Deutsch-Bulgarische Straßentier- Nothilfe e.V. - Tierheime in Dobrich, Schumen und Rousse
 
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Deutsch-Bulgarische Stra?entier- Nothilfe e.V. - Tierheime in Dobrich, Schumen und Rousse
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Vermittlungen 2010
Fynn
aus Schumen

....es heißt, wer auch nur ein einziges Leben rettet, der rettet die ganze Welt...


4.
Dez.
2010
Fynn meldet sich wieder

Hallo liebe Dimitrovs und Tierfreunde,
nun ist es wieder Winter und Fynn verbringt die Adventszeit das erste Mal in seinem Zuhause. Er genießt es ebenso wie er den ersten Frühling und Sommer genossen hat. Als ich Adventsdeko zurecht machen wollte saß er neben mir und meinte er müsse die Deko doch erst einmal probieren, vielleicht ist sie ja doch essbar -grins-. Eben ein richtiger kleiner Kobold. Derzeit geht es ihm sehr gut. Er hatte vor einigen Wochen eine zweite Zahn-OP, seine große Schwachstelle. Aber er hat es gut überstanden und war dieses Mal nach der Narkose gar nicht mehr panisch sondern ließ sich ganz ruhig von der TA-Helferin in die Arme seiner "Mama" übergeben. Er wußte das wir ihn nicht zurücklassen würden. Sein Vertrauen in uns ist inzwischen sehr groß und wir werden ihn auch ganz sicher nicht enttäuschen! Er ist unser kleiner Sonnenschein. Heute ist der erste Schnee gefallen und als wir heute nachmittag spazieren waren, war er kaum zu bremsen. Es scheint ihm zu gefallen. Im Garten schlug er schon die ersten "Purzelbäume" und als er im Rolli war flitzte er vergnügt durch den Schnee. Als wir zurückkamen sah er aus wie ein kleiner Schneehund ;-)) und war bestens gestellt. Es macht so viel Spass ihm dabei zu zusehen und ihn so vergnügt zu erleben. Jetzt liegt er neben mir in seinem warmen Körbchen und schnarcht...
Anhängend senden wir ein paar Bilder vom Sonntag als hier alles "eingefroren" war. Es war ein wunderbarer Anblick.
Ganz liebe Grüße sendet
Fynni mit seinem Rudel ;-)

Fynn gibt Gas

Fynns See

Was gibt es da?

stolzer Fynn
5.
Juli
2010
Neues von Fynn

Hallo liebe Dimitrows und liebe Fynn-Freunde!

Hier mal wieder ein paar neue Bilder von unserem Liebling. Er macht sich soooo wunderbar, dass uns immer wieder Leute ansprechen und erstaunt sind, wie gut er mit dem Rolli klarkommt. Auch die Leute, die uns, den Blicken nach, anfangs wohl für ein wenig "verrückt" gehalten haben, weil wir einen behinderten Hund aufgenommen haben, sind inzwischen eines besseren belehrt. Alle, die wir beim Spazierengehen wiedertreffen sind nun begeistert von unserem kleinen Charmebolzen! Er ist aber auch unwiderstehlich ;-)))

Wir hatten ja inzwischen noch einmal einen Termin bei unserem "Orthopäden", der ja auch Fynns Rolli hergestellt hat, um mal wegen einer Prothese für sein fehlendes Bein nachzufragen. Da sieht es, leider, leider, nicht soooo gut aus. Sie vermuten, dass er aufgrund des Wirbelsäulenschadens, der ja zu seiner Behinderung geführt hat, auch mit einer Prothese nicht wirklich gerade stehen und laufen kann. Wir werden jetzt noch mal Rücksprache mit seiner Physiotherapeutin halten, sie hat das mehr Einblick und Erfahrung als wir. Doch auch ohne Prothese ist er ein fröhlicher kleiner Kerl. Denn mit seinem Rolli kommt er ja klasse klar und saust damit fröhlich durch die Gegend, wie man auf den Bildern sehen kann. Und unser Ziel ist ja, dass es IHM gutgeht und ER sich wohlfühlt und nicht, dass er sich anstrengenden Behandlungen unterziehen muss, die dann letztlich womöglich nichts bringen. Zuhause kommt er ja auch ohne Rolli recht gut klar und spielt trotz seiner Behinderung gern im Garten mit seinem Spielzeug und natürlich mit uns. Wir werden sehen und melden uns natürlich wieder!

Ganz herzliche Grüße senden
Fynn und sein menschliches Rudel




1.
Mai
2010
Fynn auf Video und mehr

Hallo liebe Dimitrovs,

hier nun endlich mal ein kleines Video von unserem Liebling!
Auf Youtoube Fynn-2.vob ist er beim Spaziergang Anfang April, bei original Norddeutschem Schietwetter ;-), zu sehen.

Von dem Tag, an dem das Video erstellt wurde bis heute, hat er schon wieder gute Fortschritte gemacht. Ich könnte in einer Tour Geschichten von ihm erzählen, die er auf seinen Spaziergängen so erlebt, bzw. selbst erschafft. Seine "Betteltouren" sobald jemand etwas in der Hand hat, das er als evtl. essbar identifizieren könnte usw. Es gibt immer was zu lachen, wenn er mit seinem Teddy-Blick vor den Leuten steht und sie von oben bis unten mustert. Wenn er mal wieder seinen "Dickkopf" durchsetzt und da lang spaziert, wo ER hin möchte und nicht dorthin wo wir eigentlich hin wollen. Wie sicher er inzwischen mit seinem Rolli umgeht und selbst das Gebüsch durchforstet, auch auf die Gefahr hin, dass er mal einen halben Busch wieder mit rausbringt, da in den Rädern verhakt... und sich dann empört umdreht, wer da hinten dran hängt... ;-) Es ist einfach schön mitanzusehen, wie fröhlich er meist ist und wie er inzwischen sogar die anderen Hunde zum Spielen auffordert indem er hin- und herhüpft, so wie die anderen eben. Er ist einfach ein toller kleiner Kerl, dem man einfach nicht wirklich bös sein kann und der seinen Charme dann auch nutzt. Nach wie vor liebt es so viel wie möglich beschmust und massiert zu werden. Dann liegt er da und grinst vor sich hin. Ist wirklich so, er kann richtig grinsen. Er bekommt vorerst weiterhin zweimal täglich eine halbe Rimadyl. An Tagen , an denen es ihm besonders gut geht kommt er auch schon mit nur einer halben aus.

Wir haben die Physiotherapeutin gewechselt. Ich wollte mal eine zweite Meinung einholen, bzw. mit Fynn zusammen schauen ob es noch Alternativen gibt. Hier scheint es recht gut für uns besser zu passen. Zum einen, arbeitet sie mit den Tieren immer zu Hause, zum anderen "traut" sie sich mehr mit ihm. Was ich sehr faszinierend finde ist, wie sie in seiner Sprache mit ihm kommunziert. Blick hin, Blick weg usw. Wie sie ihm vermittelt, das sie ihn respektiert, er aber dennoch auch ihr gegenüber Grenzen einzuhalten hat.
Er will sein "gesundes" Bein nicht gern zum bearbeiten hergeben. Da legt er sich immer demonstrativ drauf. Aber im Rolli kann sie es recht gut bearbeiten während wir ihn vorne ablenken. Das geht schon ganz gut. Dadurch, dass er seine Fehlhaltung eben schon so viele Jahre hat, sind auch bei diesem Bein die Sehnen u. w. verkürzt. So hat sie festgestellt, dass er sein Bein auch gar nicht ganz strecken kann. Der Hüftbeuger (oder wie das heißt) kann (noch?) nicht ganz gestreckt werden. Was ich auch sehr gut an ihr finde, dass die ganz klar sagt, wenn nach einigen Anwendungen keine Besserung eintritt und sie merkt, dass der Hund nicht anders laufen lernen WILL (weil es ihn nicht mehr stört, dass er ohne Rolli eben so läuft), hat das keinen Zweck und sie würde uns dann nicht das Geld aus der Tasche ziehen. Zudem will sie uns möglichst viel zeigen, wie wir selbst mehr mit ihm arbeiten können. Aber mir scheint, es bringt bereits etwas. Schauen wir mal wie es weitergeht. Wir lieben ihn so oder so und das weiß er! Manchmal weiß er es schon zu gut... Sein Selbstbewusstsein wächst und gedeiht.
Vor ein paar Tagen ist der Lümmel uns entwischt:
Ich habe ja den Garten schon umzäunt, damit er auch allein im Garten bleiben kann, aber ich fürchte, er hat der Katze zu gut zugeschaut wie man sich gaaaanz dünne macht um durch die kleinste Ecke zu kommen... Ich hatte drinnen zu tun und Fynni wollte endlich spazierengehen. Da aber abends die Physio kommen wollte und wir ausgemacht haben, dass ich kurz vorher eine kleine Runde mit ihm drehe und er dann erstmal zur Behandlung im Rolli bleibt, sollte er sich noch ein wenig gedulden. Also habe ich ihn, bei offener Terrassentur in den Garten gelassen, damit er dort spielen oder liegen konnte. Kurz darauf klingelte es an der Haustür und ein junger Mann aus der Nachbarschaft steht davor und fragt mich: ist es ok, wenn er allein draußen rumläuft? Ich schaue ihn völlig verdutzt an und frage: wenn WER allein draußen rumläuft?? Er: na ihr Hund! Ich: Was?? UNSER Hund?? Kann nicht... Ich gehe mit ihm um die Ecke in den Vorgarten und wer steht dort und grinst mich breit an?? Ja, Fynni...
Zum Glück ist er in der Straße bekannt wie ein bunter Hund, der er ja auch ist mit seinem blauen Rolli-Porsche... So hatte der junge Mann gleich geschaltet als er Fynn allein und ohne Rolli Richtung Flötenteich tapsen sah. Er meinte, Fynn hätte sich wohl eh gerade auf den Rückweg machen wollen und sei dann brav hinter ihm hergekommen als er ihn gefragt hat ob er ihn nach Hause bringen dürfe.
So ein Frechdachs! Und freut sich auch noch nen Keks, dass er schon mal allein spazieren gegangen ist. So richtig nach dem Motto, wenn du nicht mitkommst gehe ich eben allein, den Weg kenne ich ja...
Einen Tag später hat meine Tochter ihn dann beobachtet wie er versuchte wieder zu entwischen und so die Lücke gefunden. Also habe ich dann am Abend noch mal alles verrammelt und verriegelt. Er hat mir dabei zugesehen und fand das anscheinend nicht so toll von mir... Er liegt eben supergern draußen im Garten wenn wir zuhause sind und das Wetter schön ist. Sonntag hat er ganz lange dort gelegen, während ich drinnen geputzt habe und war total lieb und einen Tag später findet der Schlingel in ein paar Minuten ein Schlupfloch. Nun hoffe ich mal, dass ich auch die letzten Schlupflöcher erwischt habe. So ein kleines Schlitzohr...

Nun zum weiteren:
Ich habe die Geschichte mit Mima und auch die Sache mit der "Stimmungmache" in irgendwelchen Foren auf der Hompage gelesen. Zum Thema mit den Foren: Wer glaubt, er wisse und könne alles besser, der soll es doch bitteschön selbst besser machen! Ich bin der Meinung, nein, ich weiß, dass SIE tun was sie können und das sie bereits ihr Bestes geben! Das sich nicht darum gekümmert wird, was aus "ihren" Tieren wird, kann ICH, aus EIGENER Erfahrung absolut NICHT bestätigen! Sie haben sich anfangs fast täglich danach erkundigt, wie es Fynn geht, was wir für ihn veranlasst haben usw. Wir waren in engem Kontakt und das, wo Fynn nicht der einzige Hund war und ist, den sie in dieser Zeit vermittelt haben. Sie haben mir jederzeitige Hilfe bei Fragen usw. angeboten. ICH fand das sehr hilfreich, da wir ja auch noch keine Erfahrung mit behinderten Tieren hatten. Sie haben ihn aus der ersten Vermittlungsstelle wieder abgeholt, als klar wurde, dass es dort wohl irgendwie nicht wirklich zusammen passte und auch das waren etliche Kilometer die Sie da wieder unterwegs waren... Meine Bitte an Sie: Nehmen Sie sich das Geschwätz nicht so zu Herzen! Es gibt immer irgendwo Menschen, die immerzu meinen alles besser zu können (nur können sie es meist gar nicht!) und ihren Senf dann auch noch öffentlich machen.

Zu Mima: Ich freue mich sehr für die kleine Maus, dass sie in guten Händen ist und es ihr, den Umständen entsprechend, gut geht! Ebenso hoffen wir alle hier, dass ihr, wie auch immer, geholfen werden kann, damit sie wieder laufen und spielen kann! Wer auch immer ihr das angetan hat, dem mögen ebenfalls Hände und Füße unter Schmerzen abfallen! Dann weiß er, wie Mima sich fühlt!!
Und auch hier hat die DB-Tierhilfe alles Menschenmögliche getan, um diesem armen Tier irgendwie zu helfen!
Fazit: Meinen bzw. unseren Dank und Respekt haben Sie und all ihre Mitstreiter der Tierhilfe!

Ganz herzliche Grüße senden
die Langes mit Fynni und Pünktchen
1.
März
2010
Fynn... kann laufen...

Liebe Familie Dimitrov und liebe Fynn-Freunde!

Was muss das für ein Gefühl sein, wenn man nach über 6 Jahren das erste Mal wieder gerade laufen kann????

Fynn hat die ersten Runden mit Rolli gedreht!!
Oh was war er stolz und wir erst....
Er hatte es ruckzuck raus, wie das läuft und trippelte ganz stolz mit uns los.
Wenn Sie ihn gesehen hätten... Er sah soooo zufrieden und fröhlich aus... Seine Ohren hochgestellt, den Kopf gerade und dann mal los. Wir hatten Tränen in den Augen, so stolz sah er aus...
Wir sind dann durch den Garten zur Straße, dorthin, wo er auch sonst schon mitgehoppelt ist. Die paar Meter, für die wir sonst ca. ne halbe Stunde gebraucht haben, mit Schnüffeln und Ausruhen, sind wir heute dann in nullkommanix da gewesen. Ich weiß gar nicht, wer mehr gestrahlt hat, Fynn oder wir...
Endlich, endlich konnte er wirklich ganz bis zum Flötenteich laufen und mit zur großen Wiese, wo immer all die anderen Hunde rumtoben und es soooo viel zu schnüffeln und sehen gibt. Da wo er immer so sehnsüchtig hingeschaut hat, aber die einfach zu weit für ihn war, solange er ohne Rolli war. Und siehe da, gleich am ersten Tag hatten wir besonderes Glück, es war ein gaaaaanz netter anderer Hund dort. Genau in Fynns Kragenweite. Der kam gleich neugierig auf Fynn zu und es interessierte ihn überhaupt nicht, dass Fynn Räder hatte. Ach was war Fynni stolz, dass er endlich mal mithalten konnte und auch hinter Chiko (so heißt der Hund) herrennen konnte. Nicht mehr traurig sitzen bleiben und hinterhersehen, wenn andere hin- und herrennen, sondern einfach mitlaufen. Er schaute uns soooo stolz an. Chiko musste nur ein wenig auf seine Pfötchen aufpassen, sonst wären die überrollt worden. Es war einfach toll Fynn so glücklich und stolz zu sehen. Er konnte sogar mit den Vorderpfoten kratzen ohne umzufallen. Das hat ihm so richtig Spaß gemacht. Er hat so gekratzt, dass wir zur Seite gehen mussten, damit wir nicht den ganzen Dreck abbekamen. Ach, es war einfach nur schön und absolut rührend, zu sehen, wie viel Vergnügen es ihm bereitet hat ein "ganz normaler" Hund zu sein...
Das Anlegen des Rollis müssen wir allerdings noch ein klein wenig üben. Da bei seinem amputierten Bein ja doch noch das halbe da ist, ist es (noch) nicht so einfach die Beine in die Halterungen hinein zu sortieren. Meine Tochter musste ihn vorn stützen, damit er nicht auf die Schnute fällt, weil ich ihn ja hinten anheben muss, damit alles dort hineinkommt, wo es hingehört. Aber ich schätze mal, das ist eine reine Übungssache, dann können wir das auch allein. Er hat auch nicht gemeckert oder gefiepst, er hat alles über sich ergehen lassen weil er wusste das es ihm hilft. Wir haben es ja am Freitag beim Abholen des Rollis gezeigt bekommen. Da hat er ja zum allerersten Mal gemerkt, das er vorwärts kommt. Allerdings hat es da sooo dermaßen geregnet, dass wir keinen Probelauf draußen machen konnten und drinnen ist er natürlich gleich mit der Wand und den Möbeln kollidiert, da er ja noch gar nicht wußte, wie und was ihm da nun geschieht. Aber er hat es anscheinend dennoch als gut gespeichert. Und heute ging es auch schon besser. Es war gut, dass wir den Rolli dort persönlich abgeholt haben, denn so konnte Frau Ausmeier ihn auch gleich vor Ort noch ein klein wenig verändern. Sollte noch jemand von uns Nordlichtern einen Rolli benötigen hier noch mal die Internetadresse: www.vierbeiner-rehatechnik.de

Heute waren wir dann wieder unterwegs. Sein Hundefreund Punke hat uns abgeholt. Fynn hat sich sooo gefreut jetzt auch richtig mit ihm spazierengehen zu können. Die beiden sind vergnügt vor uns hergetollt, es war einfach herrlich mit anzusehen. Trotz des bescheidenen Wetters waren aber allerhand Leute und Hunde unterwegs und so gab es wieder eine Menge zu entdecken und kennenzulernen. Als wir gegen Abend noch mal raus waren, traf er auch noch seine Westi-Freundin von nebenan. Da konnte er jetzt aber richtig angeben und scharrte mit den Vorderpfoten auf dem Boden rum, dass der Dreck nur so flog... Die Hündin schaute ihn dann auch ganz erstaunt an, da sie ihn ja SO gar nicht kannte. Es war zu niedlich!!
In unserer Straße sind wir derzeit der Hingucker schlechthin. Einige Leute trauen sich uns zu fragen, was er denn hat, einige schauen nur erstaunt, einige schütteln sicherlich nur den Kopf (was uns egal ist, solange sie uns und Fynn in Ruhe lassen). Die meisten jedoch finden es schön, dass er trotz seiner Behinderung laufen kann.

Das tolle ist, dass er, auch wenn er ohne Rolli rausgeht in den Garten, relativ gut läuft mit seinem Bein. Sicher, er läuft nach wie vor mit geknicktem Bein, aber er schlurrt es weniger hinter sich her, sondern versucht darüber zu laufen. Er bewegt es auch gut mit im Rolli. Es kommt ganz leicht auf den Boden, aber nicht ganz. So streckt er es dann auch gut, was ganz sicher nur gut für das Bein ist, damit es nicht immer so geknickt benutzt wird und sich die verkürzten Sehnen langsam wieder etwas dehnen können. Montag haben wir noch einen Termin bei der Physiotherapeutin. Ich werde den Rolli mitnehmen und mal schauen, was sie dazu sagt, was wir noch tun können.

Im Anhang dann schon mal die schönsten Bilder, trotz Schietwetter...

Und noch ein gaaaaaanz dickes Dankeschön von uns und Fynn an den Sponsor!!! Sie haben eine wirklich gute Tat getan!! Ich wünschte, Sie könnten ihn live sehen... ist noch viel schöner als auf den Bildern! Wir wollen in der nächsten Zeit aber noch mal versuchen, eine Videoaufnahme über die Digi-Cam meiner Tochter zu machen. Die werden wir dann auch hierherschicken!

Ganz fröhliche und dankbare Grüße senden
Fynn und sein Team...

Tag 1 - ich stehe

lauf ich toll

ich hol dich ein

Hundetreffen

gehts nun mal los?

wir waren so lieb
11.
Febr.
2010
Fynns gute Blutwerte

Liebe Dimitrovs,
nun noch schnell die nächste GUTE NACHRICHT!!
Fynns Blutwerte haben keine Auffälligkeiten ergeben... es ist also alles soweit in bester Ordnung mit ihm!!
IST DAS NICHT TOLL???
Freudige Grüße aus dem Norden
die Langes, Pünktchen und FYNN
10.
Febr.
2010
Fynn`s Frauchen meldet sich wieder

Liebe Dimitrovs,
nicht uns ist zu danken, wir danken FYNN und natürlich Ihnen (ohne sie Beide wäre er nie hierher gekommen), dass WIR so viele tolle Stunden mit ihm verbringen dürfen und ER UNS SO VIEL LEHRT!!! Ja, das ist wirklich so. Wir alle können uns ganz schön was von seinem Kampfgeist und seiner Intelligenz abschauen!
Und in einem haben Sie Recht... wir lieben ihn abgöttisch... Er ist unser kleiner Prinz! Und das wiederum spürt er eben und gibt es uns doppelt und dreifach zurück. Unter anderem dadurch, dass er so unheimlich schnell lernt. Sie können sich gar nicht vorstellen, wie viel er schon versteht und wie gut wir uns mit ihm verständigen können. Und wie lieb und gleichzeitig verspielt er ist... Er ist soooo ein kluger Hund. Meine Freundin hat eine Geschichte über ihn erfunden, in dieser ist er eigentlich ein verschollener Königshund... Ich glaube, ihm gefällt diese Rolle ganz gut... grins..
Schade, dass ich keine Videokamera habe. Wenn Sie sehen könnten, wie er tatsächlich mit uns auf dem Teppich rumkuschelt, dann würden Sie noch mehr Tränen verdrücken können. Selbst mir, die das ja inzwischen täglich hat, kommen in manchen Momenten immer noch wieder die Tränen, so süß ist das. Er umarmt einen richtig, wenn man neben ihm liegt. Und er kuschelt seinen Kopf sehr gern in Pulli oder Schlafanzug... Ein kleines abendliches Ritual ist für ihn inzwischen, dass er meine Socken, die ich mir ausziehe schnappt und damit weghoppelt um sie dann ordentlich durchzuschütteln... ich soll sie mir dann immer wiederholen und wenn ich es versuche, patscht er mir die Pfoten auf die Hände, schaut mich schelmisch an und man sieht ihn richtig lachen, so viel Spaß macht ihm das. Meist lässt sich dann umfallen, damit ich ihm den Bauch kraulen kann. Und wehe, ich höre zu früh auf, dann wird in meinen Arm "gebissen" und der wieder dorthin zurückgezogen, wo er noch gekrault werden möchte. Ich habe das Gefühl, in diesen Momenten holt er seine Welpenzeit nach... Da ist er dann richtig albern...
Wir waren ja bereits einmal bei der Physiotherapeutin, die uns ja schon ganz gute Tipps gegeben hat. Nun, wo wir die Ergebnisse des Röntgen haben, werden wir mal sehen, was sie so meint, was wir evtl. noch für ihn tun können. Aber ich denke, wenn er erstmal seinen Rolli hat, wird sein noch vorhandenes Bein so ganz langsam mittrainiert. Gut ist da ja schon, dass er das Bein dann beim "Luftlaufen" strecken kann. So kann er dann langsam lernen, seine Fehlhaltung des Beines wieder aufzugeben und die Sehnen usw. wieder lang zu machen.
Wir haben hier im Norden auch so jemanden, der Hunde-Rollis baut. Die arbeiten wohl mit der Klinik Bad Wildung zusammen und haben ihren Sitz in Schortens (Nähe Wilhelmshaven). Diesen Tipp hat uns ein Arbeitskollege von meiner Freundin gegeben, der auch überaus am Schicksal von Fynn interessiert ist. Er hat auch eine Hündin aus dem Tierheim. Das wäre von uns "nur" so ca. 70 km entfernt. Wäre es auch ok, wenn wir Fynn dort den Rolli anpassen lassen würden? Noch habe ich da keinen Kontakt aufgenommen, da ich Sie erst fragen wollte. Aber die Homepage habe ich mir schon angesehen. Ich sende Ihnen mal den Link, dann können Sie sich das mal anschauen, ob es was für den Kleinen ist:
http://vierbeiner-rehatechnik.de
Gerade liegt er neben mir und träumt mal wieder vom rennen... alle Beine sind in Bewegung, auch das halbe. Er scheint oft davon zu träumen, wie es war, als er noch rennen konnte. Und bald wird er es wieder können... Wir freuen uns schon so darauf, wenn er das erste Mal losflitzen kann!!

Meine Freunde nehmen mich ja schon immer ein wenig hoch... sie meinen, ich hätte noch nie so für einen Mann geschwärmt wie für Fynn...

Liebe Grüße
die Langes und Tiere
Febr.
2010
Neues von Fynn

Hallo liebe Dimitrovs, soooo... das schlimmste ist überstanden! Unser Kleiner ist wieder sicher zu Hause. Heute war ja sein "großer Tag" mit Narkose und Röntgen.
Autofahren ging heute schon ein wenig besser, wenn auch noch immer mit ein wenig zittern und bei meiner Tochter unter den Ärmel kriechend. Den Pieks in die Vene fand er auch nicht wirklich gut, da hat er schon ein wenig gejammert und mir schon wieder leid getan... Aber dann ist er doch in meinen Armen müde geworden und die Tierärztin hat uns (meine Tochter und mich) dann "rausgeschmissen". Wir sind dann zum verabredeten Zeitpunkt wieder da gewesen und mussten noch ne Weile auf ihn warten. Und wie das Schicksal es so will, kamen wir ins Gespräch mit einer jungen Frau, die mitbekam, dass wir einen "Dreibeiner" haben. Sie erzählte uns dann, das sie auch einen Hund (aus Polen) hat, bei dem ein Vorderbein versteift worden ist, und die Geschichte dazu. Und sie hat uns ein Internet-Forum empfohlen, in dem sie auch ist, wo es um Tiere mit Behinderungen geht. Nun, ich schätze, wir sehen uns wieder und die Hunde werden sicher bald mal miteinander spielen und ausgehen...
Dann kam die Helferin und holte mich. Fynn schien nach dem Aufwachen aus der Narkose ein kleines Dejavue gehabt zu haben und war etwas panisch, da er hinter Gittern in einer Box saß. Er hat wohl gedacht, er wäre wieder im Tierheim und sein neues Leben war nur ein Traum... Ich wäre beim Aufwachen lieber dabei gewesen, hätte ich vielleicht vorher sagen sollen... Nun gut, ich habe ihn dann aus der Box gehoben und wir haben dann noch ein wenig im Aufwachraum gesessen, er auf meinem Schoß und ich habe ihn gestreichelt bis er sich soweit wieder beruhigt hatte. Meine Tochter hat dann schon mal den Wagen geholt und wir konnten von diesem Raum aus hinausgehen. So hatte er nicht noch mal den Stress durch die anderen Hunde zu müssen. Er war ja von der Narkose noch ziemlich durcheinander. Wir hatten vorsorglich ein Kissen und seine Decke mitgenommen. So habe ich ihn dann meiner Tochter auf den Schoß gegeben und sie hat ihn schön eingekuschelt. Da wurde er dann auch noch ruhiger. Sie hat nach ihrer Vollnarkose vor zwei Wochen auch so geschlottert, also dachte ich mir, dass es Fynn wohl ähnlich gehen würde. Und es schien ihm besser zu gehen, als wir ihn schön warm in die Decke hüllen.
Und nun zum wirklich Positiven... Die Tierärztin zeigte mir die Röntgenaufnahmen und sagte selbst, dass sie überrascht sei. Sie hätte nicht gedacht, dass er KEINE sichtbare Arthrose hat und auch laut Röntgenbild keine ernsthafte Schädigung der Wirbelsäule usw... Selbst sein "gesundes" Bein scheint keine wirklich schlimme Schädigung zu zeigen, trotz dieser ständigen Fehlhaltung! Sie meinte, mit Training und Geduld und auch Rolli könne er üben es wieder einigermaßen gerade zu benutzen!!!! Ohhhh... ich wusste es!!! Ich wusste, das er ein echter Kämpfer ist und er wird das hinbekommen!! Ich bin mir soooo sicher. Sie sagte auch, dass er in diesen 3 Wochen, seit sie ihn das erste Mal gesehen hat, viel klarer und aufgeweckter wirke. Naja, vor drei Wochen hatte er ja auch gerade eine ziemliche Odyssee hinter sich, kein Wunder also, das er nur verängstigt wirkte....
Ein kleiner Wermutstropen ist, dass man ihm doch einige Zähne entfernen musste. Das muss so sehr gemüffelt haben, dass die Praktikantin, die ihren ersten Tag dort hatte und zugesehen hat, umgefallen ist... Hat die Ärztin wirklich gesagt... oh oh... da muss sich dann ja was unter den Zähnen angesammelt haben. Aber sie sagte auch, besser ein paar weniger und die sind gesund, als die ständigen Entzündungen usw. im Mund. Aber nun haben sie auch ein paar von den unteren Zähnen entfernt, von seinem Überbiss... Wir finden das ganz Schade, da wir immer fanden, dieser Überbiss machte ihn so charmant... und nun sind nur noch 2 Zähne davon da...
Die Blutwerte werde ich am Mittwoch bekommen. Aber auch da bin ich guter Dinge, ich glaube nicht, dass er irgendwelche dramatischen Krankheiten hat. Das würde mich wirklich wundern. Und wenn etwas dabei sein sollte, bin ich mir sicher, er überwindet es!
Ach, Sie können sich gar nicht vorstellen (doch können Sie sicher doch), WIE SEHR ich und die anderen uns freuen, das das Röntgen so gut ausgefallen ist!!! Wir könnten hier die reinsten Freudentänze veranstalten. Jetzt bekommt er ab morgen die Antibiotika zu dem Rymatil und am Freitag muss er noch mal zur Kontrolle.
Und Fynni geht es auch schon wieder gut. Er hat nun endlich, endlich wieder was zu Futtern bekommen. Gestern Abend so gegen 18 Uhr hatte er seine letzte Mahlzeit, da er ja nüchtern bleiben musste... Der Arme!! Den ganzen Tag hat er jeden von uns um ein Leckerlie oder was Essbares angebettelt indem er sich wirklich von seiner allerbesten Seite gezeigt hat. Und dann gab es nicht mal Leckerlies... ach was hat er uns leid getan... wir hassen es auch, wenn wir nichts zu Futtern bekommen! Da befindet er sich in bester Gesellschaft Selbst das Katzenfutter war nicht auffindbar, obwohl er mehrfach den Raum in dem die Katze ihr Futter bekommt inspiziert hat... Aber jetzt ist er zufrieden. Er hat erst eine ganz kleine Portion bekommen und nachdem die eine Stunde drin geblieben ist, hat er noch mal etwas bekommen. Jetzt ist er zufrieden, liegt wieder auf seinem Platz neben dem Sofa und schielt durch die Tür damit ihm auch nichts entgeht. In der ersten Stunde zuhause haben wir abwechselnd neben ihm gesessen, damit er in Ruhe zu sich kommen kann und auch schön sicher fühlt... Jetzt hat er sogar schon sein "Pflaster" abgefummelt. Ich wollte es abmachen, aber er hat mich nicht gelassen. Also habe ich es, soweit es ging, eingeschnitten und er hat den Rest gemacht... Das nennt man Teamwork... Und das sind wir alle fünf (drei Frauen, Hund und Katze) inzwischen...
Wir wissen gar nicht mehr so richtig, wie unser Leben vor Fynn war, ein so großer Teil unserer Familie ist er in diesen drei Wochen geworden.
Wie clever er ist, zeigt er mal wieder... erst hat er seine Schnauze eine ganze Zeit in meine Hand gelegt (da ich schöne kalte Hände hatte), damit er seine Zähne kühlen kann. Dann ich habe ihm einen Kühlakku unter die Decke gelegt. Erst dachte er, ich verstecke da was Essbares. Aber jetzt liegt er mit dem Kopf auf dieser Stelle. Denn seine Schnauze ist doch leicht geschwollen. Kein Wunder nach so einer Zahnbehandlung...
Ich werde Ihnen noch Bilder anhängen von seine Lieblingsbeschäftigung... Kuscheln...
Liebe Grüße senden
die Langes und ihre Tiere und natürlich ganz besonders Fynn...


28.
Jan.
2010
Fynn macht große Fortschritte

Liebe Familie Dimitrov, liebe Fynn-Freunde, die nächste "Hürde" ist geschafft... Wir waren bei der Physiotherapeuten und auch noch einmal bei der Tierärztin.
Beide waren recht zufrieden mit unserem kleinen Schützling.
Die Physiotherapeutin meint, dass er durchaus den Eindruck macht, mit an seiner Genesung arbeiten zu wollen. Mit der Voraussetzung stehen die Chancen nicht wirklich schlecht, dass wir das "gesunde" Bein wieder etwas muskulöser bekommen und er so halbwegs gut damit laufen können wird. Ich habe sie auch noch mal nach dem Rolli gefragt und sie sagte, wenn wir ihn noch etwas aufgepäppelt haben, wäre das für längere Spaziergänge dann eine prima Sache, damit er einmal wirklich richtig rennen kann. Aber erst, wenn wir sein Bein etwas fitter haben, sonst wird er zu bequem. Und abspecken muss unser Dickerchen.... Also nix mehr mit Katzenfutter klauen gehen... Er ist ja ein bisschen moppelig und das ist nicht gut für seine Gelenke und den Hinterlauf. Je weniger Gewicht er damit heben muss, je besser kann er sich bewegen. DAS wird ihm nicht gut gefallen... Aber, das Resultat, wenn er wieder besser flitzen kann, DAS wird ihm gefallen.
Sie sehen, es scheint sich doch noch einiges für Fynn zu tun! Und er freut sich jeden Tag, dass er da ist. Inzwischen versucht er uns auch zu "beschützen" und knurrt und kläfft, wenn ungewohnte Geräusche oder Menschen am Zaun langgehen usw.
Die Tierärztin war heute auch schon recht zufrieden mit ihm. Auch sie meint, er muss noch ein wenig abnehmen, aber er würde schon viel besser als letzte Woche wirken. Viel aufgeweckter und aktiver. Am 8. Febr. wird er dann in Narkose gelegt, um seinen Zahnstein zu entfernen und um die Röntgenaufnahmen von Wirbelsäule und Gelenken zu machen. Dann will sie ihm auch erst Blut abnehmen, damit er keinen zusätzlichen Stress hat. Solange wird er seine Tabletten weiter nehmen und sie hofft, wenn alles so halbwegs gut aussieht und wir schön weiter mit ihm laufen üben, wird er vielleicht irgendwann nicht einmal mehr die brauchen und dann auch ohne Tabletten schmerzlos sein können. Wäre das nicht schön???!!!

Heute hatte er wohl so richtig gute Laune. Als ich von der Arbeit kam, waren die beiden anderen schon da und er kam mir "entgegengeflitzt" so schnell es für ihn ging und freute sich wie verrückt... er hoppelte vergnügt über den Teppich und ich sollte ihn fangen... vor Begeisterung fiel er fast um...
Einziger Wermutstropfen ist: seine Angst wieder fortgebracht zu werden... Sobald wir ihn "einfangen" wollen um mit ihm Auto zu fahren, versucht er zu entwischen... Vor Angst hat er meiner Tochter wieder auf den Schoß geködelt... er zittert dann richtig, obwohl sie ihn auf dem Schoß hat. Ich hoffe sehr, dass er diese Angst so langsam wieder verliert und er sich immer sicherer wird, dass wir ihn keinesfalls wieder hergeben werden!
Die Tierärztin meinte auch, wenn er mit Autofahren erstmal positive Dinge, wie Spazierengehen und vielleicht mit einem Rolli durch den Wald sausen, verbindet, und er merkt, dass wir ihn auch jedes Mal wieder mit nach Hause nehmen, wird sich die Angst wohl noch legen. Er ist ja immerhin ein echter Kämpfer!
Er hat einen enormen Nachholbedarf an Schmuseeinheiten. Er schubst uns immer an und legt seine Schnauze auf den Schoß oder knabbert einem an der Hand solange, bis wir ihn weiterstreicheln... Wenn es nach ihm geht, sollten wir daraus einen Vollzeitjob machen ;-)))

Mit der Katze wird es auch immer besser. Gestern lag die Katze auf dem Sofa, so dass ich sie mit der einen Hand streicheln konnte und Fynn lag vor mir, so dass ich ihn mit der anderen Hand streicheln konnte. Die Entfernungen zwischen den Beiden werden immer kürzer... Und das schon nach nur eine Woche!

So, dass war das Neueste von unserem Schatz Fynn...

Ganz liebe Grüße senden
die Langes, Fynn und Pünktchen (die Mieze)
24.
Jan.
2010
Fynn lebt sich ein

Liebe Familie Dimitrov,
hier die neuesten Bilder von unserem kleinen Sorgenkind...

Zunächst einmal möchte ich Ihnen, Herr Dimitrov, wirklich noch einmal ganz herzlich danken, dass Sie diesen enormen Stress auf sich nehmen, für die armen Tiere tausende von Kilometern zurückzulegen!!!!!!
Ich weiß, dass Sie doch ein wenig ins Hintertreffen geraten sind, obwohl Sie wirklich die Hauptarbeit (indem Sie hin- und hergejagt sind) auf sich genommen haben! Aber glauben Sie mir, Fynn und alle anderen Tiere sind Ihnen unendlich dankbar für Ihr Engagement!!! Und wenn Sie sich die neuesten Bilder von Fynni anschauen, dann werden Sie sicher wissen, jeder Kilometer hat sich doch gelohnt!

Unserem kleinen Fynni scheint es von Tag zu Tag besser zu gehen. Er hat tatsächlich erst einmal Rimadyl (oder so ähnlich) von der Ärztin bekommen, damit er fürs erste keine Schmerzen in seinen doch überlasteten Gelenken hat. Lieb wie er nun mal ist, nimmt er es auch brav mit einem Stückchen Wurst...
Da wir nicht wollen, dass er vereinsamt und wir noch keinen rechten Weg gefunden haben, wie wir mit ihm spazieren gehen können, haben wir heute einen kleinen Hund in seiner Größe zu uns eingeladen. Er hat ihn begeistert aufgenommen und die beiden sind durch den Garten getobt. Der Hund, der zu Besuch war, gehört der Freundin meiner Tochter und ist auch ein ganz liebes Kerlchen. Er hat richtig toll mit Fynn gespielt und die beiden sind im Garten herumgetollt, während wir zähneklappernd (bei uns herrschen Minusgrade) daneben standen ;-) Fynn hat sogar richtig gebellt. Inzwischen haben wir ihn zwar schon mal spielerisch bellen hören, aber so selbstbewusst wie heute, noch nie. Die beiden haben sich auch einmal eine zeitlang gegenseitig angekläfft, da der Punki, der kleine Besucher, entwischt war und in Nachbars Garten abgehauen ist.... Fynn hat dann geschimpft, er solle zurückkommen, so wie wir auch am Rufen waren... Es muss wohl ein Bild für die Götter gewesen sein, wie wir Menschen in allen Stimmlagen gerufen und mit den Händen gefuchtelt haben. Punki war von der anderen Seite am Bellen und hatte gar nicht vor, sich schnell fangen zu lassen und dann noch Fynn, der ebenfalls laut schimpfend neben uns saß....
Ich hoffe, dass man an den Bildern so ein klein wenig sehen kann, wie fröhlich er heute war.
Wenn er fröhlich ist, sind wir es auch!

Wir haben nächste Woche noch einen weitern Arzttermin und werden ihm Blut abnehmen lassen, ob soweit alles ok mit ihm ist, da er am 8. Febr. dann seinen großen Termin zur Narkose mit Zahnbehandlung und Röntgen hat.
Am Montag werden wir jetzt dann das erste Mal bei der Physiotherapeutin vorstellig, damit sie ihn sich schon einmal ansehen kann. Sie wird uns dann sagen, ob sie uns schon Übungen mit ihm empfehlen kann oder ob sie lieber erst die Röntgenbilder abwarten möchte.
Nach Aussage des Tierarztes Dr. Dankov aus Schumen ist Fynn vor 6 1/2 Jahren nach einer Autokollision ins Tierheim gebracht worden. Er war hinten gelähmt und wurde vorerst 1 Monat lang mit Nivalin behandelt (ein Mittel, das in solchen Fällen verabreicht wird und in Bulgarien aus dem Extrakt von Schneeglöckchen gewonnen wird) sowie 10 Tage lang mit Kortison und Vitamin B-Komplex. behandelt. Nach ca. vier Monaten ist er aufgestanden und benutzte da zum 1.Mal seinen rechten Hinterlauf (wie jetzt auch). Der linke Hinterlauf hielt er von Anfang an unter seinem Bauch und nach ca. 2 Jahren wurde festgestellt, dass dieser Lauf abstirbt und dadurch sofort amputiert werden musste.
Das ist sicher eine gute Hilfe für die Physiotherapeutin und für die Tierärztin.

Ich wünsche Ihnen noch ein schönes Restwochenende!

Ganz herzliche Grüße von
den Langes und ihren Tieren... (natürlich ganz besonders von Fynni)


warten auf Leckerlis

ein Freund zu Besuch


Fynn kann bellen
21. Jan. 2010 Fynns neues Leben

Hallo liebe Tierschützer, hallo liebe Dimitrovs,

Fynn macht gerade Krankenwache... Meine Tochter hat heute eine Zahn-OP in Vollnarkose gehabt und Fynn liegt jetzt vor dem Sofa und passt auf sie auf ;-)
Zwischendurch schüttelt er zwar den Kopf, als wolle er fragen, warum sie denn nun aussieht wie Witwe Bolte, aber es ist ok für ihn...
Es scheint ihm wirklich von Tag zu Tag besser zu gehen. Das er jetzt mal gerade erst etwas über drei Tage hier ist, glaubt man bald nicht. Wie es scheint, hat auch die Spritze der Ärztin ihr übriges getan. Manchmal kommt er sogar schon relativ hoch mit seinem Hinterteil
ohne Hilfe! Wir sind dann immer ganz stolz auf ihn und er freut sich dann...
Gestern war er schon so gut drauf, dass er mit meiner Tochter sogar einmal ums Haus spaziert ist.. Sicherheitshalber hat sie ihm eine Leine angelegt (wir haben ihm eine Flexileine gekauft, es ist also Spielraum genug für ihn). Da neben unserem Garten ein Graben verläuft und er sich doch immer sehr von diesem angezogen fühlt... Den Garten hinten kennt er ja inzwischen relativ gut, da wir dort immer mit ihm hingehen, vorne hatte er noch ein bißchen Angst, das war ihm noch nicht ganz geheuer.
Aber er hat mit meiner Tochter schon vergnügt im Garten getollt. Hat sich hingeschmissen und sie zum toben aufgefordert. Er bekommt fast täglich neues Spielzeug, das findet er toll. Bälle sind ihm noch nicht so geheuer, aber so ein Tau wo er dran ziehen kann, das findet er gut. Er wird auch jeden Tag frecher. Erst hat er meine Socken geklaut, jetzt fängt er schon an in unsere Schuhe, am liebsten die mit Fellbesatz, zu zwicken. Dann schaut er uns so richtig frech an, als wolle er sagen, Fell ist Fell, mit meinen Artgenossen darf ich das...
An den Bildern werden Sie schon sehen können, wie auch seine Ohren jeden Tag ein wenig höher stehen und sein Blick immer etwas klarer und fröhlicher wirkt. Sie werden an den Gartenbildern vielleicht sehen können, dass er sein Beinchen so langsam ein wenig "vorholt".
Ich werde ja morgen noch einmal mit der Tierärztin telefonieren und sie wird mir dann sagen, ob ich noch Medikamente herausholen soll. Dann werden wir sicher auch schon einen Termin für nächste Woche, vielleicht auch noch eine Woche später, machen, um seine Zähne machen zu lassen und gleichzeitig die Röntgenbilder. Ich schätze, bis dahin hat er sich so gut eingewöhnt, dass er nicht mehr sooo viel Angst hat, dass wir ihn fortbringen. Wenn er in so einem Tempo weitermacht mit Einleben und fit werden, gewinnt er nächstes Jahr sicher schon das erste Rennen der behinderten Hunde

Die Katze und er haben sich gestern Abend schon das erste mal gemeinsam in einem Raum aufgehalten. Die Neugierde der Katze war dann wohl doch größer als ihr Gemaule. Auf einmal lag sie hinter dem Fernsehschrank und beobachtete Fynn aufmerksam. Später kam sie sogar aufs Sofa. Fynn hat sie auch nur von weitem betrachtet, er hat wohl gespürt, dass sie noch nicht so weit ist, sich von ihm anschnüffeln zu lassen. Sie hat dann zwischendurch noch mal die "dicke Mieze" markiert, indem ein wenig rumgeknurrt und gefaucht hat... aber auch wohl nur um sich dann anschließend bequem zurückzulehnen und sich zu putzen... wir mussten doch ziemlich über sie lachen und haben Fynn auch gelobt, dass er das so gut macht und so tut als würde er sie nicht sehen...

Sie sehen also, ich könnte jeden Tag Romane schreiben über Fynns neues Leben... Es ergibt sich jeden Tag etwas Neues, Positives....

Im Anhang dann ein paar Bilder von Tag 1, 2 und drei...
Herzlichste Grüße
von
Fynn, Pünktchen und den Langes




12.
Jan.
2010
Reisebericht:
>> 6 Vierbeiner kamen am 10. Jan. trotz Schnee und Eis nach Deutschland.
Fynn ist nun in Ibbenbühren bei Münster untergebracht.
Hier die ersten Fotos aus der Pflegestelle:


3.
Jan.
2010
Fynn aus Schumen bittet um Hilfe!
Das fröhliche Lachen, mit dem er jahrelang - denn seit fast sechs Jahren befindet er sich in Schumen - hoffnungsvoll an den Zaun gehoppelt war, um ein paar Streicheleinheiten zu ergattern und vielleicht "seinen" Menschen auf sich aufmerksam zu machen, ist ihm vergangen. Er hat zu lange vergebens gewartet. Ohnehin schon behindert und in seiner Bewegung eingeschränkt, ist er jetzt, durch die Amputation eines Hinterlaufes und durch fortschreitenden Muskelschwund fast lahmgelegt. Er braucht dringend einen Rollator - und ein Heim in dem er liebevolle Zuwendung erhält, denn er ist gefährlich nahe daran sich aufzugeben.
Das Heim haben wir gefunden; er wird am 10.1. Bulgarien verlassen und ein Körbchen wartet schon auf ihn - aber noch kein Rolli, denn diese sind teuer. Er braucht ihn unbedingt, wenn er auch nur halbwegs seine Bewegungsfreiheit zurückgewinnen soll - und er braucht ihn schnell!
Wir bitten Sie daher um Spenden für Fynn - denn alle Liebe wird ihm nicht helfen, wenn der Muskelschwund nicht aufgehalten werden kann!
Da auch erhebliche Tierarztkosten zu erwarten sein werden bitten ebenso herzlich noch um weitere Patenschaften für ihn, die uns - und damit ihm - unterstützend zur Seite stehen wollen.
Danke!
Ihr db-Team
Sept.
2010
Fynn im Sept. 2009 im Behindertenauslauf.


es gibt Leckerli


Juni
2010
Neue Fotos von dem Collie-Mix- Rüden mit deformierten Hinterläufen, kastriert. Er hat eine Schulterhöhe von ca. 40 cm








  Fynn in Schumen
Er heißt "Dogdancing", weil er sich wegen seiner Behinderung teilweise hüpfend vorwärts bewegt. Wir haben ihn "Fynn" genannt, wegen seines nordischen Aussehens.
Fynn Fynn













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