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Es
gibt auch ein paar gute Nachrichten über
den Tierschutz in Bulgarien...
Du bist zeitlebens
für das verantwortlich was Du Dir vertraut
gemacht hast
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Der Erste Vorsitzende
unseres Vereins
auf der Veranstaltung zugunsten
von Waisenkindern und -tieren
- hier mit
Rebecca, die von unserer Mira
gefunden
und aufgezogen worden war.
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Die Stadtverwaltung
will mit der Veran-
staltung sowohl den streunenden
Tieren
als auch den Kindern helfen.
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Am 13.Januar 07 fand im Sofioter Museum
"Erde und Mensch"
eine große Wohltätigkeitsveranstaltung
statt, die ausschließlich zugunsten
von Waisenkindern und Waisentieren
organisiert worden war - Motto und
Titel lauteten:
"Adoptiere ein Tier und hilf
einem Kind"
Organisiert wurde diese Veranstaltung
unter der Schirmherrschaft des Sofioter
Oberbürgermeisters, Bojko Borissov,
der auch persönlich anwesend
war. Das Interesse war sehr rege
und am Ende des Tages wurden von insgesamt
etwa 80 Tieren 12 Katzen und 18 Hunde
adoptiert. Auch unser Verein war eingeladen
worden und außer Herrn Dimitrov,
der eigens aus Deutschland angereist
war, nahmen auch die Heimleiterin
Frau Wassilewa und Mira Tisheva, unsere
Mitarbeiterin in Seslavzi, in Begleitung
des dortigen Direktors, Dr. Naidenov,
daran teil - zusammen mit 12 hündischen
Bewohnern von Nadeshda Losenetz. Zwei
von ihnen konnten an diesem Tag vermittelt
werden; insgesamt wurden 12 Katzen
und 18 Hunde adoptiert.
Pro Tier bezahlte man eine kleine
Gebühr von 20 Lewa (umgerechnet
knapp 10 Euro). Man konnte auch nur
einfach eine Spende machen. Das Geld
wird für die Kinder aus dem Heim
im Sofioter Stadtteil Dragalewzi eingesetzt.
"Wir wollten auf diese Weise
sowohl den streunenden Tieren, als
auch den Kindern helfen", sagte
Maria Bojadschijska vom Bürgermeisteramt:
"Wir werden sehr glücklich
sein, wenn wir durch die Lösung
eines Problems zu der eines anderen
beitragen könnten."
Auch über die Probleme der streunenden
Hunde und über die neuen Wege
die jetzt beschritten werden sollen,
wurde ausführlich gesprochen.
Der Bürgermeister würdigte
öffentlich die Verdienste von
Grigor Dimitrov und seines - unseres
- Vereins und seine hartnäckigen
Bemühungen die Tötungsstation
Losenetz zu schließen und als
das neue Tierheim "Nadeshda"
wieder erstehen zu lassen, allen Widerständen
zum Trotz. Den genauen Wortlaut des
Artikels können Sie unter dem
Link : http://www.bnr.bg/RadioBulgaria/Emission
nachlesen.
Am 12.1.07 hatte Herr Dimitrov bereits
an einer Pressekonferenz mit Direktor
Naidenov und der stellvertretenden
Bürgermeisterin Sofias teilgenommen,
in der es ausdrücklich um Tierschutzfragen
ging, sowie am 10.1. an einer Fernsehsendung,
die ebenfalls dieses Thema aktualisierte.
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Die Dame
in Rot ist unsere Mitarbeiterin
in Seslavzi, Mira Tisheva,
mit einem unserer Welpen.
Frau Wassilewa, die Leiterin
von Nadeshda-Losenetz,
steht mit dem Rücken
zur Kamera. |
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Bürgermeister
Borissov ist eingekeilt von Bürgern
und der Presse
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So können wir also in Bulgarien
das Phänomen bestaunen, dass
sich in Sofia die Polit - Prominenz
nicht zu fein ist, auf einer Tierschutzveranstaltung
zu erscheinen und in Interviews und
Pressekonferenzen zum Thema Streunerhunde
Stellung zu beziehen - (können
Sie sich vergleichsweise dazu vorstellen,
dass unsere Kanzlerin oder einer der
Ministerpräsidenten in Sachen
Tierschutz aktiv in Erscheinung treten
würde? Ich nicht!) - während
gleichzeitig im 600 km entfernten
Rousse erneut die Tötungsmaschinerie
anläuft, weil im Parlament die
Betonköpfe noch immer gegen die
Verabschiedung des neuen Tierschutzgesetzes
bocken und blocken, das allein in
der Lage wäre, eine endgültige
Rechtsgrundlage gegen das Töten
von gesunden Tieren zu schaffen. Dass
damit allein zwar noch längst
nicht der Himmel auf Erden für
die Tiere anbrechen wird, können
wir in unserem eigenen Land nur zu
gut sehen, dessen Tierschutzgesetz
nur allzu viele Schlupflöcher
für kommerzielle Tötung
und Quälerei lässt.
Aber es wäre der wichtigste Anfang.
Doch wir erkennen auch, welchen Anteil
die Bevölkerung nimmt, die größtenteils
nie mit der Massentötung der
Hunde einverstanden war, und dass
die Tierschutzszene jahrelang Großes
an Widerstand und Protest geleistet
hat.
Bulgarien ist dabei, die anderen süd-und
südosteuropäischen Länder
in Sachen Tierschutz zu überholen
- dazu beigetragen zu haben macht
uns ein wenig stolz, auf jeden Fall
aber sehr glücklich.
H.Rodrian von
der db-tierhilfe
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Spendenkonto:
Verein Deutsch-Bulgarische Straßentier-
Nothilfe e.V.
Kto.Nr. 340002903, BLZ 518 500 79,
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