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... ihr seid nicht
fort, ihr seid nur jenseits des großen
Stromes...
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F o x i
Wenn Liebe eine Leiter wäre,
und Erinnerungen die Stufen,
würden wir hinaufsteigen
und Dich zu uns zurück zu holen.
Es folgt ein erschütternder
Bericht:
Heute, dem 03.10.08, fanden unsere Mitarbeiter
in unserem Tierheim Dobrich die Hündin
Foxi tot auf, die seit 2,5 Jahren mit
ihrem Bruder Toxi dort lebte. Sie sollte
am 05.10.08 nach Berlin ausgeflogen werden.
Unsere Flugpatin und gleichzeitig Mitglied
unseres Verein besuchte die Foxi noch
am 01.10.08 im Tierheim, um eine Vorstellung
von ihr zu bekommen.
Sie glaubt immer, wenn sie
Hunde an einer Kette sieht, müssten
diese befreit werden, was auch meistens
richtig ist.
In unserem dortigen Tierheim befinden
sich ca. 500 Hunde, die alle weitestgehend
sich frei bewegen können. Drei von
ihnen mussten wir allerdings an ganz normale
Ketten legen mit Laufseil, da sie auf
andere Hunde bissig reagieren.
Unsere Flugpatin und große Tierfreundin
meinte, das ändern zu müssen.
Sie flocht aus Nylonleinen Schnüre,
die sie mit den Ketten der Hunde austauschte,
damit diese, nach ihrer Meinung, leichter
für die Hunde zu tragen seien. Einer
dieser Hunde, der bei uns seit 6 Jahren
lebt, kaute aber im Laufe der Nacht diese
Schnur durch, befreite sich und hatte
es leider ausgerechnet auf die Foxi abgesehen
und biss sie tot. Nick, so heißt
der Beißer, wurde von unseren Mitarbeitern,
die wie erstarrt waren, sitzend neben
seiner "Trophäe" vorgefunden.
Leider nicht alles, was
gut gemeint ist, führt zu einem glücklichen
Ende!
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Als der Regenbogen
verblasste
da kam der Albatross und trug mich auf sanften
Schwingen
weit über die sieben Weltmeere.
Behutsam setzte er mich an den Rand des
Lichts.
Ich trat hinein und fühlte mich geborgen.
Ich habe Euch nicht verlassen, ich bin Euch
nur ein Stück voraus.
Mona verstarb an Nierenversagen, was
sie aber gar nicht mehr mitbekam.
Ihre Kraft ging zu Ende und der ewige
Frieden war eine Erlösung.
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Wenn die Kraft versiegt,
die Sonne nicht mehr wärmt,
dann ist der ewige Frieden eine Erlösung.
Sara ist am 13. Juli 2008 von uns
gegangen. Sie hatte nach ihrem leidgeprüften
Leben in Bulgarien noch 16 sehr schöne
Monate bei ihren liebevollen Menschen
in Deutschland. Sogar die Nordsee
lernte sie noch in Holland kennen.
Allerdings waren längere Spaziergänge
nicht mehr möglich, da ihre Kräfte
doch ein bisschen nachließen.
Zuletzt hatte sie noch nicht einmal
mehr die Kraft aufzustehen, um ihr
Geschäft draußen zu verrichten.
Sie blieb einfach liegen. Auch das
Fressen verweigerte sie zum Schluss.
Liebe Sara, Du wirst in unserer Erinnerung
immer weiter leben. Wir wünschen
Dir alles Gute auf dem Weg über
die Regenbogenbrücke und werden
Dich nie vergessen. |
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Für Blacky aus Rousse
Das Schicksal
ließ Dir keine Wahl.
Dein Andenken aber wird uns erhalten bleiben
in unseren Herzen als ewigen Sonnenstrahl
kann selbst der Tod es nicht vertreiben.
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| Cezar ist von uns gegangen. Er wurde
ca. 15 Jahre alt. Mehr als 4 Jahre davon
war er noch bei uns im Tierheim in Rousse.
Wir haben ihn im Oktober 2003, als wir
die Tötungsstation in Rousse auflösten,
mit übernommen. Wir danken Frau
Michaela Dörne für ihre Treue
als Patin für Cezar.
Lieber Cezar, es ist jetzt
Winter und kalt auf Erden. Geh` über
die Regenbogenbrücke in ein Land,
wo der Frühling grenzenlos ist
und die Seele Frieden und Wärme
findet. |
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Wir
trauern um Georgie 2, ehemals Dobcho aus
Schumen
Ich träumte
eines Nachts, ich wanderte durch die
Tiefen des Himmels und sah einen Engel
über die Wolken gehen.
Die Lichtgestalt lächelte, trat
zu mir und sagte: "Kennst Du
mich? Ich bin der Engel des Friedens
.Ich tröste Dich in Deinem großen
Kummer. Ich trage Dich und lege Dich
auf eine weiche Wolke nieder. Alle
diese Wolken ziehen mit ihren Schläfern
gen Morgen und wenn die Sonne aufgeht,
erwachen sie und leben." |
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Wenn man zum Leben
ja sagt und das Leben selber sagt
zu einem nein, so muss man auch zu diesem
Nein ja
sagen.
Bobby, ca.
15 Jahre alt, wurde in unserem Tierheim
in
Sofia vor gut einem Jahr abgegeben, weil
er krank war
und viele äußere Wunden hatte.
Unser Tierarzt und
unsere Mitarbeiter konnten ihn gut versorgen
und er
bekam dadurch wieder eine Lebensqualität.
Doch im
August diesen Jahres verweigerte er plötzlich
das
Futter und verstarb innerhalb von drei Tagen.
Nachträglich stellte unser Tierarzt
ein Nierenversagen
fest.
Vielen Dank auch seiner Patin, die seinen
Lebensunterhalt finanziell mit unterstützte.
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Dexter
Es
ist nicht Dein Weg, den Du jetzt
gehen musst.
Du hattest einen anderen Plan, andere
Ziele, andere Hoffnungen. Du fühlst
Dich verlassen, mutlos, allein.
Ein guter Engel gibt Dir die Kraft,
Deinen neuen Weg anzunehmen.
Dexter, unser wilder Zausel, verstarb
gestern, dem 31. Okt. 07, durch
eine Magenumdrehung. Auch eine rasche
OP konnte ihn nicht mehr retten.
Wir trauern sehr um ihn, denn er
sollte im nächsten Jahr nach
Deutschland kommen.
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Wenn Ihr mich
sucht, sucht mich in Eurem Herzen.
Habe ich dort eine Bleibe gefunden,
lebe ich in Euch weiter.
Ich bin nicht tot,
ich tausche nur die Räume.
Ich lebe in Euch und geh´
durch Euer Träume.
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Liebe Cosima, Du solltest Dein Leben
noch lange genießen, doch eine
heimtückische Krankheit versperrte
Dir plötzlich den Weg und ließ
Dir keine Chance.
Wir trauern schmerzhaft und empfinden
gleichzeitig tiefe Dankbarkeit für
die wunderschöne gemeinsame Zeit,
die Dir Deine Adoptiveltern schenken
konnten.
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N a c h r u f
Sie
wurden in eine seelen- und verantwortungslose
Welt geboren. Sie sind der Grausamkeit der
Menschen, ohne sie Gott sei Dank gesehen
zu haben, zum Opfer gefallen. Die Kälte
der Menschen lässt uns frieren und
Übelkeit steigt in uns hoch. Wir haben
alles versucht sie zu retten, sie sogar
am Körper getragen, aber die Mutter,
von der man die hilflosen Welpen trennte,
konnten wir nicht ersetzen. Es ist doppeltes
Leid, einmal für die Mutter und einmal
für ihre Babys.
Was kann der Mensch doch für ein Monster
sein?!
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Djinas
Regenbogen
Djina ist nach einem langen Hundeleben
am 20. Juni 2007 schmerzvoll von uns gegangen.
+
Ein Engel beschütze
dich.
Du kannst mit ihm sprechen.
Niemand braucht es zu hören.
Er sieht dich.
Er versteht dich und
er kennt dich.
Ihm kannst du vertrauen.
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Ein jedes Band, das noch so leise
die Geister aneinander reiht,
wirkt fort auf seine stille Weise
durch unberechenbare Zeit.
J.-W. v. Goethe
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Wir
trauern um Spartacus
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Es
wird aussehen, als wäre
ich tot, und das wird nicht
wahr sein...Und wenn du dich
getröstet hast wirst du
froh sein, mich gekannt zu haben.
Du wirst immer mein Freund sein.
Du wirst Lust haben, mit mir
zu lachen. Du wirst in der Nacht
die Sterne anschauen. Alle werden
sie deine Freunde sein. Und
dann werde ich dir ein Geschenk
machen... Du, du wirst Sterne
haben, wie sie niemand hat...
Wenn du nachts den Himmel anschaust,
wird es dir sein, als lachten
alle Sterne, weil ich auf einem
von ihnen wohne, weil ich auf
einem von ihnen lache. Du allein
wirst Sterne haben, die lachen
können!
Antoine de Saint-Exupéry
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Charlene
aus St.Konstantin...
Ein kleines, scheues Mädchen,
das zusammen mit dem Doggenmix Leon
in der Sendung "Herrchen gesucht"
vorgestellt wurde, dort den Menschen
fürs Leben fand und fünf
wundervolle Jahre mit ihm teilen durfte,
ist zum Regenbogen gegangen.
In diesen fünf Jahren ist sie
das lebendige und fröhliche Geschöpf
geworden, das in jedem Lebewesen steckt,
das geliebt wird und glücklich
ist.
Am 30.Januar 2002 begann ihr neues,
ihr eigentliches Leben. Wir sind dankbar,
dass sie dieses Leben haben durfte.
Am 10.Januar 2007 ist sie in ein anderes
hinüber gegangen.
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Für Corey
aus Dobrich, dessen müde, kleine
Seele
ihre letzte Heimstatt gefunden hat. |
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"Als ich
noch klein war, bevor ich in die
Schule
kam, konnte ich nicht verstehen,
wieso mein Abendgebet nur den Menschen
gelten sollte.
Wenn meine Mutter daher mit mir
gebetet hatte, fügte ich gewöhnlich
ein Gebet für alle Lebewesen
hinzu, das ich selbst verfasst hatte:
Oh himmlischer Vater,
schütze und segne alle Dinge,
die lebendig sind,
verteidige sie gegen das Böse
und mache, dass sie in Frieden schlafen."
Albert Schweitzer
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Er
möge in Frieden schlafen |
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Adieu
Tequila
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Sie gehörte
zu den "Charakteren"
in Dobrich; so willensstark
wie eigenwillig machte sie sich
ihre eigenen Gesetze. Sie wurde
im Frühjahr 2003 eingefangen,
kastriert und - da man ihr ohne
weiteres zutraute dem Leben
auf der Straße gewachsen
zu sein - wieder ausgesetzt.
Sie aber hatte andere Vorstellungen
von einem guten Leben, und sich
auf der Straße abzuplagen
gehörte ganz offensichtlich
nicht dazu. Wenige Tage später
stand sie wieder vor dem Tor
und machte deutlich - und zwar
sehr deutlich! - dass sie nicht
bereit war, sich wieder vertreiben
zu lassen. Also blieb sie da
und den Namen Tequila erhielt
sie nicht umsonst, denn es war
besser sich nicht mit ihr anzulegen,
was - in Maßen - für
Zweibeiner, aber auf jeden Fall
für Vierbeiner galt.
Warum sie nun so früh von
uns gegangen ist - wir wissen
es nicht. Am Morgen des 29.Dezember
06 lag sie tot in ihrer Hütte.
Sie hat den Regenbogen überquert,
nach einem Leben dass sie so
geführt hat wie sie es
wollte und wir hoffen, dass
sie nun auch jetzt da ist wo
sie sein will.
Adieu Tequila. |
Uns
gehört nur die Stunde.
Und eine
Stunde, wenn sie glücklich
ist, ist viel.
Theodor
Fontane |
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Eines
unserer Mitglieder war vor Ort und Zeuge,
als er vor dem Tor des Tierheimes Dobrich
aus dem Auto gestoßen wurde und
sich der Fahrer davon machte. Die zerrissene
Kette hing noch an seinem Hals. Er war
abgemagert, völlig ausgetrocknet
und hatte so hohes Fieber dass das Wasser
regelrecht dampfte als er seine Nase
hineinsteckte, um - nach wie langer
Zeit wohl? - seinen entsetzlichen Durst
zu löschen. Retten konnte es ihn
nicht mehr. Die letzten Tage seines
langen traurigen Kettenhundelebens hat
er an der Mauer liegend verbracht, still
und stumm, die Augen voller Tragik und
Unverständnis. Ob er jemals einen
Namen hatte wissen wir nicht.
Nun soll er zumindest hier einen bekommen:
schlafe in Frieden, Julian.
Und auf Wiedersehen in einer besseren
Welt.
Der Tod öffnet dieser dahinscheidenden
Seele nicht die Tore zur Hölle
und Verdammnis, sondern er schließt
sie hinter ihr.
Waldemar Bonsels |
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Martha |
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Was mir nie war vergönnt
bei meinem ganzen Leben,
das hat mir nun der Tod nach
meinem Sinn gegeben:
Ich mein ein eigen Haus, daraus
mich mehr kein Tod,
kein Teufel, kein Tyrann vertreibt
und keine Not.
Friedrich
Freiherr von Logau
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Ich habe schon
viele Nachrufe mit nassen Augen
geschrieben, aber so schwer
wie dieser ist mir noch keiner
geworden. Sie hat so still und
so sehnsüchtig auf ein
Zuhause und auf ihren Menschen
gewartet, so sanft, bescheiden
und geduldig, dass jeder Abschied
von ihr mit jedem Mal, da ich
sie zurücklassen musste,
schwerer wurde. Sie hätte
leben sollen und einen - ihren
- Menschen, der sicherlich irgendwo
auf sie gewartet hat, glücklich
machen können. Wir haben
beide vergebens darauf gehofft.
Heute ist sie gestorben, nach
einem Angriff einer anderen
Hündin, der so schnell
vorbei war, dass niemand mehr
eingreifen konnte, und den sie
nicht überlebt hat.
Dies ist ein dunkler Tag in
Nadeshda -Losenetz und nicht
nur meine Tränen |
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begleiten sie in die Ewigkeit;
wir alle haben sie geliebt.
Geh in stillem Frieden ins Licht,
Martitschka. |
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Seht ihr den Regenbogen in der
Luft? Der Himmel öffnet seine
goldnen Tore,
im Chor der Engel steht sie glänzend
da, die Arme streckt sie lächelnd
mir entgegen.
Wie wird mir? Leichte Wolken heben
mich -
der schwere Panzer wird zum Flügelkleide.
Hinauf - hinauf - Die Erde flieht
zurück.
Friedrich von
Schiller |
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Cleopatra
Mutter von Cesare, Gefährtin
von Vater
...und
immer sind da Spuren deines
Lebens,
Bilder, Augenblicke und
Gefühle,
die uns an Dich erinnern
und uns glauben lassen,
das Du bei uns bist.
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Weint
nicht an meinem Grab um mich;
Ich bin nicht dort.
Ich schlafe nicht.
Ich bin die Winde,
die da weh'n,
Kristallglitzer auf dem Schnee.
Ich bin die Sonne auf Ährengold.
Ich bin der Regen, herbstlich
hold...
Steht nicht am Grab,
die Augen rot,
ich bin nicht dort.
Ich bin nicht tot.
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 |
>>
zu Cesare's und Cleopatras Seite
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Nachruf zum einjährigen
Todestag von Fritzi
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Für
Shivko, dessen kleine Flügel
uns nur gestreift haben |
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Du
kamst, du gingst mit leiser Spur,
ein flücht'ger Gast im Erdenland.
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand in Gottes Hand.
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Auf
den Tod eines Kindes
Ludwig Uhland
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Hier
können Sie eine Kerze für Shivko
anzünden |
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Vater
ging zum Regenbogen
Als
Dimitrovs 1995 ihre Übersiedlung
nach Varna/Bulgarien vorbereiteten,
war er schon da, ein kleiner
Platzhirsch im Gebiet Gorna
Traka, Vater aller dort geborenen
Welpen. Daher sein Name. Damals
war er zwei bis drei Jahre
alt. Als sie ein Jahr später
endgültig dort Wohnung
nahmen war er immer noch da
und er hielt ihnen die Treue,
bis sie im Oktober 1999 nach
Deutschland zurückkehrten.
Ihn wie seinen Sohn Cesare
und seine Ehefrau Cleopatra
mitzunehmen, stand außer
Frage, denn obgleich er unermüdlich
um sie herumlief und ihnen
auf jede ihm mögliche
Weise seine Ergebenheit zeigte,
ließ er sich niemals
anfassen. So blieb er zurück,
jedoch wurde jemand gefunden,
der sich um ihn kümmerte,
sodass er nicht verlassen
war. Jeder Aufenthalt in Bulgarien
bedeutete auch einen Besuch
bei ihm, der stets ergab,
dass es ihm gut ging.
Im Februar 2003 kam die Nachricht,
dass er sich still und leise
zum Regenbogen davon gemacht
hatte, in dem für einen
bulgarischen Straßenhund
außerordentlichen Alter
von mindestens geschätzten
11 Jahren.
Da seine Geschichte in "Misas
Stern" Erwähnung
findet, ist sein Platz auch
hier in diesen Nachrufen,
ganz abgesehen davon, dass
er ein außergewöhnlicher
Hund war.
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Ich
habe die Sonne des Tages gesehen,
jetzt ist es Zeit, um schlafen zu
gehen. Jetzt ist es Zeit, nach Sorgen
und Wachen die Augen in Frieden
zuzumachen. Doch wem ich ein wenig
Licht gegeben, der lasse mich in
seinem Herzen weiterleben. |
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Hektor
ist gestorben
Der mächtige
Kaukase aus Schumen ist über die
Regenbogenbrücke gegangen. Fast zwei
Jahre hat er dort gelebt, seinen Lebensabend
hier zugebracht, denn er hat ein hohes
Alter erreicht. Er hat sich wohl gefühlt
in "seinem" Tierheim, das ihm
die letzte Zeit seines Lebens Ruhe und
Sicherheit und einen stets vollen Futternapf
gegeben hat.
Und so wollen wir ihm Frieden und Glück
für seine lange Reise wünschen.
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Tommy
ist über die Regenbogenbrücke
gegangen
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David
ist gestorben

Als der
Regenbogen verblasste, da kam der
Albatross und er trug mich mit sanften
Schwingen weit über die sieben
Weltmeere.
Behutsam setzte er mich an den Rand
des Lichts, ich trat hinein und fühlte
mich geborgen.
Ich habe euch nicht verlassen, ich
bin euch nur ein Stück voraus |
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Kelly ist zu ihrem Engel gegangen
Sie war in unserem Adventskalender
vor einem Jahr im 22.Türchen
und sie bat ihren Engel, dass
jemand kommen möge, um ihr
für die letzte Zeit ihres
Lebens ein Zuhause zu geben. Tatsächlich
sah es so aus, als würde
sie erhört werden, doch beide
Versuche schlugen fehl, weil das
sonst so liebe Mädchen urplötzlich
unverständliches Verhalten
zeigte, das untersucht werden
musste. Dabei stellte sich heraus,
dass sie mit Metastasen übersät
war und es keine Chance zur Heilung
mehr gab.
Ihr Weihnachtswunsch vor einem
Jahr lautete, dass jemand durch
das Tor kommen sollte. Und dass
er nur zu ihr kommen sollte.
Gestern ist er durch das Tor gekommen
und er ist nur zu ihr gekommen;
hat sie zu sich geholt, ihr Engel,
aus einem Leben, in dem es nur
wenig Freude für sie gegeben
hat, in ein Zuhause, in dem sie
nun für immer bleiben kann.
Kelly aus dem Helenenhof, der
ihre letzte Heimat war.
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Elli
ist zum Regenbogen gegangen.
Die alte Afghanenhündin
wurde erst vor wenigen Wochen von
Herrn Dimitrov aus der Tötungsstation
in Burgas gerettet und nach Dobrich
gebracht. Ihr Foto auf der Homepage
bewegte zwei Herzen: Frau Rabea Pinnau
und ihren Mann, die die Patenschaft
für sie übernahmen und ihr
auch ein letztes Zuhause bei sich
geben wollten. Ellis Zeit hat für
dieses Glück nicht mehr ausgereicht.
Aber daher soll der Nachruf für
sie diesen beiden überlassen
bleiben. Wir glauben, dass Elli auch
da wo sie jetzt ist, von dieser Liebe
erfahren wird. Mehr als diese hat
sie wohl nie gehabt. Und wir danken
für das wunderschöne Bild,
dass Rabea gezeichnet hat. Es ist
ein wahres Engelsbild. |
Liebe Elli,
als ich Dich das erste Mal sah, wusste
ich, dass ich mich beeilen muss, doch
dass
es schon so spät ist ......
...................................Wir
haben uns so sehr auf Dich gefreut...................................
Jetzt
schicken wir Dir all unsere Liebe,
Zuneigung und Wärme zum Regenbogen.
Du bist und bleibst uns sehr wichtig.
Ich habe nur ein Gefühl davon
was für ein Hund Du warst, so
glücklich Dich gefunden zu haben.
"In
einem einzigen Augenblick, im Übergang
zwischen Hoffnung und Verzweiflung,
zwischen Leben und Tod, zwischen Davor
und Danach, habe ich begriffen, dass
dieser Natur, die uns erschafft, ernährt,
zerstört und uns gleichmütig
überlebt, unser Respekt gebührt,
dass sie als einzig wahre Gewissheit
geachtet gehört."
(Kuki Gallmann aus "Die Farbe
des Windes")
Deine Rabea,
Mirko, Emma und all die Anderen |
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Am 26.September
2004 kam er in Frankfurt an, mit ängstlichen
Augen, blondes Fell über dem klapperdürren
Körper, erbarmungswürdig und
dennoch wunderschön. Die junge
Frau, die ihn abholte, sollte eigentlich
nur seine Pflegemutter werden, doch
ihn sehen und lieben war die Sache eines
Augenblicks. Als er in ihr Auto sprang
und sich auf der Rückbank ausstreckte,
als hätte es dies schon sein Leben
lang getan, wusste sie, dass er bei
ihr bleiben würde, dass er zu ihr
gehörte.
Man hatte ihn in Rousse im Tierheim
abgegeben, nachdem er die ersten sechs
Jahre seines Lebens auf dem Balkon eines
Plattenbaues verbracht hatte, Tag und
Nacht, bei Wind und Wetter. Er kannte
keinen Auslauf, er kannte keine Wiesen,
keine anderen Hunde und er kannte nur
die Menschen, die ihm sein weniges Futter
gaben, nicht aber Liebe und Fürsorge.
Er war ein Ausgestoßener, noch
schlimmer dran als die Straßenhunde,
die zumindest den sozialen Zusammenhalt
eines Rudels erfahren.
Die Initiative Windhundhilfe, die schon
drei Afghanen von uns aufgenommen hat,
erklärte sich bereit auch ihn zu
nehmen und so kam er her.
Als man ihn aus seiner Flugbox befreite,
brach urplötzlich die Sonne durch,
und ein deutlicheres Zeichen hätte
es kaum geben können, denn nun
kamen Wärme, Liebe und Freude in
sein Leben, etwas, was er nie erfahren
hatte und was er mit vollem Herzen zurückgab.
Er hatte zwei Menschen, er hatte einen
vierbeinigen Freund - Marco - der aussah
wie sein Spiegelbild und er hatte ein
Zuhause.
Er hatte es acht Monate lang. Am 2.
Mai ist er gestorben, an Tumoren, die
jäh und heftig ausbrachen und die
ihn besiegt haben.
Seine Menschen, Deborah und Martin und
Freund Marco haben ihn zur Regenbogenbrücke
begleitet.
Dort wird er auf sie warten, in Liebe
und Dankbarkeit. |
Richie |
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Mit Kummer haben wir erfahren, dass
Perry über die Regenbogenbrücke
gegangen ist. Der alte Schnauzer-Mix
war schon länger krank, ohne
dass man herausfand, was ihm genau
fehlte. Auch eine Blutuntersuchung
brachte darüber keine Aufklärung.
Gestern, am 04.12.04, hat sein altes
Herz aufgehört zu schlagen.
Er ist ungefähr 13 Jahre alt
geworden und wenn wir auch nichts
über sein früheres Leben
wissen - das er aber sicherlich nicht
als Streuner zugebracht hat, weil
er dann kaum dieses Alter erreicht
hätte - so wissen wir doch, dass
er sein Dasein nicht elend auf der
Straße beenden musste, sondern
in Frieden und Sicherheit.
Darum hoffen wir, dass der Weg ihm
leicht geworden ist.
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Von Gott hast Du das Hunderecht,
das Dir nach irdischem Getümmel,
nach Krankheit, Zärtlichkeit,
Gefecht,
ein Kuschelplätzchen schafft
im Himmel.
Silvia Gugl
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Mit ihm wurde Fußball gespielt
- und er war der Ball. Eine Tierschützerin
wurde im Frühjahr 2003 Zeugin,
wie der Hund nach dem Tritt eines
Mannes mehrere Meter durch die Luft
flog und verletzt und bewegungsunfähig
liegen blieb. Seine Verletzungen waren
schwer, zudem war er nahezu blind.
Er kam nach Deutschland und wurde
soweit wieder hergestellt, dass er
laufen konnte. Und wir fanden ein
wunderbares Zuhause, in der Nähe
von Bremen, für ihn. Über
ein Jahr lebte er dort, war glücklich
und zufrieden. Am Samstag, den 16.10.04,
ist er, vermutlich an den Spätfolgen
seiner Verletzungen, gestorben. Die
Lähmung seiner Hinterläufe
kam jählings, er litt große
Schmerzen und der Tierarzt konnte
nichts mehr für ihn tun, als
ihn von seinen Leiden zu erlösen.
Dass sein letztes Lebensjahr schön
und friedlich für ihn war, muss
uns ebenso trösten, wie seine
Besitzerin, die sehr um ihn trauert.
Mit ihm ist wieder eine tapfere Seele
ins Regenbogenland gegangen. |
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Sie kam aus dem Dickicht, als
wir das
Tierheim Dobrich übernahmen,
ein Bild
des Elends, zum Gerippe abgemagert
und völlig entkräftet.
Ein halbes Jahr später war sie
kaum
wieder zu erkennen, eine bildschöne,
schneeweiße und selbstbewußte
Hündin, die jedoch noch lange
außerhalb des eigentlichen Tierheimes
blieb, sich aber stets zu den
Futterzeiten einfand.
Erst im letzten Jahr kam
sie herein, unsere Gina,
unsere First Lady in Dobrich.
Letzte Woche ist sie gestorben.
Die Mitarbeiter fanden sie morgens,
still eingeschlafen in ihrer Hütte.
Wir hoffen, sie hat unsere Grüße
an
Rocco, Karla und Maxima
mit ins Regenbogenland genommen.
Und meine
Seele spannte weit ihre Flügel
aus
Und flog durch die stillen Lande
Als flöge sie nach Haus.
Josef v. Eichendorff
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Rocco ist über die Regenbogenbrücke
gegangen....
***Nachruf*** für Rocco von
Frau Beate Rost aus Berlin.
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Vor kurzem ist sie nun in die Ewigkeit
hinüber gegangen. wo sie, wie
wir hoffen, von allen Gefährten
ihres Lebens, die vor ihr dort angekommen
sind, freudig begrüßt wurde. |
Auch Karla ist ins Regenbogenland gegangen.
Die ältere Hündin kam schon
krank ins Tierheim. Sie hatte Leberzirrhose
und Bauchwassersucht, trotz allem aber
einen ungebrochenen Appetit. Und da
sie nach Aussagen unseres Tierarztes
nicht unter Schmerzen litt, wollte niemand
ihr Leben vorzeitig beenden.
Die Zeit, die ihr blieb, verbrachte
sie also in Sicherheit und Frieden,
ließ sich verwöhnen und lag
am liebsten in der warmen Sonne. |
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von Mo bis Fr von 9 bis 12 Uhr / von 14 bis 16 Uhr und von 17 bis 19 Uhr.
Wochenende: nur in dringenden Fällen |
Telefonzeiten Vermittlung:
von 14 bis 19 Uhr (Sie können auch auf den AB sprechen, wir rufen zurück) |
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