Liebe Tierfreunde,
mit großer Erleichterung und Freude
können wir Ihnen heute mitteilen, dass
unser Kooperationspartner "aktion tier-
menschen für tiere e.V." als Soforthilfe
für die neue Tierstation in Seslavzi/Sofia,
in der ab sofort nicht mehr getötet
sondern kastriert wird, 2000,00 € zu
Verfügung gestellt hat. Die Station,
deren Geldmittel nur für die Euthanasie
der Tiere, nicht aber für Kastration
und ärztliche Behandlung vorgesehen
waren, verfügt weder über ausreichend
Decken, noch Aufwachboxen, von Narkosemitteln,
Nahtmaterial und sonstigem medizinischen
Bedarf - oder auch artgerechten Ausläufen
für die Hunde - gar nicht zu reden.
Wir hatten, trotz eigener angespannter finanzieller
Lage, das Notwendigste schon bereit gestellt,
aber diese großzügige Geste behebt
doch den größten Engpass, vor
allem weil sie Taten sehen lässt, während
andere noch mit reden beschäftigt sind.
Auch eine andere, in Deutschland sitzende,
Organisation, die bislang in erster Linie
durch "politischen Tierschutz"
und Medienpräsenz in Sofia aktiv war,
hatte schon Geldmittel gesponsert, was ein
Grund zu ungetrübter Freude gewesen
wäre, hätten wir nicht erfahren,
dass diesem 1.000,00 Euro-Geldsegen der
unheilige und sehr nachdrückliche Ratschlag
an verantwortliche Stellen beigefügt
war, Losenetz zu schließen.
Die Bewertung eines solchen "tierschützerischen"
Ansinnens, das 100 Hunde, darunter alte
und invalide Tiere, bzw. mutterlose Welpen,
auf die Straße geschickt hätte,
während zugleich erhebliche Spendengelder,
die ja bereits seit Monaten für die
Sanierung geflossen sind, verloren gewesen
wären, überlassen wir Ihnen. Wir
bedauern nur zutiefst die menschlichen Abgründe,
an denen wir immer wieder - und jedes Mal
fassungsloser - stehen.
Im übrigen haben wir erfahren, dass
der größte Gegner des Kastrationsprogramms
und Befürworter der Euthanasie, der
stellvertretende Bürgermeister Mihailov,
nicht mehr im Amt ist.
db-tierhilfe 29.10.06

Die Tierstation in Seslavzi/Sofia, wo jetzt
mit unserer Hilfe kastriert wird.
Okt. 2006
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