Deutsch-Bulgarische Straßentier- Nothilfe e.V. - Tierheime in Dobrich, Schumen und Rousse
 
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Deutsch-Bulgarische Stra?entier- Nothilfe e.V. - Tierheime in Dobrich, Schumen und Rousse
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Infobrief Oktober 2004

Ein wichtiger Aspekt bei der Beurteilung einer Nation ist ihre Beziehung zu den Schwächsten der Gesellschaft und nicht zuletzt zu den vom Menschen abhängigen vierbeinigen Kreaturen.

Liebe Tierfreunde!

Am Sonntag, den 26.9.04, kamen wir, meine Frau und ich, mit dem vorerst letzten Transport unserer Tierheim-Hunde aus Bulgarien in Frankfurt an. Einige Vertreter der Tierheime, an die sie übergeben werden sollten und die alle pünktlich am frühen Morgen am Flugplatz versammelt waren, wurden Zeugen erneuter Uninformiertheit der Zöllner. Da diese außerstande waren, die in verschiedenen Farben gehaltenen, Aufkleber der Tollwutimpfung in den Impfpässen zu interpretieren, konfiszierten sie kurzerhand alle Tiere. Es dauerte zwei Stunden, Laufereien in dem riesigen Flughafengelände, Erklärungen, Richtigstellungen und so weiter und so weiter, bis die Tiere endlich freigegeben wurden. Nicht nur die Hunde, die ja schon Stunden in den engen Boxen eingesperrt gewesen waren, waren erschöpft und gestresst, sondern auch wir, die wir nicht geschlafen hatten und seit morgens um 2.00 Uhr am Flughafen in Varna/Bulgarien standen, waren am Ende unserer Kräfte. Zusätzlich kostete uns der kurze Aufenthalt der Hunde in der Quarantäne, nebst der Begutachtung durch die Amtsveterinärin mal so eben 1000,00 Euro (!) und das ist Geld, was dringend für sehr viel wichtigere Projekte gebraucht wird.
Aufgrund der neuen EU-Bestimmung, die seit dem 1. Oktober 04 in Kraft ist, können Tiere aus EU-Ländern nur noch mit einem neuen Heimtier-Pass einreisen. Tiere aus Nicht-EU-Ländern brauchen einen Tollwut-Antikörper-Nachweis, der eine erfolgreiche Impfung belegt. Diese, dafür erforderlichen Blutuntersuchungen, werden nur in bestimmten Referenzlaboren der EU und auch nur in bestimmten Ländern, vorgenommen und sind außerdem sehr teuer. Und Bulgarien gehört nicht zu den Ländern, in denen diese Untersuchungen erfolgen können.
Das ist der Stand der Dinge.
Das heißt, wir können auf unabsehbare Zeit keine Hunde aus Bulgarien herausholen, und das heißt, unsere Tierheime, vor allem Dobrich, werden in Kürze überfüllt sein, denn die Zahl der hilfesuchenden Hunde nimmt ja nicht ab. In Dobrich befinden sich etwa derzeit 300 Hunde, in Schumen und Rousse inzwischen jeweils schwankend zwischen 100 und 200.
Angesichts dieser dramatischen Situation können wir von einigem Glück sagen, dass uns ein neues, sehr viel größeres, Gelände in Rousse angeboten wurde. Es handelt sich um eine Anlage, in der zu früheren Zeiten Jagdhunde gezüchtet wurden, das heißt, es existieren bereits in ausreichender Menge Zwinger (50) mit entsprechenden Ausläufen. Das Gelände ist groß, mit altem Baumbestand und verfügt über feste Gebäude. Auch Wasser- und Stromanschlüsse sind vorhanden. Allerdings befinden sich die Gebäude, da sie seit Jahren nicht genutzt wurden, in sehr verwahrlostem und sanierungsbedürftigem Zustand. Vor allem das Dach ist bedenklich lädiert, was mit Sicherheit eine größere Investition bedeutet. Angesichts dessen hat die "Spende" die wir am Flughafen Frankfurt dem Staat überreichen durften, mehr als nur ein empfindliches Loch in unsere ohnehin nicht überfüllte Kasse gerissen. Unsere drei Tierheime kosten uns monatlich 9.000,- Euro, die wir ohne die Hilfe des DTHW überhaupt nicht aufbringen könnten. Aber das jetzige Tierheim in Rousse war von Anfang an ein Provisorium und ist schon platz- und flächenmäßig nicht in der Lage, eine größere Anzahl von Tieren aufzunehmen. Aber gerade in Rousse hat sich die Zahl der ausgesetzten und auch abgegebenen Haus- und Rassehunde, darunter Afghanen und Dalmatiner, im letzten Jahr vervielfacht. Diese Tiere, abgesehen davon, dass sie nicht auf der Straße überleben können, also Dauerbewohner bleiben müssen, brauchen Auslauf, der ihnen in dem derzeitigen Gelände nicht im mindesten gewährt werden kann. Das heißt, solche Hunde - und es werden nicht die letzten gewesen sein - wären gezwungen, ihr Leben auf engstem Raum, in einer Wellblechbaracke, zu verbringen - eine endlose Quälerei!
Liebe Tierfreunde, wir hoffen auf Ihre Unterstützung, damit das neue Tierheim in Rousse nicht am Geld scheitert. Für die dringendsten Arbeiten - dazu gehört das Dach - wurden etwa 25.000 Euro veranschlagt und wir wollen die alte Wellblechbaracke, in der vor einem Jahr noch Tiere getötet wurden, spätestens im Frühjahr 05 verlassen. Je früher desto besser! Wenn Sie einen Beitrag zu dem neuen Tierheim Rousse leisten möchten, können Sie dies unter unserer Kontonummer 40002907, BLZ 53051130 Sparkasse Vogelsbergkreis, mit dem Stichwort "Rousse" tun.
Auch unsere Bücher "Charly", "Misas Stern", "Waisenseelen" und unser Hundekalender liegen für Sie bereit, denn Weihnachten ist nicht mehr weit. Und auf unserer Homepage warten neue Hundeseelen auf liebevolle Paten. Jeder kleine Beitrag zählt und bringt uns unserem Ziel, einen humanitären Tierschutz in Bulgarien aufzubauen, bzw. weiter auszubauen, ein Stück Näher.
Danke, dass Sie daran teilhaben.

Homberg, Oktober 04


Vorerst keine Hoffnung auf eine neue Heimat:
Junghunde in Schumen.

"Rehlein" hatte Glück und konnte noch ausreisen.

Ein Idyll im Grünen - unser
neues Projekt in Rousse !

Viel Auslauf im Schatten alter Bäume.

Es ist viel zu tun -

- packen wir`s an !

 












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Deutsch-Bulgarische Straßentier-Nothilfe e.V., Melanchthonstr. 32 A, 02826 Görlitz
 






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