne, glückliche
Geschöpfe, die sich ihres Lebens freuen...


... Welpen, die friedlich schlafen und spielen
können und die nie wieder die ersten sein
werden, die in der Todeskammer landen! Für
diese Zukunft soll künftig der Name Losenetz-Nadeshda
stehen!

Die Arbeiten in Losenetz
gehen voran
 |
Das Tor ist nicht mehr undurchdringlich,
sondern offen für jeden, und hindurchgucken
kann man mittlerweile auch. Dahinter wird
eine Schleuse errichtet, damit bei einfahrenden
Fahrzeugen freilaufende Hunde nicht hinauslaufen
können |
| Es ist Sommer geworden und der umliegende
Wald ragt bis in das Gelände hinein.
Etliche der gesponserten Hütten befinden
sich bereits vor Ort und in Gebrauch. Die
anderen sind in Arbeit. |
|

Das Gebäude wurde mit geringsten Mitteln
errichtet und für seine Instandhaltung
wurde nie Geld aufgewendet. Das Dach ist sehr
in Mitleidenschaft gezogen und an vielen Stellen
undicht. Zudem ist eine sachgerechte Isolierung
notwendig.
 |
Ein Teil des Schutthaufens, der bei der
Entkernung des Innenraumes entstanden war.
|
Die Innenarbeiten:
 |
April 06
So sah es aus: enge Todeszellen, 1,20 m
x 1,00 m, vollständig massiv vergittert
|
Mai 06
Die Gitter werden herausgesägt, anschließend
die gemauerten Zwischenwände herausgehauen
- eine langwierige, schweißtreibende
Arbeit.
|
 |

|
Anfang Juni 06
Beide Innenräume sind entkernt, nur
die mittlere Zwischenwand ist stehen geblieben.
Auf der anderen Seite der Zwischenwand ist
ebenso viel Platz. Hier soll, nachdem die
Wände verputzt sind, der Estrich neu
gelegt und alles sauber verfliest ist, der
Aufenthaltsraum mit großzügigen
Zwingern für die kastrierten Hunde
entstehen.
|
Ihr DB-Team im Juni 2006
<< zurück
|