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Liebe Tierfreunde!
Dank Ihrer Hilfe ist es nun endlich gelungen,
das durchlöcherte Dach in Nadeshda-Losenetz
neu zu decken und zu isolieren; unsere Vierbeiner
werden also nicht nass werden. Ebenso haben
wir mit den kostenlosen Kastrationen schon
vor ca. sechs Wochen begonnen, was von den
Bürgern der Stadt gut aufgenommen -
und vor allem - in Anspruch genommen wird.
Da uns bisher ein geeigneter Tierarzt fehlt,
kommt Dr.Dankov aus Schumen jede Woche für
vier Tage nach Sofia, um zu kastrieren und
auch andere Mitarbeiter unserer Tierheime
in der Provinz reisen an, um zu helfen.
Doch jetzt naht der Winter und auch in unseren
Tierheimen Dobrich, Rousse und Schumen wird
erhöhter Geldbedarf angemeldet, denn
um diese Jahreszeit steigt die Zahl der
verletzten und kranken Tiere, die aufgenommen,
und demzufolge die Zahl der neuen Ausläufe
und Hütten, die gebraucht werden. Auch
der Transportwagen in Rousse ist defekt
und muss schnellstens repariert werden,
aber auch andere Reparaturen sind unumgänglich.
Die Verfliesung des Innenbereiches in Nadeshda
geht voran, wenn auch nicht mit der Geschwindigkeit,
die wir uns wünschen würden. Zum
Glück haben wir die vielen Fliesen
einer großzügigen Spende zu verdanken,
aber die Arbeitskosten liegen bei 8,00
€ pro qm, was bei 800 qm Innenfläche
plus 100 qm Außenzwinger weitere 7.200,00
€ erfordert, die - zu den übrigen
Kosten die anfallen, wie beispielsweise
für eine Heizung - aufzubringen uns
im Augenblick fast unmöglich ist. Zurzeit
sind gerade etwa 100 qm verfliest, also
wären wir unendlich dankbar, wenn Sie,
liebe Tierfreunde, uns bei den restlichen
800 qm helfen würden. Ob Sie für
einen Quadratmeter spenden, für fünf
oder für zehn, oder noch mehr, Hauptsache,
wir bekommen die Fliesen an die Wände
und die zu kastrierenden oder kranken Hunde
vor Einbruch des Winters ins Trockene -
und die vielen Welpen ins Warme!
Die Tierschützer der Stadt Sofia bringen
uns zwar ständig Notfälle um die
wir uns kümmern sollen, aber auf helfende
Hände warten wir bisher vergebens.
Man ist froh, dass wir da sind, vor allem
weil ansonsten in der Stadt keine kostenlosen
Kastrationen mehr durchgeführt werden
würden, und es gibt ständig Aufforderungen,
entweder Rudelweise Hunde einzufangen oder
unerwünschte Vierbeiner aufzunehmen
- aber nennenswerte, handfeste, unentgeltliche
Unterstützung vor allem der Protestler,
die jahrelang gegen die Tötungsanstalt
demonstriert haben, gibt es nicht. Für
das Lebensrecht der Tiere zu streiten ist
eine Sache, ihre permanente Versorgung,
die auch so unappetitliche Tätigkeiten
wie die ständige Entfernung der Hundehaufen
beinhaltet, zu gewährleisten, eine
zweite, weniger angesehene. Daher sind wir
bislang auf uns allein gestellt, aber wir
werden diese Aufgabe bewältigen - und
wir hoffen dabei weiterhin auf Ihre Unterstützung,
aus dieser schlimmsten aller Tötungsstationen
ein schönes Tierheim zu machen!
Vielen Dank von Ihrem db-Team
September 06
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Hier ist noch viel zu tun - und eine
Menge Fliesen sind zu verlegen. Die
große Halle
muss bis zum Winter fertig werden! |
Die gesponserten Fliesen warten auf
ihre Verlegung. |

Die Sanierung des 450 qm großen
Daches
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Susanne Motz, Tierärztin aus München,
kastriert unter der Anleitung unseres
Dr. Dankov aus Schumen eine der unzähligen
Hündinnen im mittlerweile renovierten
OP-Raum in Nadeshda - Losenetz. |
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Das wird kein Schwimmbad, sondern ein
Welpenzimmer - damit er und noch viele
andere Winzlinge mit ihm, im Winter
warm und geschützt sind. |
18. Sept. 2006
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